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Recruiting Software Vergleich – Definition, Funktionen & Auswahl-Tipps

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Recruiting Software Vergleich – Definition, Funktionen & Auswahl-Tipps

Eine Recruiting Software (auch Bewerbermanagement-Software oder ATS) unterstützt Unternehmen dabei, den gesamten Bewerbungsprozess digital zu steuern – von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung. Die Auswahl der richtigen Software hängt von Unternehmensgröße, Budget und benötigten Funktionen ab. Für bessere Auswahlqualität lässt sich klassische Recruiting Software durch spezialisierte Eignungsdiagnostik-Tools wie Game-Based Assessments sinnvoll ergänzen.

Was ist eine Recruiting Software?

Eine Recruiting Software ist eine digitale Lösung, die den gesamten Bewerbungsprozess strukturiert und automatisiert. Sie hilft HR-Teams dabei, Stellenanzeigen zu veröffentlichen, Bewerbungen zu verwalten, mit Kandidat:innen zu kommunizieren und den Überblick über alle laufenden Prozesse zu behalten.

Im Kern geht es darum, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und so Zeit für strategische HR-Arbeit zu gewinnen. Laut aktuellen Marktanalysen nutzen bereits 87% der Unternehmen KI-gestützte Recruiting-Plattformen – Tendenz steigend.

Recruiting Software vs. HR Software – der Unterschied

Die Begriffe werden oft verwechselt, decken aber unterschiedliche Phasen ab:

Recruiting Software konzentriert sich auf die Personalbeschaffung: Stellenausschreibung, Bewerbermanagement und Kandidatenauswahl – also alles bis zur Einstellung.

HR Software (auch HRIS oder HCM) übernimmt danach: Personalverwaltung, Zeiterfassung, Gehaltsabrechnung und Mitarbeiterentwicklung – also alles nach der Einstellung.

Moderne All-in-One-Lösungen wie Personio oder Factorial kombinieren beide Bereiche. Spezialisierte Recruiting-Tools wie softgarden oder Recruitee fokussieren sich hingegen ausschließlich auf die Personalbeschaffung.

Typische Einsatzgebiete im Unternehmen

Recruiting Software kommt überall dort zum Einsatz, wo regelmäßig neue Mitarbeiter:innen gesucht werden:

  • HR-Abteilungen nutzen sie für das zentrale Bewerbermanagement
  • Fachabteilungen erhalten strukturierten Zugang zu Kandidatenprofilen
  • Führungskräfte können Bewerbende direkt bewerten und kommentieren
  • Externe Recruiter:innen arbeiten über Schnittstellen im gleichen System

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Stellenanzeigen & Multiposting

Multiposting bedeutet: Eine Stellenanzeige erstellen, auf vielen Kanälen veröffentlichen. Gute Recruiting Software bietet Schnittstellen zu Jobbörsen (StepStone, Indeed, LinkedIn), Social Media und der eigenen Karriereseite. Das spart Zeit und erhöht die Reichweite.

Bewerbermanagement & Tracking

Das Herzstück jeder Recruiting Software ist das Applicant Tracking System (ATS). Es erfasst eingehende Bewerbungen zentral, ordnet sie Stellen zu und macht den Bearbeitungsstatus für alle Beteiligten sichtbar. CV-Parsing extrahiert dabei automatisch Informationen aus Lebensläufen.

Kommunikation & Automatisierung

Automatische Eingangsbestätigungen, Einladungen zum Vorstellungsgespräch und Absagen lassen sich über E-Mail-Vorlagen standardisieren. Das beschleunigt die Kommunikation und verbessert die Candidate Experience – also das Gesamterlebnis der Bewerbenden.

Eignungsdiagnostik & Assessment

Klassische Recruiting Software optimiert Prozesse, aber nicht zwingend die Auswahlqualität. Hier setzen spezialisierte Eignungsdiagnostik-Tools an: Sie ergänzen das ATS um wissenschaftlich validierte Assessments, die Kompetenzen und Potenziale objektiv messen – unabhängig vom Lebenslauf.

Analytics & Reporting

Kennzahlen wie Time-to-Hire (Zeit bis zur Einstellung), Cost-per-Hire (Kosten pro Einstellung) oder Conversion Rates zeigen, wo der Recruiting-Prozess gut läuft und wo Optimierungsbedarf besteht.

