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Homeoffice Produktivität – Studien, Fakten & Praxis-Tipps für HR

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Homeoffice Produktivität – Studien, Fakten & Praxis-Tipps für HR

Homeoffice Produktivität beschreibt die Arbeitsleistung, die Beschäftigte von zu Hause aus erbringen. Die Studienlage ist uneinheitlich: Während 54% der Arbeitgeber laut PWC (2024) ihre Teams im Homeoffice als produktiver einschätzen, zeigen andere Studien einen Rückgang von bis zu 18%. Entscheidend sind individuelle Faktoren (Selbstorganisation, Arbeitsumfeld), organisatorische Rahmenbedingungen (klare Regeln, gute Führung) und technische Ausstattung. Wissenschaftler:innen betonen: Pauschale Aussagen sind nicht möglich – die optimale Lösung ist meist ein hybrides Modell.

Was bedeutet Produktivität im Homeoffice?

Produktivität bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Arbeitsergebnis (Output) und dem dafür eingesetzten Aufwand (Input). Im Kontext des Homeoffice bedeutet das: Wie viel Leistung erbringen Mitarbeiter:innen, wenn sie von zu Hause statt vom Büro aus arbeiten?

Die Herausforderung bei der Messung: Während sich in der Produktion Output leicht quantifizieren lässt, ist das bei Wissensarbeit deutlich komplexer. Kreative Ideen, strategische Entscheidungen oder Kundenbeziehungen lassen sich nicht einfach in Kennzahlen fassen.

Abgrenzung: Homeoffice vs. Mobile Arbeit vs. Telearbeit

Diese drei Begriffe werden häufig vermischt, unterscheiden sich aber rechtlich:

Homeoffice bezeichnet das gelegentliche Arbeiten von zu Hause – ohne fest eingerichteten Arbeitsplatz. Der Arbeitgeber hat hier weniger Pflichten bezüglich der Ausstattung.

Telearbeit meint einen fest eingerichteten Bildschirmarbeitsplatz in der Privatwohnung. Hier gelten strenge Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung – der Arbeitgeber muss für ergonomische Möbel und Ausstattung sorgen.

Mobile Arbeit umfasst das Arbeiten von wechselnden Orten: im Zug, im Café oder eben auch zu Hause. Der Arbeitsort wird vom Beschäftigten autonom gewählt.

Was sagt die Forschung? Studienlage im Überblick

Die Frage „Ist man im Homeoffice produktiver?" wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Die Studienergebnisse fallen dabei überraschend unterschiedlich aus.

Studien, die für höhere Produktivität sprechen

Die bekannte Stanford-Studie von Nicholas Bloom (2015) untersuchte über zwei Jahre Callcenter-Mitarbeiter:innen eines chinesischen Unternehmens. Das Ergebnis: Die Homeoffice-Gruppe war 13% produktiver als die Kolleg:innen im Büro. Als Gründe nennt die Studie weniger Ablenkungen und die Zeitersparnis durch wegfallende Pendelzeiten.

Auch die PWC-Studie zum ortsunabhängigen Arbeiten (2024) zeigt positive Trends: 54% der befragten Arbeitgeber erklären, ihre Teams arbeiteten im Homeoffice produktiver als im Büro. 2021 waren es noch 38%. Besonders in größeren Unternehmen wird eine höhere Produktivität wahrgenommen.

Das Fraunhofer IAO kommt in seiner Langzeitstudie „Arbeiten in der Corona-Pandemie" zu dem Schluss: Bei 51,3% der Befragten blieb die Produktivität gleich, bei 32,3% stieg sie sogar an. Nur 6,5% berichteten von einem Rückgang.

Studien, die dagegen sprechen

Eine vielzitierte Studie des National Bureau of Economic Research (2023) zeigt hingegen: Menschen im Homeoffice arbeiten 18% weniger effektiv als im Büro. Das ifo Institut identifiziert insbesondere Vollzeit-Homeoffice als potenziellen Produktivitätskiller.

