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Digital Employee Experience – Definition, Components & Best Practices

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Digital Employee Experience – Definition, Components & Best Practices

Digital Employee Experience (DEX) beschreibt die Qualität aller digitalen Interaktionen, die Mitarbeiter:innen mit den Technologien, Tools und Systemen am Arbeitsplatz haben. Eine positive DEX steigert Produktivität, Mitarbeiterzufriedenheit und Bindung – während schlechte digitale Erlebnisse zu Frustration, geringerem Engagement und höherer Fluktuation führen. Angesichts hybrider Arbeitsmodelle und wachsender Technologie-Abhängigkeit ist DEX ein zentraler Erfolgsfaktor für moderne Unternehmen.

Was ist Digital Employee Experience?

Digital Employee Experience – kurz DEX – bezeichnet die Summe aller Erfahrungen, die Mitarbeiter:innen mit digitalen Werkzeugen, Plattformen und Prozessen am Arbeitsplatz machen. Dazu gehören Kommunikationstools wie Slack oder Microsoft Teams, HR-Systeme für Urlaubsanträge und Gehaltsabrechnungen, Kollaborationsplattformen und der IT-Support.

Der Begriff setzt sich aus "Digital" (alle technologischen Berührungspunkte) und "Employee Experience" (gesamte Mitarbeitererfahrung) zusammen. DEX ist dabei ein Teilbereich der übergeordneten Employee Experience, die auch physische Aspekte wie Bürogestaltung und kulturelle Faktoren wie Führungsstil umfasst.

DEX vs. Employee Experience: Der Unterschied

Die Employee Experience beschreibt die gesamte Erfahrung von Mitarbeiter:innen im Unternehmen – von der Bewerbung bis zum Austritt. Sie umfasst drei Dimensionen: die physische Umgebung, die Unternehmenskultur und die digitale Infrastruktur.

DEX konzentriert sich ausschließlich auf die digitale Schicht dieser Erfahrung. In einer Zeit, in der Beschäftigte durchschnittlich mit 101 verschiedenen Anwendungen arbeiten (Okta, 2025), wird diese digitale Schicht immer bedeutsamer. Beide Konzepte beeinflussen sich gegenseitig: Eine schlechte DEX kann die gesamte Employee Experience erheblich beeinträchtigen.

Warum ist Digital Employee Experience wichtig?

Die Bedeutung von DEX hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Das globale Mitarbeiterengagement lag 2024 bei nur 21% (Gallup, 2024). Die geschätzten Kosten durch dieses geringe Engagement belaufen sich weltweit auf 438 Milliarden US-Dollar.

Gleichzeitig erkennen 97% der Führungskräfte, dass eine hochwertige Digital Employee Experience die Produktivität steigert (Ivanti, 2024). Dennoch geben nur 30% der Beschäftigten an, dass die Technologie in ihrem Unternehmen ihre Erwartungen übertrifft.

Konkrete Auswirkungen auf Unternehmen

Die Folgen einer mangelhaften DEX sind messbar:

  • 52% der Frontline-Mitarbeiter:innen würden wegen schlechter Tech-Tools kündigen
  • 57% der Büroangestellten fühlen sich durch die Anzahl der genutzten Tools gestresst (Ivanti, 2024)
  • 53% erleben täglich Frustration durch Arbeitsplatztechnologie

Besonders relevant: Gen Z und Millennials, die mittlerweile einen Großteil der Belegschaft ausmachen, erwarten nahtlose digitale Erlebnisse wie in ihrem Privatleben. Für 49% ist eine positive DEX ein entscheidendes Benefit bei der Arbeitgeberwahl.

Die wichtigsten Komponenten der Digital Employee Experience

Eine durchdachte DEX-Strategie berücksichtigt mehrere Bausteine, die ineinandergreifen müssen.

Kommunikation und Kollaboration

Moderne Arbeitsplätze erfordern effektive digitale Kommunikationskanäle. Dazu gehören Messaging-Plattformen, Videokonferenz-Tools und gemeinsame Dokumentenablage. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Tools, sondern deren Integration: Mitarbeiter:innen sollten nicht zwischen verschiedenen Systemen wechseln müssen, um ihre Aufgaben zu erledigen.

HR-Systeme und Self-Service

Employee Self-Service – also die Möglichkeit, HR-Aufgaben eigenständig digital zu erledigen – ist ein Kernbestandteil guter DEX. Mitarbeiter:innen erwarten, Urlaub digital zu beantragen, Gehaltsabrechnungen einzusehen und Krankmeldungen unkompliziert einzureichen. Intuitive Benutzeroberflächen und mobile Zugänglichkeit sind dabei entscheidend.

