Du willst als Talent deine Stärken erkunden?

Hier entlang

Login

Skills Map – Definition, Vorteile & Schritt-für-Schritt-Anleitung

Home
-
Lexikon
-
Skills Map – Definition, Vorteile & Schritt-für-Schritt-Anleitung

Eine Skills Map ist ein visuelles Instrument zur Erfassung und Darstellung der Fähigkeiten von Mitarbeitenden. Sie zeigt auf einen Blick, welche Kompetenzen im Unternehmen vorhanden sind, wo Skill Gaps bestehen und welcher Weiterbildungsbedarf existiert. HR-Teams nutzen Skills Maps für strategische Personalplanung, gezielte Personalentwicklung und effizientes Ressourcenmanagement.

Definition: Was ist eine Skills Map?

Eine Skills Map (auch Skill Matrix oder Kompetenzmatrix genannt) ist ein strukturiertes Tool, das die Fähigkeiten von Mitarbeitenden systematisch erfasst und visualisiert. In der Regel wird sie als Tabelle oder Raster dargestellt, in dem Mitarbeitende den Zeilen und relevante Skills den Spalten zugeordnet werden. Jede Zelle enthält eine Bewertung des jeweiligen Skill-Levels.

Der Begriff "Skill" bezeichnet dabei konkrete, erlernbare und messbare Fertigkeiten – sogenannte Hard Skills wie Programmiersprachen, Fremdsprachenkenntnisse oder Maschinenführung. Die Skills Map gibt HR-Verantwortlichen und Führungskräften einen transparenten Überblick über die im Unternehmen vorhandenen Ressourcen und unterstützt strategische Entscheidungen bei Projektzuweisungen, Weiterbildungsplanung und Recruiting.

Unterschied: Skills Map, Kompetenzmatrix und Qualifikationsmatrix

Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich aber in ihrem Fokus:

Die Skills Map konzentriert sich auf konkrete, technische Fähigkeiten (Hard Skills). Sie beantwortet die Frage: "Wer kann was?"

Die Kompetenzmatrix ist breiter angelegt und umfasst neben Hard Skills auch Soft Skills, Verhaltensweisen und Wissen. Sie beantwortet die Frage: "Wer ist für welche Aufgaben geeignet?"

Die Qualifikationsmatrix fokussiert auf formale Nachweise wie Zertifikate, Lizenzen und Abschlüsse. Sie ist besonders in regulierten Branchen wichtig, wo bestimmte Qualifikationen gesetzlich vorgeschrieben sind.

Vorteile einer Skills Map

Vorteile für Unternehmen

Eine gut gepflegte Skills Map bietet Unternehmen mehrere strategische Vorteile:

Transparenz über vorhandene Kompetenzen: Du erkennst sofort, welche Fähigkeiten im Unternehmen vorhanden sind und wer diese mitbringt. Das erleichtert die Besetzung von Projekten und die Zuweisung von Aufgaben an die passenden Personen.

Identifikation von Skill Gaps: Die Gegenüberstellung von vorhandenen und benötigten Skills macht Kompetenzlücken sichtbar. So kannst du frühzeitig Weiterbildungsmaßnahmen planen oder gezielt rekrutieren.

Effizientere Ressourcenplanung: Laut einer Studie nutzen bereits 66 Prozent der Unternehmen eine Form von Skill Mapping, um ihre Teams optimal einzusetzen. Die Skills Map ermöglicht es, schnell geeignete Vertretungen zu finden oder Projektteams zusammenzustellen.

Grundlage für Nachfolgeplanung: Durch die systematische Erfassung von Kompetenzen identifizierst du Mitarbeitende mit hohem Potenzial und kannst Karrierepfade gezielt planen.

Vorteile für Mitarbeitende

Auch für Mitarbeitende bringt die Skills Map Vorteile:

Klarheit über Entwicklungsmöglichkeiten: Mitarbeitende sehen transparent, welche Fähigkeiten für ihre aktuelle Rolle oder den nächsten Karriereschritt relevant sind.