Recruiting Software vergleichen: 5 Kriterien für die Auswahl

Funktionsumfang & Skalierbarkeit

Nicht jedes Unternehmen braucht alle Features. Entscheidend ist: Deckt die Software deine aktuellen Anforderungen ab – und wächst sie mit? Modulare Systeme erlauben es, Funktionen bei Bedarf hinzuzubuchen.

Benutzerfreundlichkeit

Die beste Software bringt nichts, wenn sie niemand nutzt. Achte auf intuitive Bedienung, kurze Einarbeitungszeit und eine übersichtliche Oberfläche. Viele Anbieter bieten kostenlose Testphasen an.

Integrationen & Schnittstellen

Prüfe, ob die Software mit deinen bestehenden Systemen kommunizieren kann: DATEV für die Lohnabrechnung, Microsoft 365 für Kalender und E-Mail, dein bestehendes HR-System. Offene APIs ermöglichen zusätzliche Anbindungen über Tools wie Zapier oder Make.

Kosten & Preismodelle

Die Preisspanne ist groß:

  • Kostenlose Basis-Versionen für Einsteiger:innen (eingeschränkte Funktionen)
  • KMU-Lösungen ab ca. 50-100 € pro Monat
  • Enterprise-Systeme mit individueller Preisgestaltung

Typische Preismodelle: pro Nutzer:in, pro Mitarbeitende im Unternehmen oder als Flatrate. Achte auf versteckte Kosten für Stellenanzeigen, Integrationen oder Premium-Support.

Datenschutz & DSGVO-Konformität

Bewerberdaten sind sensibel. Seriöse Anbieter bieten:

  • Server-Standort in Deutschland oder der EU
  • Automatische Löschfristen für Bewerberdaten
  • Integriertes Einwilligungsmanagement
  • Verschlüsselte Datenübertragung

Für wen eignet sich welche Software?

Recruiting Software für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen brauchen keine Enterprise-Features, sondern pragmatische Lösungen: einfache Bedienung, schnelle Einrichtung, faire Preise. Cloud-Lösungen ohne eigene IT-Infrastruktur sind hier ideal. Wichtig: Auf Skalierbarkeit achten, falls das Unternehmen wächst.

Lösungen für den Mittelstand

Ab 200 Mitarbeitenden steigen die Anforderungen: Mehrere Recruiter:innen arbeiten parallel, Fachabteilungen wollen eingebunden werden, Reporting wird wichtiger. Hier lohnen sich umfassendere Systeme mit Rollenkonzepten und erweiterten Analysefunktionen.

Enterprise-Recruiting

Konzerne mit 1.000+ Mitarbeitenden benötigen maximale Flexibilität: komplexe Freigabe-Workflows, globales Recruiting in mehreren Sprachen, tiefe Integration in SAP oder Workday. Die Einführung dauert oft mehrere Monate, dafür sind die Systeme hochgradig anpassbar.

Recruiting Software erweitern: Eignungsdiagnostik für bessere Auswahl

Recruiting Software macht Prozesse effizienter – aber sie verändert nicht, wie Auswahlentscheidungen getroffen werden. Die meisten Unternehmen wählen Kandidat:innen immer noch primär nach Lebenslauf und Bauchgefühl aus. Das Problem: Unconscious Bias beeinflusst die Entscheidung, Potenziale bleiben unsichtbar.

Hier setzen spezialisierte Eignungsdiagnostik-Tools an. Sie ergänzen klassische Recruiting Software um wissenschaftlich validierte Assessments, die Kompetenzen objektiv messen. Die digitale Plattform Aivy nutzt dafür Game-Based Assessments – spielerische Tests, die kognitive Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale erfassen, ohne klassischen Prüfungsstress.

Die Praxis zeigt messbare Ergebnisse: MCI Deutschland konnte durch die Kombination von softgarden und Aivy die Time-to-Hire um 55% reduzieren und die Cost-per-Hire um 92% senken. Die Abschlussquote im Assessment liegt bei 96%, die Vorhersagekraft ist 5x stärker als bei traditionellen Methoden.

Der Vorteil: Eignungsdiagnostik-Tools wie Aivy integrieren sich nahtlos in bestehende Recruiting Software. Bewerbende durchlaufen das Assessment, die Ergebnisse fließen automatisch ins ATS zurück. So entsteht eine objektive Entscheidungsgrundlage – ergänzend zum Lebenslauf, nicht statt ihm.