Laut ifo-Konjunkturumfrage (2023) gehen immerhin 31% der befragten Unternehmen davon aus, dass die Produktivität steigen würde, wenn Beschäftigte wieder vollständig vor Ort arbeiten würden.

Wissenschaftliche Einordnung: Wie belastbar sind die Daten?

Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) übt deutliche Kritik an der aktuellen Studienlage. Der Wissenschaftler Dr. Ufuk Altun vom ifaa bemängelt: Die meisten Studien seien lediglich Momentaufnahmen und unterscheiden nicht zwischen Arbeits-, Mitarbeiter- und Kapitalproduktivität.

Sein Fazit: „Um zu belastbaren Aussagen zu gelangen, müssten mindestens die Parameter der Produktivität genannt und messbar operationalisiert werden." Viele der zitierten Studien basieren auf subjektiver Selbst- oder Fremdeinschätzung – nicht auf objektiv messbaren Kennzahlen.

Das bedeutet für HR-Verantwortliche: Pauschale Aussagen wie „Homeoffice macht produktiver" oder „Homeoffice ist ein Produktivitätskiller" sind wissenschaftlich nicht haltbar. Die Wahrheit liegt – wie so oft – dazwischen und hängt von vielen Faktoren ab.

Einflussfaktoren auf die Produktivität im Homeoffice

Ob Mitarbeiter:innen im Homeoffice produktiv arbeiten, hängt von drei Faktorengruppen ab:

Individuelle Faktoren

Selbstorganisation und Disziplin: Wer Schwierigkeiten hat, sich selbst zu strukturieren, wird im Homeoffice eher Probleme haben. Die Fähigkeit, eigenständig Prioritäten zu setzen und Ablenkungen zu widerstehen, ist entscheidend.

Arbeitsumfeld zu Hause: Ein ruhiger, ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz fördert konzentriertes Arbeiten. Wer am Küchentisch sitzt, während die Kinder im Nebenzimmer spielen, hat es schwerer.

Persönlichkeit: Introvertierte Menschen profitieren oft stärker vom Homeoffice als extrovertierte, die den spontanen Austausch mit Kolleg:innen vermissen.

Organisatorische Faktoren

Klare Regeln und Erwartungen: Unternehmen, die klare Spielregeln für das Homeoffice definieren (Erreichbarkeit, Kernarbeitszeiten, Kommunikationswege), ermöglichen produktiveres Arbeiten.

Führungskultur: Vertrauensbasierte Führung funktioniert im Homeoffice besser als Mikromanagement. Mitarbeiter:innen, die sich kontrolliert fühlen, sind weniger motiviert – und damit weniger produktiv.

Austausch und Feedback: Regelmäßige virtuelle Meetings, 1:1-Gespräche und konstruktives Feedback verhindern, dass Homeoffice-Mitarbeiter:innen „unsichtbar" werden und die Motivation verlieren.

Technische Faktoren

Ausstattung: Veraltete Hardware, langsames Internet oder fehlende Software-Lizenzen sind echte Produktivitätskiller. Arbeitgeber sollten für professionelle Ausstattung sorgen.

Tool-Landschaft: Das ifaa warnt vor „Tool-Chaos". Wenn Mitarbeiter:innen mit zu vielen verschiedenen Anwendungen jonglieren müssen, sinkt die Effizienz. Eine übersichtliche, integrierte Softwarelandschaft ist entscheidend.

Produktivitätskiller im Homeoffice – und wie du sie vermeidest

Die Personio-Studie identifiziert drei zentrale Produktivitätskiller:

Mentale Gesundheit und Isolation

Isolation, Stress und fehlendes Feedback belasten die psychische Gesundheit – und damit die Produktivität. Besonders problematisch: Das Gefühl, „aus den Augen, aus dem Sinn" zu sein.

Gegenmaßnahmen: Regelmäßige Check-ins, virtuelle Kaffeerunden, offene Kommunikation über mentale Gesundheit. Unternehmen sollten den Zugang zu psychologischer Unterstützung anbieten.