Gezielte Weiterbildung: Statt pauschaler Schulungen erhalten Mitarbeitende individuelle Entwicklungsangebote, die zu ihren Stärken und Lücken passen.

Anerkennung von Kompetenzen: Die systematische Erfassung macht verborgene Talente sichtbar und schafft Grundlagen für faire Beförderungsentscheidungen.

Skills Map erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Ziel definieren

Bevor du mit der Erstellung beginnst, solltest du den Zweck der Skills Map klar definieren. Geht es primär um Ressourcenplanung für Projekte, um Personalentwicklung oder um strategische Workforce-Planung? Das Ziel bestimmt, welche Skills du erfasst und wie detailliert die Bewertung erfolgt.

Kommuniziere das Vorhaben im Unternehmen transparent. So baust du Widerstände ab und erhöhst die Akzeptanz bei Führungskräften und Mitarbeitenden.

Schritt 2: Relevante Skills identifizieren

Erstelle eine Liste der für dein Unternehmen relevanten Fähigkeiten. Dabei solltest du unterscheiden zwischen:

  • Technischen Skills: Programmiersprachen, Software-Kenntnisse, Maschinenführung
  • Methodischen Skills: Projektmanagement, Datenanalyse, Problemlösung
  • Soft Skills: Kommunikation, Teamarbeit, Führungskompetenz (falls du eine erweiterte Kompetenzmatrix erstellst)

Beziehe Führungskräfte und erfahrene Mitarbeitende in die Identifikation ein. Sie wissen am besten, welche Fähigkeiten für den Erfolg in bestimmten Rollen entscheidend sind.

Schritt 3: Bewertungsskala festlegen

Lege eine einheitliche Skala fest, um das Kompetenzlevel der Mitarbeitenden zu bewerten. Gängig ist eine fünfstufige Skala:

Stufe Bezeichnung Beschreibung
1 Keine Erfahrung Kein Wissen oder Erfahrung vorhanden
2 Grundkenntnisse Theoretisches Wissen, wenig praktische Erfahrung
3 Arbeitsfähig Kann Aufgaben mit Unterstützung erledigen
4 Erfahren Arbeitet eigenständig und zuverlässig
5 Expert:in Kann andere anleiten und komplexe Probleme lösen

Achte darauf, dass die Bewertungskriterien klar definiert und für alle nachvollziehbar sind. Das verhindert subjektive Verzerrungen.

Schritt 4: Kompetenzen erfassen und bewerten

Nun folgt die eigentliche Datenerhebung. Dabei gibt es verschiedene Methoden:

Selbsteinschätzung: Mitarbeitende bewerten ihre eigenen Fähigkeiten. Vorteil: Geringer Aufwand. Nachteil: Subjektive Verzerrungen durch Über- oder Unterschätzung.

Fremdeinschätzung: Führungskräfte bewerten die Kompetenzen ihrer Teammitglieder. Vorteil: Einheitlichere Bewertung. Nachteil: Blinde Flecken möglich.

360-Grad-Feedback: Kombination aus Selbst- und Fremdeinschätzung durch mehrere Personen. Vorteil: Umfassenderes Bild. Nachteil: Höherer Aufwand.

Für kleine Unternehmen reicht oft eine Excel-Tabelle. In größeren Organisationen empfehlen sich spezialisierte HR-Tools, die eine kontinuierliche Aktualisierung und Auswertung erleichtern.

Schritt 5: Skill Gaps analysieren und Maßnahmen ableiten

Vergleiche die vorhandenen Skills mit den Soll-Anforderungen. Die Differenz zeigt dir, wo Handlungsbedarf besteht:

  • Kurzfristig: Gezielte Schulungen, Mentoring-Programme oder Job-Rotation
  • Mittelfristig: Recruiting von Fachkräften mit fehlenden Kompetenzen
  • Langfristig: Strategische Personalentwicklungsprogramme

Wichtig: Die Skills Map ist kein statisches Dokument. Aktualisiere sie mindestens einmal jährlich – oder häufiger, wenn sich Anforderungen ändern oder Mitarbeitende Weiterbildungen abschließen.