Häufige Fragen zu Recruiting Software

Was kostet eine Recruiting Software?

Die Kosten variieren stark: von kostenlosen Basis-Versionen bis zu 500 € und mehr pro Monat. Typische Preismodelle sind pro Nutzer:in, pro Mitarbeitende oder als Flatrate. Einstiegslösungen für KMU beginnen bei etwa 50-100 € monatlich, Enterprise-Lösungen werden individuell kalkuliert. Beachte Zusatzkosten für Stellenanzeigen, Integrationen und Premium-Support.

Welche Recruiting Software eignet sich für kleine Unternehmen?

KMU brauchen einfache Bedienung ohne lange Einarbeitung. Wichtig sind ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Cloud-Lösungen ohne IT-Aufwand. Nicht alle Enterprise-Features sind nötig – achte stattdessen auf Skalierbarkeit für künftiges Wachstum.

Was ist der Unterschied zwischen ATS und CRM im Recruiting?

Ein ATS (Applicant Tracking System) verwaltet aktive Bewerbungsprozesse: Eingehende Bewerbungen werden erfasst, durch Phasen geführt und bis zur Einstellung begleitet. Ein CRM (Candidate Relationship Management) pflegt langfristige Beziehungen zu Talenten – auch ohne aktuelle Bewerbung. Moderne Lösungen kombinieren oft beides.

Wie lange dauert die Einführung einer Recruiting Software?

Cloud-Lösungen sind oft in 2-4 Wochen einsatzbereit. Komplexere Systeme mit umfangreicher Datenmigration, vielen Integrationen und Schulungen benötigen 2-6 Monate. Empfehlenswert ist eine Pilotphase mit einem Team, bevor das System unternehmensweit ausgerollt wird.

Ist Recruiting Software DSGVO-konform?

Seriöse Anbieter bieten DSGVO-konforme Lösungen mit Server-Standort in Deutschland oder der EU. Wichtig sind automatische Löschfristen für Bewerberdaten und ein integriertes Einwilligungsmanagement. Prüfe diese Punkte vor der Auswahl.

Kann ich meine bestehende HR Software mit Recruiting Tools verbinden?

Die meisten Anbieter bieten Standard-Schnittstellen (APIs). Prüfe die Kompatibilität mit deinen bestehenden Systemen wie DATEV, SAP oder Personio. Neben nativen Integrationen ermöglichen Tools wie Zapier oder Make zusätzliche Verbindungen. Achte darauf, dass der Datenfluss in beide Richtungen funktioniert.

Verbessert Recruiting Software wirklich die Candidate Experience?

Ja – durch schnellere Rückmeldungen, automatische Statusupdates und transparente Kommunikation. Automatische Eingangsbestätigungen reduzieren die Unsicherheit bei Bewerbenden, mobile-optimierte Formulare senken die Abbruchquote. Die Erweiterung durch Assessments kann die Wertschätzung zusätzlich steigern.

Wie kann ich die Auswahlqualität über Prozessoptimierung hinaus verbessern?

Klassische Recruiting Software optimiert Prozesse, nicht die Entscheidungsqualität. Für bessere Auswahlentscheidungen empfiehlt sich die Ergänzung durch Eignungsdiagnostik-Tools wie Game-Based Assessments. Wissenschaftlich validierte Tests messen Kompetenzen objektiv und reduzieren Fehlbesetzungen.

Fazit: Die richtige Recruiting Software finden

Recruiting Software ist heute unverzichtbar für effiziente Personalbeschaffung. Sie spart Zeit bei administrativen Aufgaben, verbessert die Candidate Experience und macht den gesamten Prozess transparenter. Bei der Auswahl kommt es auf die richtige Passung an: Funktionsumfang, Benutzerfreundlichkeit, Integrationen, Kosten und Datenschutz sollten zu deinen Anforderungen passen.

Wer nicht nur Prozesse, sondern auch die Auswahlqualität verbessern will, sollte klassische Recruiting Software um spezialisierte Eignungsdiagnostik ergänzen. Wissenschaftlich validierte Assessments liefern objektive Daten zu Kompetenzen und Potenzialen – eine Ergänzung zum Lebenslauf, die Fehlbesetzungen reduziert und Diversität fördert.