IT-Support und Infrastruktur

Laut AIHR denken 89% der Mitarbeiter:innen, dass IT und HR besser zusammenarbeiten könnten, um die Digital Employee Experience zu verbessern. Schnelle Ticket-Bearbeitung, proaktive Fehlerbehebung und zuverlässige Hardware bilden das Fundament einer positiven DEX.

DEX im Recruiting und Onboarding

Die Digital Employee Experience beginnt nicht erst am ersten Arbeitstag. Bereits der Bewerbungsprozess ist ein digitaler Touchpoint, der den ersten Eindruck prägt.

Candidate Experience als erster DEX-Touchpoint

Die Candidate Experience – also die Erfahrung von Bewerber:innen während des Auswahlprozesses – ist der Startpunkt der digitalen Mitarbeitererfahrung. Umständliche Bewerbungsformulare, langsame Rückmeldungen oder veraltete Auswahlverfahren signalisieren: "So werden auch unsere internen Prozesse sein."

Moderne, spielbasierte Assessment-Verfahren können hier einen Unterschied machen. Die digitale Eignungsdiagnostik-Plattform Aivy ermöglicht eine positive Kandidatenerfahrung durch Game-Based Assessments, die mobile-first konzipiert sind und sich nahtlos in bestehende HR-Systeme integrieren. Die Praxis zeigt: MCI Deutschland konnte durch den Einsatz digitaler Eignungsdiagnostik die Time-to-Hire um 55% reduzieren bei einer Abschlussquote von 96% im Assessment.

Digitales Onboarding gestalten

Das Onboarding ist ein kritischer Moment für die DEX. Neue Mitarbeiter:innen benötigen schnellen Zugang zu relevanten Systemen, strukturierte Einarbeitungsmaterialien und klare Ansprechpartner:innen. Digitale Onboarding-Plattformen können Checklisten automatisieren, Schulungsinhalte bereitstellen und den Fortschritt transparent machen.

Digital Employee Experience verbessern: 5 Schritte

Die Verbesserung der DEX ist ein kontinuierlicher Prozess. Diese fünf Schritte bieten einen strukturierten Einstieg.

1. Bestandsaufnahme durchführen

Vor jeder Optimierung steht die Analyse: Welche digitalen Tools werden genutzt? Wo entstehen Reibungspunkte? Mitarbeiterbefragungen und IT-Ticket-Analysen liefern wertvolle Erkenntnisse über tatsächliche Pain Points.

2. Mitarbeiter:innen einbeziehen

Viele Unternehmen führen neue Tools ein, ohne die tatsächlichen Nutzer:innen zu fragen. DEX-Initiativen sind erfolgreicher, wenn Mitarbeiter:innen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – von der Tool-Auswahl bis zum Rollout.

3. Integration statt Tool-Wildwuchs

Die Lösung für DEX-Probleme ist selten ein weiteres Tool. Stattdessen sollte der Fokus auf der Integration bestehender Systeme liegen. Single-Sign-On, einheitliche Benutzeroberflächen und automatisierte Workflows reduzieren Komplexität.

4. Frontline-Mitarbeiter:innen nicht vergessen

80% der globalen Belegschaft arbeitet nicht am Schreibtisch. Diese Frontline-Mitarbeiter:innen – in Produktion, Logistik, Einzelhandel oder Pflege – haben oft keinen Laptop oder keine Firmen-E-Mail-Adresse. Mobile-first-Lösungen und niedrigschwellige Zugänge sind essenziell für eine inklusive DEX.

5. Kontinuierlich messen und iterieren

DEX ist kein einmaliges Projekt. Kennzahlen wie Nutzungsraten, IT-Ticket-Volumen, Mitarbeiterzufriedenheitswerte und Produktivitätsindikatoren sollten regelmäßig erhoben und analysiert werden. Nur so lassen sich Verbesserungen nachweisen und weitere Optimierungspotenziale identifizieren.

Häufige Fragen zu Digital Employee Experience

Was ist Digital Employee Experience (DEX)?

Digital Employee Experience bezeichnet die Summe aller digitalen Interaktionen am Arbeitsplatz. Sie umfasst HR-Systeme, Kommunikationstools, Kollaborationsplattformen und IT-Support. DEX ist ein Teilbereich der gesamten Employee Experience und beeinflusst maßgeblich Produktivität, Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung.

Was ist der Unterschied zwischen DEX und Employee Experience?

Employee Experience beschreibt die gesamte Mitarbeitererfahrung – physisch, kulturell und digital. DEX fokussiert sich ausschließlich auf die digitale Schicht dieser Erfahrung, also alle Technologie-Interaktionen. Beide Konzepte beeinflussen sich gegenseitig.