Objektive Kompetenzbewertung: Herausforderungen und Lösungen

Eine der größten Herausforderungen beim Skill Mapping ist die Objektivität der Bewertung. Selbsteinschätzungen sind oft verzerrt, und auch Fremdeinschätzungen durch Führungskräfte können durch unbewusste Vorurteile beeinflusst werden. Das Ergebnis: Die Skills Map spiegelt nicht die tatsächlichen Kompetenzen wider.

Eine Lösung bieten standardisierte Assessments, die Kompetenzen unabhängig von subjektiven Einschätzungen messen. Die digitale Plattform Aivy ermöglicht beispielsweise eine objektive Kompetenzmessung durch wissenschaftlich validierte Game-Based Assessments. Statt auf Selbstauskunft zu vertrauen, werden Fähigkeiten durch psychometrische Verfahren erfasst – entwickelt in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin.

Die Praxis zeigt: Unternehmen wie OMR nutzen Assessment-Scores als zusätzliche Informationsquelle für den Stärken-Abgleich. People Lead Kaya Kruse berichtet, dass durch die objektive Bewertung Kandidat:innen eingeladen wurden, die anhand des Lebenslaufs abgelehnt worden wären – einige davon wurden letztlich eingestellt. Die Objektivität im Hiring-Prozess stärkt langfristig auch die Diversität im Unternehmen.

Mehr über objektive Eignungsdiagnostik mit Aivy erfahren: Demo buchen

Häufige Fragen zu Skills Maps

Was ist eine Skills Map?

Eine Skills Map ist ein visuelles Tool zur systematischen Erfassung von Mitarbeiterfähigkeiten. Sie zeigt in einer übersichtlichen Matrix, welche Kompetenzen vorhanden sind, auf welchem Level sich Mitarbeitende befinden und wo Lücken bestehen. HR-Teams nutzen sie für Personalplanung, Projektbesetzung und Weiterbildungsmanagement.

Was ist der Unterschied zwischen Skills Map und Kompetenzmatrix?

Die Skills Map fokussiert auf konkrete, messbare Fähigkeiten (Hard Skills) wie Programmieren oder Fremdsprachen. Die Kompetenzmatrix ist breiter angelegt und umfasst zusätzlich Soft Skills, Wissen und Verhaltensweisen. In der Praxis werden beide Begriffe oft synonym verwendet.

Wie erstelle ich eine Skills Map?

Die Erstellung erfolgt in fünf Schritten: Ziel definieren, relevante Skills identifizieren, Bewertungsskala festlegen, Kompetenzen erfassen und bewerten, Skill Gaps analysieren und Maßnahmen ableiten. Für kleine Teams reicht Excel, größere Unternehmen profitieren von spezialisierten HR-Tools.

Welche Bewertungsskala eignet sich für Skills?

Gängig ist eine fünfstufige Skala von "Keine Erfahrung" bis "Expert:in". Wichtig ist, dass jede Stufe klar definiert ist. Stufe 1 bedeutet keine Erfahrung, Stufe 3 arbeitsfähig mit Unterstützung, Stufe 5 kann andere anleiten und komplexe Probleme lösen.

Wie oft sollte eine Skills Map aktualisiert werden?

Mindestens einmal pro Jahr. Zusätzlich solltest du sie aktualisieren, wenn Mitarbeitende Weiterbildungen abschließen, neue Mitarbeitende eingestellt werden oder sich strategische Anforderungen ändern. Eine veraltete Skills Map verliert schnell ihren Nutzen.

Wie kann ich Kompetenzen objektiv bewerten?

Die Kombination verschiedener Methoden erhöht die Objektivität: Selbsteinschätzung, Fremdeinschätzung durch Führungskräfte und 360-Grad-Feedback. Noch zuverlässiger sind standardisierte Assessments und wissenschaftlich validierte Diagnostik-Tools, die Kompetenzen unabhängig von subjektiven Einschätzungen messen.

Fazit

Die Skills Map ist ein unverzichtbares Instrument für modernes HR-Management. Sie schafft Transparenz über vorhandene Kompetenzen, macht Skill Gaps sichtbar und bildet die Grundlage für strategische Personalentscheidungen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der regelmäßigen Pflege und einer möglichst objektiven Bewertung der Kompetenzen.