Du möchtest erfahren, wie wissenschaftliche Eignungsdiagnostik deine Recruiting Software ergänzt? Mehr über die Aivy-Plattform erfahren

Quellen

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Recruiting Software Vergleich – Definition, Funktionen & Auswahl-Tipps

Eine Recruiting Software (auch Bewerbermanagement-Software oder ATS) unterstützt Unternehmen dabei, den gesamten Bewerbungsprozess digital zu steuern – von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung. Die Auswahl der richtigen Software hängt von Unternehmensgröße, Budget und benötigten Funktionen ab. Für bessere Auswahlqualität lässt sich klassische Recruiting Software durch spezialisierte Eignungsdiagnostik-Tools wie Game-Based Assessments sinnvoll ergänzen.

Was ist eine Recruiting Software?

Eine Recruiting Software ist eine digitale Lösung, die den gesamten Bewerbungsprozess strukturiert und automatisiert. Sie hilft HR-Teams dabei, Stellenanzeigen zu veröffentlichen, Bewerbungen zu verwalten, mit Kandidat:innen zu kommunizieren und den Überblick über alle laufenden Prozesse zu behalten.

Im Kern geht es darum, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und so Zeit für strategische HR-Arbeit zu gewinnen. Laut aktuellen Marktanalysen nutzen bereits 87% der Unternehmen KI-gestützte Recruiting-Plattformen – Tendenz steigend.

Recruiting Software vs. HR Software – der Unterschied

Die Begriffe werden oft verwechselt, decken aber unterschiedliche Phasen ab:

Recruiting Software konzentriert sich auf die Personalbeschaffung: Stellenausschreibung, Bewerbermanagement und Kandidatenauswahl – also alles bis zur Einstellung.

HR Software (auch HRIS oder HCM) übernimmt danach: Personalverwaltung, Zeiterfassung, Gehaltsabrechnung und Mitarbeiterentwicklung – also alles nach der Einstellung.

Moderne All-in-One-Lösungen wie Personio oder Factorial kombinieren beide Bereiche. Spezialisierte Recruiting-Tools wie softgarden oder Recruitee fokussieren sich hingegen ausschließlich auf die Personalbeschaffung.

Typische Einsatzgebiete im Unternehmen

Recruiting Software kommt überall dort zum Einsatz, wo regelmäßig neue Mitarbeiter:innen gesucht werden:

  • HR-Abteilungen nutzen sie für das zentrale Bewerbermanagement
  • Fachabteilungen erhalten strukturierten Zugang zu Kandidatenprofilen
  • Führungskräfte können Bewerbende direkt bewerten und kommentieren
  • Externe Recruiter:innen arbeiten über Schnittstellen im gleichen System

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Stellenanzeigen & Multiposting

Multiposting bedeutet: Eine Stellenanzeige erstellen, auf vielen Kanälen veröffentlichen. Gute Recruiting Software bietet Schnittstellen zu Jobbörsen (StepStone, Indeed, LinkedIn), Social Media und der eigenen Karriereseite. Das spart Zeit und erhöht die Reichweite.

Bewerbermanagement & Tracking

Das Herzstück jeder Recruiting Software ist das Applicant Tracking System (ATS). Es erfasst eingehende Bewerbungen zentral, ordnet sie Stellen zu und macht den Bearbeitungsstatus für alle Beteiligten sichtbar. CV-Parsing extrahiert dabei automatisch Informationen aus Lebensläufen.

Kommunikation & Automatisierung

Automatische Eingangsbestätigungen, Einladungen zum Vorstellungsgespräch und Absagen lassen sich über E-Mail-Vorlagen standardisieren. Das beschleunigt die Kommunikation und verbessert die Candidate Experience – also das Gesamterlebnis der Bewerbenden.

Eignungsdiagnostik & Assessment

Klassische Recruiting Software optimiert Prozesse, aber nicht zwingend die Auswahlqualität. Hier setzen spezialisierte Eignungsdiagnostik-Tools an: Sie ergänzen das ATS um wissenschaftlich validierte Assessments, die Kompetenzen und Potenziale objektiv messen – unabhängig vom Lebenslauf.

Analytics & Reporting

Kennzahlen wie Time-to-Hire (Zeit bis zur Einstellung), Cost-per-Hire (Kosten pro Einstellung) oder Conversion Rates zeigen, wo der Recruiting-Prozess gut läuft und wo Optimierungsbedarf besteht.