Ablenkungen und fehlende Struktur

Haushaltsaufgaben, Familie, Social Media – die Ablenkungen zu Hause sind vielfältig. Ohne klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen die Grenzen.

Gegenmaßnahmen: Feste Arbeitszeiten definieren, separaten Arbeitsbereich einrichten, Pomodoro-Technik nutzen (fokussierte Arbeitsblöcke mit kurzen Pausen).

Tool-Chaos und ineffiziente Prozesse

Je mehr Tools Mitarbeiter:innen nutzen müssen, desto mehr Zeit geht für Suchen, Wechseln und Einloggen verloren. Die steigende Anzahl digitaler Werkzeuge kann das Gegenteil des gewünschten Effekts bewirken.

Gegenmaßnahmen: Tool-Landschaft konsolidieren, Prozesse automatisieren, klare Kommunikationswege definieren (welches Tool für welchen Zweck?).

Praktische Tipps: Produktivität im Homeoffice steigern

Tipps für Mitarbeiter:innen

  1. Fester Arbeitsplatz: Richte dir einen festen Arbeitsbereich ein – idealerweise mit Tür zum Abgrenzen
  2. Routinen etablieren: Starte und beende den Arbeitstag zur gleichen Zeit
  3. Priorisieren: Beginne mit den wichtigsten Aufgaben, wenn deine Energie am höchsten ist
  4. Pausen planen: Regelmäßige kurze Pausen erhöhen die Konzentration
  5. Austausch suchen: Nutze virtuelle Kaffeerunden, um soziale Kontakte zu pflegen

Tipps für Führungskräfte

  1. Vertrauen statt Kontrolle: Ergebnisse zählen, nicht Anwesenheit
  2. Regelmäßiges Feedback: Wöchentliche 1:1-Gespräche halten den Kontakt
  3. Sichtbarkeit schaffen: Alle Teammitglieder gleichwertig einbinden – ob remote oder vor Ort
  4. Erwartungen klären: Kommuniziere klar, wann Erreichbarkeit erwartet wird
  5. Vorbild sein: Lebe selbst gesunde Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit vor

Tipps für HR-Verantwortliche

  1. Homeoffice-Richtlinie erstellen: Klare Regeln zu Arbeitszeit, Ausstattung, Datenschutz
  2. Technische Ausstattung sicherstellen: Budget für ergonomische Homeoffice-Arbeitsplätze
  3. Schulungen anbieten: Selbstorganisation, virtuelle Zusammenarbeit, Zeitmanagement
  4. Feedbackkultur fördern: Regelmäßige Umfragen zur Zufriedenheit im Homeoffice
  5. Hybride Modelle entwickeln: Die richtige Balance zwischen Präsenz und Remote finden

Produktivität messen: KPIs und Methoden für HR

Die Messung von Produktivität im Homeoffice ist herausfordernd – aber möglich. Wichtig: Es geht um Ergebnisse, nicht um Arbeitszeit.

Output-basierte Kennzahlen:

  • Anzahl erledigter Aufgaben oder Tickets
  • Projektfortschritt und eingehaltene Deadlines
  • Umsatz oder Abschlüsse (bei Vertrieb)

Qualitative Metriken:

  • Kundenzufriedenheit (NPS, Feedback)
  • Fehlerquote
  • Innovationsbeiträge

Zielvereinbarungen:

  • OKRs (Objectives and Key Results)
  • SMART-Ziele (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert)

Wichtig: Zeiterfassung sollte als Transparenz-Tool dienen, nicht als Kontrollinstrument. In Deutschland ist die Arbeitszeiterfassung auch im Homeoffice gesetzlich vorgeschrieben.

Häufige Fragen zur Homeoffice-Produktivität

Ist man im Homeoffice produktiver als im Büro?