Für HR-Verantwortliche, die ihre Skill-Map-Daten durch objektive Kompetenzmessungen ergänzen möchten, bietet Aivy wissenschaftlich validierte Assessments – ohne Verzerrungen durch Selbst- oder Fremdeinschätzung.

Jetzt Aivy kostenlos testen

Quellen

Home
-
Lexikon
-
Skills Map – Definition, Vorteile & Schritt-für-Schritt-Anleitung

Eine Skills Map ist ein visuelles Instrument zur Erfassung und Darstellung der Fähigkeiten von Mitarbeitenden. Sie zeigt auf einen Blick, welche Kompetenzen im Unternehmen vorhanden sind, wo Skill Gaps bestehen und welcher Weiterbildungsbedarf existiert. HR-Teams nutzen Skills Maps für strategische Personalplanung, gezielte Personalentwicklung und effizientes Ressourcenmanagement.

Definition: Was ist eine Skills Map?

Eine Skills Map (auch Skill Matrix oder Kompetenzmatrix genannt) ist ein strukturiertes Tool, das die Fähigkeiten von Mitarbeitenden systematisch erfasst und visualisiert. In der Regel wird sie als Tabelle oder Raster dargestellt, in dem Mitarbeitende den Zeilen und relevante Skills den Spalten zugeordnet werden. Jede Zelle enthält eine Bewertung des jeweiligen Skill-Levels.

Der Begriff "Skill" bezeichnet dabei konkrete, erlernbare und messbare Fertigkeiten – sogenannte Hard Skills wie Programmiersprachen, Fremdsprachenkenntnisse oder Maschinenführung. Die Skills Map gibt HR-Verantwortlichen und Führungskräften einen transparenten Überblick über die im Unternehmen vorhandenen Ressourcen und unterstützt strategische Entscheidungen bei Projektzuweisungen, Weiterbildungsplanung und Recruiting.

Unterschied: Skills Map, Kompetenzmatrix und Qualifikationsmatrix

Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich aber in ihrem Fokus:

Die Skills Map konzentriert sich auf konkrete, technische Fähigkeiten (Hard Skills). Sie beantwortet die Frage: "Wer kann was?"

Die Kompetenzmatrix ist breiter angelegt und umfasst neben Hard Skills auch Soft Skills, Verhaltensweisen und Wissen. Sie beantwortet die Frage: "Wer ist für welche Aufgaben geeignet?"

Die Qualifikationsmatrix fokussiert auf formale Nachweise wie Zertifikate, Lizenzen und Abschlüsse. Sie ist besonders in regulierten Branchen wichtig, wo bestimmte Qualifikationen gesetzlich vorgeschrieben sind.

Vorteile einer Skills Map

Vorteile für Unternehmen

Eine gut gepflegte Skills Map bietet Unternehmen mehrere strategische Vorteile:

Transparenz über vorhandene Kompetenzen: Du erkennst sofort, welche Fähigkeiten im Unternehmen vorhanden sind und wer diese mitbringt. Das erleichtert die Besetzung von Projekten und die Zuweisung von Aufgaben an die passenden Personen.

Identifikation von Skill Gaps: Die Gegenüberstellung von vorhandenen und benötigten Skills macht Kompetenzlücken sichtbar. So kannst du frühzeitig Weiterbildungsmaßnahmen planen oder gezielt rekrutieren.

Effizientere Ressourcenplanung: Laut einer Studie nutzen bereits 66 Prozent der Unternehmen eine Form von Skill Mapping, um ihre Teams optimal einzusetzen. Die Skills Map ermöglicht es, schnell geeignete Vertretungen zu finden oder Projektteams zusammenzustellen.

Grundlage für Nachfolgeplanung: Durch die systematische Erfassung von Kompetenzen identifizierst du Mitarbeitende mit hohem Potenzial und kannst Karrierepfade gezielt planen.