Recruiting Software vergleichen: 5 Kriterien für die Auswahl

Funktionsumfang & Skalierbarkeit

Nicht jedes Unternehmen braucht alle Features. Entscheidend ist: Deckt die Software deine aktuellen Anforderungen ab – und wächst sie mit? Modulare Systeme erlauben es, Funktionen bei Bedarf hinzuzubuchen.

Benutzerfreundlichkeit

Die beste Software bringt nichts, wenn sie niemand nutzt. Achte auf intuitive Bedienung, kurze Einarbeitungszeit und eine übersichtliche Oberfläche. Viele Anbieter bieten kostenlose Testphasen an.

Integrationen & Schnittstellen

Prüfe, ob die Software mit deinen bestehenden Systemen kommunizieren kann: DATEV für die Lohnabrechnung, Microsoft 365 für Kalender und E-Mail, dein bestehendes HR-System. Offene APIs ermöglichen zusätzliche Anbindungen über Tools wie Zapier oder Make.

Kosten & Preismodelle

Die Preisspanne ist groß:

  • Kostenlose Basis-Versionen für Einsteiger:innen (eingeschränkte Funktionen)
  • KMU-Lösungen ab ca. 50-100 € pro Monat
  • Enterprise-Systeme mit individueller Preisgestaltung

Typische Preismodelle: pro Nutzer:in, pro Mitarbeitende im Unternehmen oder als Flatrate. Achte auf versteckte Kosten für Stellenanzeigen, Integrationen oder Premium-Support.

Datenschutz & DSGVO-Konformität

Bewerberdaten sind sensibel. Seriöse Anbieter bieten:

  • Server-Standort in Deutschland oder der EU
  • Automatische Löschfristen für Bewerberdaten
  • Integriertes Einwilligungsmanagement
  • Verschlüsselte Datenübertragung

Für wen eignet sich welche Software?

Recruiting Software für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen brauchen keine Enterprise-Features, sondern pragmatische Lösungen: einfache Bedienung, schnelle Einrichtung, faire Preise. Cloud-Lösungen ohne eigene IT-Infrastruktur sind hier ideal. Wichtig: Auf Skalierbarkeit achten, falls das Unternehmen wächst.

Lösungen für den Mittelstand

Ab 200 Mitarbeitenden steigen die Anforderungen: Mehrere Recruiter:innen arbeiten parallel, Fachabteilungen wollen eingebunden werden, Reporting wird wichtiger. Hier lohnen sich umfassendere Systeme mit Rollenkonzepten und erweiterten Analysefunktionen.

Enterprise-Recruiting

Konzerne mit 1.000+ Mitarbeitenden benötigen maximale Flexibilität: komplexe Freigabe-Workflows, globales Recruiting in mehreren Sprachen, tiefe Integration in SAP oder Workday. Die Einführung dauert oft mehrere Monate, dafür sind die Systeme hochgradig anpassbar.

Recruiting Software erweitern: Eignungsdiagnostik für bessere Auswahl

Recruiting Software macht Prozesse effizienter – aber sie verändert nicht, wie Auswahlentscheidungen getroffen werden. Die meisten Unternehmen wählen Kandidat:innen immer noch primär nach Lebenslauf und Bauchgefühl aus. Das Problem: Unconscious Bias beeinflusst die Entscheidung, Potenziale bleiben unsichtbar.

Hier setzen spezialisierte Eignungsdiagnostik-Tools an. Sie ergänzen klassische Recruiting Software um wissenschaftlich validierte Assessments, die Kompetenzen objektiv messen. Die digitale Plattform Aivy nutzt dafür Game-Based Assessments – spielerische Tests, die kognitive Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale erfassen, ohne klassischen Prüfungsstress.

Die Praxis zeigt messbare Ergebnisse: MCI Deutschland konnte durch die Kombination von softgarden und Aivy die Time-to-Hire um 55% reduzieren und die Cost-per-Hire um 92% senken. Die Abschlussquote im Assessment liegt bei 96%, die Vorhersagekraft ist 5x stärker als bei traditionellen Methoden.

Der Vorteil: Eignungsdiagnostik-Tools wie Aivy integrieren sich nahtlos in bestehende Recruiting Software. Bewerbende durchlaufen das Assessment, die Ergebnisse fließen automatisch ins ATS zurück. So entsteht eine objektive Entscheidungsgrundlage – ergänzend zum Lebenslauf, nicht statt ihm.