Warum ist Digital Employee Experience wichtig?

Das globale Mitarbeiterengagement lag 2024 bei nur 21% (Gallup). Gleichzeitig sehen 97% der Führungskräfte DEX als Produktivitätsfaktor. Gen Z und Millennials erwarten nahtlose digitale Erlebnisse, und 52% der Frontline-Beschäftigten würden wegen schlechter Tools kündigen. Hybrides Arbeiten macht eine gute DEX zur Grundvoraussetzung.

Was gehört zur Digital Employee Experience?

Zur DEX gehören Kommunikationstools (Slack, Teams, E-Mail), HR-Systeme (Self-Service, Abwesenheitsmanagement), Kollaborationsplattformen, IT-Support und Helpdesk sowie Onboarding-Plattformen und Recruiting-Systeme. All diese Komponenten müssen integriert funktionieren.

Wie kann man die Digital Employee Experience verbessern?

Erfolgreiche DEX-Verbesserung beginnt mit der Befragung von Mitarbeiter:innen, um Pain Points zu identifizieren. Dann gilt es, die Tool-Landschaft zu konsolidieren, mobile-first für Frontline-Beschäftigte zu denken, IT und HR enger zusammenzubringen und kontinuierlich zu messen.

Wie misst man Digital Employee Experience?

DEX lässt sich durch Mitarbeiterbefragungen, Pulse Surveys, Nutzungsdaten der eingesetzten Tools, IT-Ticket-Volumen und Lösungszeiten sowie Produktivitätskennzahlen messen. Auch Retention-Rate und Engagement-Scores geben Aufschluss über die Qualität der digitalen Mitarbeitererfahrung.

Fazit

Digital Employee Experience ist längst kein Nice-to-have mehr, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor. In einer Arbeitswelt, in der hybride Modelle zur Norm werden und digitale Tools den Arbeitsalltag dominieren, entscheidet die Qualität der digitalen Erfahrung über Produktivität, Zufriedenheit und Bindung.

Der Schlüssel liegt nicht in der Anzahl der Tools, sondern in deren Integration und Nutzerfreundlichkeit. DEX beginnt bereits bei der Bewerbung und zieht sich durch den gesamten Mitarbeiterlebenszyklus. Unternehmen, die ihre DEX-Strategie ernst nehmen, profitieren von engagierteren Mitarbeiter:innen und einem Wettbewerbsvorteil im Kampf um Talente.

Du möchtest die Digital Employee Experience bereits im Recruiting-Prozess verbessern? Erfahre mehr über moderne, digitale Eignungsdiagnostik mit der Aivy-Plattform.

Quellen

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Digital Employee Experience (DEX) beschreibt die Qualität aller digitalen Interaktionen, die Mitarbeiter:innen mit den Technologien, Tools und Systemen am Arbeitsplatz haben. Eine positive DEX steigert Produktivität, Mitarbeiterzufriedenheit und Bindung – während schlechte digitale Erlebnisse zu Frustration, geringerem Engagement und höherer Fluktuation führen. Angesichts hybrider Arbeitsmodelle und wachsender Technologie-Abhängigkeit ist DEX ein zentraler Erfolgsfaktor für moderne Unternehmen.

Was ist Digital Employee Experience?

Digital Employee Experience – kurz DEX – bezeichnet die Summe aller Erfahrungen, die Mitarbeiter:innen mit digitalen Werkzeugen, Plattformen und Prozessen am Arbeitsplatz machen. Dazu gehören Kommunikationstools wie Slack oder Microsoft Teams, HR-Systeme für Urlaubsanträge und Gehaltsabrechnungen, Kollaborationsplattformen und der IT-Support.

Der Begriff setzt sich aus "Digital" (alle technologischen Berührungspunkte) und "Employee Experience" (gesamte Mitarbeitererfahrung) zusammen. DEX ist dabei ein Teilbereich der übergeordneten Employee Experience, die auch physische Aspekte wie Bürogestaltung und kulturelle Faktoren wie Führungsstil umfasst.

DEX vs. Employee Experience: Der Unterschied

Die Employee Experience beschreibt die gesamte Erfahrung von Mitarbeiter:innen im Unternehmen – von der Bewerbung bis zum Austritt. Sie umfasst drei Dimensionen: die physische Umgebung, die Unternehmenskultur und die digitale Infrastruktur.