Vorteile für Mitarbeitende

Auch für Mitarbeitende bringt die Skills Map Vorteile:

Klarheit über Entwicklungsmöglichkeiten: Mitarbeitende sehen transparent, welche Fähigkeiten für ihre aktuelle Rolle oder den nächsten Karriereschritt relevant sind.

Gezielte Weiterbildung: Statt pauschaler Schulungen erhalten Mitarbeitende individuelle Entwicklungsangebote, die zu ihren Stärken und Lücken passen.

Anerkennung von Kompetenzen: Die systematische Erfassung macht verborgene Talente sichtbar und schafft Grundlagen für faire Beförderungsentscheidungen.

Skills Map erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Ziel definieren

Bevor du mit der Erstellung beginnst, solltest du den Zweck der Skills Map klar definieren. Geht es primär um Ressourcenplanung für Projekte, um Personalentwicklung oder um strategische Workforce-Planung? Das Ziel bestimmt, welche Skills du erfasst und wie detailliert die Bewertung erfolgt.

Kommuniziere das Vorhaben im Unternehmen transparent. So baust du Widerstände ab und erhöhst die Akzeptanz bei Führungskräften und Mitarbeitenden.

Schritt 2: Relevante Skills identifizieren

Erstelle eine Liste der für dein Unternehmen relevanten Fähigkeiten. Dabei solltest du unterscheiden zwischen:

  • Technischen Skills: Programmiersprachen, Software-Kenntnisse, Maschinenführung
  • Methodischen Skills: Projektmanagement, Datenanalyse, Problemlösung
  • Soft Skills: Kommunikation, Teamarbeit, Führungskompetenz (falls du eine erweiterte Kompetenzmatrix erstellst)

Beziehe Führungskräfte und erfahrene Mitarbeitende in die Identifikation ein. Sie wissen am besten, welche Fähigkeiten für den Erfolg in bestimmten Rollen entscheidend sind.

Schritt 3: Bewertungsskala festlegen

Lege eine einheitliche Skala fest, um das Kompetenzlevel der Mitarbeitenden zu bewerten. Gängig ist eine fünfstufige Skala:

Stufe Bezeichnung Beschreibung
1 Keine Erfahrung Kein Wissen oder Erfahrung vorhanden
2 Grundkenntnisse Theoretisches Wissen, wenig praktische Erfahrung
3 Arbeitsfähig Kann Aufgaben mit Unterstützung erledigen
4 Erfahren Arbeitet eigenständig und zuverlässig
5 Expert:in Kann andere anleiten und komplexe Probleme lösen

Achte darauf, dass die Bewertungskriterien klar definiert und für alle nachvollziehbar sind. Das verhindert subjektive Verzerrungen.

Schritt 4: Kompetenzen erfassen und bewerten

Nun folgt die eigentliche Datenerhebung. Dabei gibt es verschiedene Methoden:

Selbsteinschätzung: Mitarbeitende bewerten ihre eigenen Fähigkeiten. Vorteil: Geringer Aufwand. Nachteil: Subjektive Verzerrungen durch Über- oder Unterschätzung.

Fremdeinschätzung: Führungskräfte bewerten die Kompetenzen ihrer Teammitglieder. Vorteil: Einheitlichere Bewertung. Nachteil: Blinde Flecken möglich.

360-Grad-Feedback: Kombination aus Selbst- und Fremdeinschätzung durch mehrere Personen. Vorteil: Umfassenderes Bild. Nachteil: Höherer Aufwand.

Für kleine Unternehmen reicht oft eine Excel-Tabelle. In größeren Organisationen empfehlen sich spezialisierte HR-Tools, die eine kontinuierliche Aktualisierung und Auswertung erleichtern.

Schritt 5: Skill Gaps analysieren und Maßnahmen ableiten

Vergleiche die vorhandenen Skills mit den Soll-Anforderungen. Die Differenz zeigt dir, wo Handlungsbedarf besteht:

  • Kurzfristig: Gezielte Schulungen, Mentoring-Programme oder Job-Rotation
  • Mittelfristig: Recruiting von Fachkräften mit fehlenden Kompetenzen
  • Langfristig: Strategische Personalentwicklungsprogramme

Wichtig: Die Skills Map ist kein statisches Dokument. Aktualisiere sie mindestens einmal jährlich – oder häufiger, wenn sich Anforderungen ändern oder Mitarbeitende Weiterbildungen abschließen.