Häufige Fragen zu Recruiting Software

Was kostet eine Recruiting Software?

Die Kosten variieren stark: von kostenlosen Basis-Versionen bis zu 500 € und mehr pro Monat. Typische Preismodelle sind pro Nutzer:in, pro Mitarbeitende oder als Flatrate. Einstiegslösungen für KMU beginnen bei etwa 50-100 € monatlich, Enterprise-Lösungen werden individuell kalkuliert. Beachte Zusatzkosten für Stellenanzeigen, Integrationen und Premium-Support.

Welche Recruiting Software eignet sich für kleine Unternehmen?

KMU brauchen einfache Bedienung ohne lange Einarbeitung. Wichtig sind ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Cloud-Lösungen ohne IT-Aufwand. Nicht alle Enterprise-Features sind nötig – achte stattdessen auf Skalierbarkeit für künftiges Wachstum.

Was ist der Unterschied zwischen ATS und CRM im Recruiting?

Ein ATS (Applicant Tracking System) verwaltet aktive Bewerbungsprozesse: Eingehende Bewerbungen werden erfasst, durch Phasen geführt und bis zur Einstellung begleitet. Ein CRM (Candidate Relationship Management) pflegt langfristige Beziehungen zu Talenten – auch ohne aktuelle Bewerbung. Moderne Lösungen kombinieren oft beides.

Wie lange dauert die Einführung einer Recruiting Software?

Cloud-Lösungen sind oft in 2-4 Wochen einsatzbereit. Komplexere Systeme mit umfangreicher Datenmigration, vielen Integrationen und Schulungen benötigen 2-6 Monate. Empfehlenswert ist eine Pilotphase mit einem Team, bevor das System unternehmensweit ausgerollt wird.

Ist Recruiting Software DSGVO-konform?

Seriöse Anbieter bieten DSGVO-konforme Lösungen mit Server-Standort in Deutschland oder der EU. Wichtig sind automatische Löschfristen für Bewerberdaten und ein integriertes Einwilligungsmanagement. Prüfe diese Punkte vor der Auswahl.

Kann ich meine bestehende HR Software mit Recruiting Tools verbinden?

Die meisten Anbieter bieten Standard-Schnittstellen (APIs). Prüfe die Kompatibilität mit deinen bestehenden Systemen wie DATEV, SAP oder Personio. Neben nativen Integrationen ermöglichen Tools wie Zapier oder Make zusätzliche Verbindungen. Achte darauf, dass der Datenfluss in beide Richtungen funktioniert.

Verbessert Recruiting Software wirklich die Candidate Experience?

Ja – durch schnellere Rückmeldungen, automatische Statusupdates und transparente Kommunikation. Automatische Eingangsbestätigungen reduzieren die Unsicherheit bei Bewerbenden, mobile-optimierte Formulare senken die Abbruchquote. Die Erweiterung durch Assessments kann die Wertschätzung zusätzlich steigern.

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Klassische Recruiting Software optimiert Prozesse, nicht die Entscheidungsqualität. Für bessere Auswahlentscheidungen empfiehlt sich die Ergänzung durch Eignungsdiagnostik-Tools wie Game-Based Assessments. Wissenschaftlich validierte Tests messen Kompetenzen objektiv und reduzieren Fehlbesetzungen.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
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Head of HR bei nucao
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Aivy ist das beste, was mir im deutschen Diagnostik Start-up Bereich bislang über den Weg gelaufen ist.“

Carl-Christoph Fellinger
Strategic Talent Acquisition bei Beiersdorf
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„Auswahlverfahren, die Spaß machen.“

Anna Miels
Manager Learning & Development bei apoproject
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Leiter Berufsausbildung bei Fresenius
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Christian Schütz
HR Manager bei KU64
Christian Schuetz

Spart Zeit und macht viel Spaß bei der täglichen Arbeit.“

Matthias Kühne
Director People & Culture bei MCI Deutschland
Matthias Kühne

Ansprechende Candidate Experience durch Kommunikation auf Augenhöhe.“

Theresa Schröder
Head of HR bei Horn & Bauer
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„Sehr solide, wissenschaftlich fundiert, auch aus Kandidatensicht innovativ und in Summe einfach toll durchdacht.“

Dr. Kevin-Lim Jungbauer
Recruiting and HR Diagnostics Expert bei Beiersdorf
Kevin Jungbauer
Der Assistent, der Talent erkennt.

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