DEX konzentriert sich ausschließlich auf die digitale Schicht dieser Erfahrung. In einer Zeit, in der Beschäftigte durchschnittlich mit 101 verschiedenen Anwendungen arbeiten (Okta, 2025), wird diese digitale Schicht immer bedeutsamer. Beide Konzepte beeinflussen sich gegenseitig: Eine schlechte DEX kann die gesamte Employee Experience erheblich beeinträchtigen.

Warum ist Digital Employee Experience wichtig?

Die Bedeutung von DEX hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Das globale Mitarbeiterengagement lag 2024 bei nur 21% (Gallup, 2024). Die geschätzten Kosten durch dieses geringe Engagement belaufen sich weltweit auf 438 Milliarden US-Dollar.

Gleichzeitig erkennen 97% der Führungskräfte, dass eine hochwertige Digital Employee Experience die Produktivität steigert (Ivanti, 2024). Dennoch geben nur 30% der Beschäftigten an, dass die Technologie in ihrem Unternehmen ihre Erwartungen übertrifft.

Konkrete Auswirkungen auf Unternehmen

Die Folgen einer mangelhaften DEX sind messbar:

  • 52% der Frontline-Mitarbeiter:innen würden wegen schlechter Tech-Tools kündigen
  • 57% der Büroangestellten fühlen sich durch die Anzahl der genutzten Tools gestresst (Ivanti, 2024)
  • 53% erleben täglich Frustration durch Arbeitsplatztechnologie

Besonders relevant: Gen Z und Millennials, die mittlerweile einen Großteil der Belegschaft ausmachen, erwarten nahtlose digitale Erlebnisse wie in ihrem Privatleben. Für 49% ist eine positive DEX ein entscheidendes Benefit bei der Arbeitgeberwahl.

Die wichtigsten Komponenten der Digital Employee Experience

Eine durchdachte DEX-Strategie berücksichtigt mehrere Bausteine, die ineinandergreifen müssen.

Kommunikation und Kollaboration

Moderne Arbeitsplätze erfordern effektive digitale Kommunikationskanäle. Dazu gehören Messaging-Plattformen, Videokonferenz-Tools und gemeinsame Dokumentenablage. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Tools, sondern deren Integration: Mitarbeiter:innen sollten nicht zwischen verschiedenen Systemen wechseln müssen, um ihre Aufgaben zu erledigen.

HR-Systeme und Self-Service

Employee Self-Service – also die Möglichkeit, HR-Aufgaben eigenständig digital zu erledigen – ist ein Kernbestandteil guter DEX. Mitarbeiter:innen erwarten, Urlaub digital zu beantragen, Gehaltsabrechnungen einzusehen und Krankmeldungen unkompliziert einzureichen. Intuitive Benutzeroberflächen und mobile Zugänglichkeit sind dabei entscheidend.

IT-Support und Infrastruktur

Laut AIHR denken 89% der Mitarbeiter:innen, dass IT und HR besser zusammenarbeiten könnten, um die Digital Employee Experience zu verbessern. Schnelle Ticket-Bearbeitung, proaktive Fehlerbehebung und zuverlässige Hardware bilden das Fundament einer positiven DEX.

DEX im Recruiting und Onboarding

Die Digital Employee Experience beginnt nicht erst am ersten Arbeitstag. Bereits der Bewerbungsprozess ist ein digitaler Touchpoint, der den ersten Eindruck prägt.

Candidate Experience als erster DEX-Touchpoint

Die Candidate Experience – also die Erfahrung von Bewerber:innen während des Auswahlprozesses – ist der Startpunkt der digitalen Mitarbeitererfahrung. Umständliche Bewerbungsformulare, langsame Rückmeldungen oder veraltete Auswahlverfahren signalisieren: "So werden auch unsere internen Prozesse sein."

Moderne, spielbasierte Assessment-Verfahren können hier einen Unterschied machen. Die digitale Eignungsdiagnostik-Plattform Aivy ermöglicht eine positive Kandidatenerfahrung durch Game-Based Assessments, die mobile-first konzipiert sind und sich nahtlos in bestehende HR-Systeme integrieren. Die Praxis zeigt: MCI Deutschland konnte durch den Einsatz digitaler Eignungsdiagnostik die Time-to-Hire um 55% reduzieren bei einer Abschlussquote von 96% im Assessment.

Digitales Onboarding gestalten

Das Onboarding ist ein kritischer Moment für die DEX. Neue Mitarbeiter:innen benötigen schnellen Zugang zu relevanten Systemen, strukturierte Einarbeitungsmaterialien und klare Ansprechpartner:innen. Digitale Onboarding-Plattformen können Checklisten automatisieren, Schulungsinhalte bereitstellen und den Fortschritt transparent machen.