Objektive Kompetenzbewertung: Herausforderungen und Lösungen

Eine der größten Herausforderungen beim Skill Mapping ist die Objektivität der Bewertung. Selbsteinschätzungen sind oft verzerrt, und auch Fremdeinschätzungen durch Führungskräfte können durch unbewusste Vorurteile beeinflusst werden. Das Ergebnis: Die Skills Map spiegelt nicht die tatsächlichen Kompetenzen wider.

Eine Lösung bieten standardisierte Assessments, die Kompetenzen unabhängig von subjektiven Einschätzungen messen. Die digitale Plattform Aivy ermöglicht beispielsweise eine objektive Kompetenzmessung durch wissenschaftlich validierte Game-Based Assessments. Statt auf Selbstauskunft zu vertrauen, werden Fähigkeiten durch psychometrische Verfahren erfasst – entwickelt in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin.

Die Praxis zeigt: Unternehmen wie OMR nutzen Assessment-Scores als zusätzliche Informationsquelle für den Stärken-Abgleich. People Lead Kaya Kruse berichtet, dass durch die objektive Bewertung Kandidat:innen eingeladen wurden, die anhand des Lebenslaufs abgelehnt worden wären – einige davon wurden letztlich eingestellt. Die Objektivität im Hiring-Prozess stärkt langfristig auch die Diversität im Unternehmen.

Mehr über objektive Eignungsdiagnostik mit Aivy erfahren: Demo buchen

Häufige Fragen zu Skills Maps

Was ist eine Skills Map?

Eine Skills Map ist ein visuelles Tool zur systematischen Erfassung von Mitarbeiterfähigkeiten. Sie zeigt in einer übersichtlichen Matrix, welche Kompetenzen vorhanden sind, auf welchem Level sich Mitarbeitende befinden und wo Lücken bestehen. HR-Teams nutzen sie für Personalplanung, Projektbesetzung und Weiterbildungsmanagement.

Was ist der Unterschied zwischen Skills Map und Kompetenzmatrix?

Die Skills Map fokussiert auf konkrete, messbare Fähigkeiten (Hard Skills) wie Programmieren oder Fremdsprachen. Die Kompetenzmatrix ist breiter angelegt und umfasst zusätzlich Soft Skills, Wissen und Verhaltensweisen. In der Praxis werden beide Begriffe oft synonym verwendet.

Wie erstelle ich eine Skills Map?

Die Erstellung erfolgt in fünf Schritten: Ziel definieren, relevante Skills identifizieren, Bewertungsskala festlegen, Kompetenzen erfassen und bewerten, Skill Gaps analysieren und Maßnahmen ableiten. Für kleine Teams reicht Excel, größere Unternehmen profitieren von spezialisierten HR-Tools.

Welche Bewertungsskala eignet sich für Skills?

Gängig ist eine fünfstufige Skala von "Keine Erfahrung" bis "Expert:in". Wichtig ist, dass jede Stufe klar definiert ist. Stufe 1 bedeutet keine Erfahrung, Stufe 3 arbeitsfähig mit Unterstützung, Stufe 5 kann andere anleiten und komplexe Probleme lösen.

Wie oft sollte eine Skills Map aktualisiert werden?

Mindestens einmal pro Jahr. Zusätzlich solltest du sie aktualisieren, wenn Mitarbeitende Weiterbildungen abschließen, neue Mitarbeitende eingestellt werden oder sich strategische Anforderungen ändern. Eine veraltete Skills Map verliert schnell ihren Nutzen.

Wie kann ich Kompetenzen objektiv bewerten?

Die Kombination verschiedener Methoden erhöht die Objektivität: Selbsteinschätzung, Fremdeinschätzung durch Führungskräfte und 360-Grad-Feedback. Noch zuverlässiger sind standardisierte Assessments und wissenschaftlich validierte Diagnostik-Tools, die Kompetenzen unabhängig von subjektiven Einschätzungen messen.