Digital Employee Experience verbessern: 5 Schritte

Die Verbesserung der DEX ist ein kontinuierlicher Prozess. Diese fünf Schritte bieten einen strukturierten Einstieg.

1. Bestandsaufnahme durchführen

Vor jeder Optimierung steht die Analyse: Welche digitalen Tools werden genutzt? Wo entstehen Reibungspunkte? Mitarbeiterbefragungen und IT-Ticket-Analysen liefern wertvolle Erkenntnisse über tatsächliche Pain Points.

2. Mitarbeiter:innen einbeziehen

Viele Unternehmen führen neue Tools ein, ohne die tatsächlichen Nutzer:innen zu fragen. DEX-Initiativen sind erfolgreicher, wenn Mitarbeiter:innen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – von der Tool-Auswahl bis zum Rollout.

3. Integration statt Tool-Wildwuchs

Die Lösung für DEX-Probleme ist selten ein weiteres Tool. Stattdessen sollte der Fokus auf der Integration bestehender Systeme liegen. Single-Sign-On, einheitliche Benutzeroberflächen und automatisierte Workflows reduzieren Komplexität.

4. Frontline-Mitarbeiter:innen nicht vergessen

80% der globalen Belegschaft arbeitet nicht am Schreibtisch. Diese Frontline-Mitarbeiter:innen – in Produktion, Logistik, Einzelhandel oder Pflege – haben oft keinen Laptop oder keine Firmen-E-Mail-Adresse. Mobile-first-Lösungen und niedrigschwellige Zugänge sind essenziell für eine inklusive DEX.

5. Kontinuierlich messen und iterieren

DEX ist kein einmaliges Projekt. Kennzahlen wie Nutzungsraten, IT-Ticket-Volumen, Mitarbeiterzufriedenheitswerte und Produktivitätsindikatoren sollten regelmäßig erhoben und analysiert werden. Nur so lassen sich Verbesserungen nachweisen und weitere Optimierungspotenziale identifizieren.

Häufige Fragen zu Digital Employee Experience

Was ist Digital Employee Experience (DEX)?

Digital Employee Experience bezeichnet die Summe aller digitalen Interaktionen am Arbeitsplatz. Sie umfasst HR-Systeme, Kommunikationstools, Kollaborationsplattformen und IT-Support. DEX ist ein Teilbereich der gesamten Employee Experience und beeinflusst maßgeblich Produktivität, Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung.

Was ist der Unterschied zwischen DEX und Employee Experience?

Employee Experience beschreibt die gesamte Mitarbeitererfahrung – physisch, kulturell und digital. DEX fokussiert sich ausschließlich auf die digitale Schicht dieser Erfahrung, also alle Technologie-Interaktionen. Beide Konzepte beeinflussen sich gegenseitig.

Warum ist Digital Employee Experience wichtig?

Das globale Mitarbeiterengagement lag 2024 bei nur 21% (Gallup). Gleichzeitig sehen 97% der Führungskräfte DEX als Produktivitätsfaktor. Gen Z und Millennials erwarten nahtlose digitale Erlebnisse, und 52% der Frontline-Beschäftigten würden wegen schlechter Tools kündigen. Hybrides Arbeiten macht eine gute DEX zur Grundvoraussetzung.

Was gehört zur Digital Employee Experience?

Zur DEX gehören Kommunikationstools (Slack, Teams, E-Mail), HR-Systeme (Self-Service, Abwesenheitsmanagement), Kollaborationsplattformen, IT-Support und Helpdesk sowie Onboarding-Plattformen und Recruiting-Systeme. All diese Komponenten müssen integriert funktionieren.

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Erfolgreiche DEX-Verbesserung beginnt mit der Befragung von Mitarbeiter:innen, um Pain Points zu identifizieren. Dann gilt es, die Tool-Landschaft zu konsolidieren, mobile-first für Frontline-Beschäftigte zu denken, IT und HR enger zusammenzubringen und kontinuierlich zu messen.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

About Florian

  • Founder & CEO of Aivy — develops innovative ways of personnel diagnostics and is one of the top 10 HR tech founders in Germany (business punk)
  • More than 500,000 digital aptitude tests successfully used by more than 100 companies such as Lufthansa, Würth and Hermes
  • Three times honored with the HR Innovation Award and regularly featured in leading business media (WirtschaftsWoche, Handelsblatt and FAZ)
  • As a business psychologist and digital expert, combines well-founded tests with AI for fair opportunities in personnel selection
  • Shares expertise as a sought-after thought leader in the HR tech industry — in podcasts, media, and at key industry events
  • Actively shapes the future of the working world — by combining science and technology for better and fairer personnel decisions
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