Fazit

Die Skills Map ist ein unverzichtbares Instrument für modernes HR-Management. Sie schafft Transparenz über vorhandene Kompetenzen, macht Skill Gaps sichtbar und bildet die Grundlage für strategische Personalentscheidungen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der regelmäßigen Pflege und einer möglichst objektiven Bewertung der Kompetenzen.

Für HR-Verantwortliche, die ihre Skill-Map-Daten durch objektive Kompetenzmessungen ergänzen möchten, bietet Aivy wissenschaftlich validierte Assessments – ohne Verzerrungen durch Selbst- oder Fremdeinschätzung.

Jetzt Aivy kostenlos testen

Quellen

Heading 1

Heading 2

Heading 3

Heading 4

Heading 5
Heading 6

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur.

Block quote

Ordered list

  1. Item 1
  2. Item 2
  3. Item 3

Unordered list

  • Item A
  • Item B
  • Item C

Text link

Bold text

Emphasis

Superscript

Subscript

Heading 1

Heading 2

Heading 3

Heading 4

Heading 5
Heading 6

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur.

Block quote

Ordered list

  1. Item 1
  2. Item 2
  3. Item 3

Unordered list

  • Item A
  • Item B
  • Item C

Text link

Bold text

Emphasis

Superscript

Subscript

Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
Erfolgsgeschichten

Diese Resultate kannst du erwarten

Entdecke, welche Erfolge andere Unternehmen mit dem Einsatz von Aivy erzielen. Lass dich inspirieren und tu es ihnen gleich.

Viele innovative Arbeitgebende vertrauen bereits auf Aivy

Das sagen #HeRoes

„Durch die sehr hohe Rücklaufquote überzeugen und binden wir unsere Azubis früh im Bewerbungsprozess.“

Tamara Molitor
Ausbildungsleiterin bei Würth
Tamara Molitor

„Das Stärkenprofil spiegelt 1:1 unsere Erfahrung im persönlichen Gespräch.“

Wolfgang Böhm
Ausbildungsleiter bei DIEHL
Wolfgang Böhm Portrait

„Durch objektive Kriterien fördern wir Chancengleichheit und Diversität im Recruiting.“

Marie-Jo Goldmann
Head of HR bei nucao
Marie Jo Goldmann Portrait

Aivy ist das beste, was mir im deutschen Diagnostik Start-up Bereich bislang über den Weg gelaufen ist.“

Carl-Christoph Fellinger
Strategic Talent Acquisition bei Beiersdorf
Christoph Feillinger Portrait

„Auswahlverfahren, die Spaß machen.“

Anna Miels
Manager Learning & Development bei apoproject
Anna Miels Portrait

„Bewerbende finden heraus, für welche Stelle sie die passenden Kompetenzen mitbringen.“

Jürgen Muthig
Leiter Berufsausbildung bei Fresenius
Jürgen Muthig Fresenius Portrait

„Versteckten Potenziale kennenlernen und Bewerber:innen gezielt aufbauen.“

Christian Schütz
HR Manager bei KU64
Christian Schuetz

Spart Zeit und macht viel Spaß bei der täglichen Arbeit.“

Matthias Kühne
Director People & Culture bei MCI Deutschland
Matthias Kühne

Ansprechende Candidate Experience durch Kommunikation auf Augenhöhe.“

Theresa Schröder
Head of HR bei Horn & Bauer
Theresa Schröder

„Sehr solide, wissenschaftlich fundiert, auch aus Kandidatensicht innovativ und in Summe einfach toll durchdacht.“

Dr. Kevin-Lim Jungbauer
Recruiting and HR Diagnostics Expert bei Beiersdorf
Kevin Jungbauer
Der Assistent, der Talent erkennt.

Unverbindlich ausprobieren

Werde zum HeRo 🦸 und erkenne mit Aivy wie gut Bewerbende zu euch passen – und das noch vor dem ersten Bewerbungsgespräch...