Die Studienlage ist uneinheitlich. Während 54% der Arbeitgeber laut PWC (2024) höhere Produktivität sehen, zeigen andere Studien Rückgänge von bis zu 18%. Das Fraunhofer IAO ermittelte: Bei über 50% bleibt die Produktivität gleich. Entscheidend sind individuelle Faktoren, Führungskultur und technische Ausstattung. Eine pauschale Aussage ist wissenschaftlich nicht möglich.

Wie kann ich die Produktivität im Homeoffice steigern?

Richte einen festen Arbeitsplatz ein, etabliere Routinen und definiere klare Arbeitszeiten. Minimiere Ablenkungen, plane regelmäßige Pausen und priorisiere deine Aufgaben. Nutze Tools zur Zeitplanung wie die Pomodoro-Technik. Pflege den Austausch mit deinem Team, um Isolation zu vermeiden.

Wie misst man Produktivität im Homeoffice?

Fokussiere auf output-basierte KPIs: Anzahl erledigter Aufgaben, Projektfortschritt, eingehaltene Deadlines. Ergänze qualitative Metriken wie Kundenzufriedenheit und Fehlerquote. Zielvereinbarungen (OKRs, SMART-Ziele) helfen, Ergebnisse messbar zu machen. Wichtig: Ergebnisse zählen, nicht Anwesenheit.

Was sind die größten Produktivitätskiller im Homeoffice?

Die drei größten Produktivitätskiller sind: 1) Mentale Belastung durch Isolation und fehlendes Feedback, 2) Ablenkungen durch Haushalt, Familie und Social Media, 3) Tool-Chaos durch zu viele verschiedene Software-Anwendungen. Gegenmaßnahmen: Regelmäßiger Austausch, klare Strukturen und konsolidierte Tool-Landschaft.

Wie viele Homeoffice-Tage sind optimal für die Produktivität?

Die Stanford-Studie empfiehlt eine Mischung aus Präsenz und Homeoffice. In Deutschland arbeiten Beschäftigte durchschnittlich 1,6 Tage pro Woche im Homeoffice (ifo 2024) – über dem globalen Schnitt von 1,2 Tagen. Viele Expert:innen empfehlen 2-3 Tage Homeoffice und 2-3 Tage Büro. Die optimale Verteilung hängt von Aufgaben, Team und individuellen Präferenzen ab.

Warum sinkt die Produktivität bei manchen im Homeoffice?

Mögliche Ursachen: fehlende Selbstorganisation, ungeeignetes Arbeitsumfeld zu Hause, mangelnde Kommunikation mit dem Team, keine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben sowie soziale Isolation. Nicht jede Person und nicht jede Tätigkeit eignet sich gleichermaßen für das Homeoffice.

Haben Arbeitnehmer:innen ein Recht auf Homeoffice?

Nein, in Deutschland gibt es aktuell (Stand 2025) keinen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice. Die Entscheidung liegt beim Arbeitgeber. Ausnahmen können sich aus Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen ergeben. Ein Erörterungsanspruch war im Koalitionsvertrag geplant, wurde aber nicht umgesetzt. In den Niederlanden hingegen gibt es ein gesetzliches Recht auf Homeoffice.

Ist Vollzeit-Homeoffice ein Produktivitätskiller?

Die Forschung deutet darauf hin, dass Vollzeit-Homeoffice langfristig problematisch sein kann. Das ifo Institut sieht es als potenziellen Produktivitätskiller. Der Grund: Der fehlende persönliche Austausch beeinträchtigt Zusammenarbeit, Innovation und Teamzusammenhalt. Die meisten Expert:innen empfehlen hybride Modelle.

Fazit: Homeoffice und Produktivität – eine Frage der richtigen Rahmenbedingungen

Die Frage „Macht Homeoffice produktiver?" lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Studienlage ist widersprüchlich, die wissenschaftliche Messbarkeit begrenzt. Was sich sagen lässt: Unter den richtigen Bedingungen – gute Selbstorganisation, unterstützende Führung, professionelle Ausstattung – kann Homeoffice genauso produktiv oder sogar produktiver sein als Büroarbeit.

Für HR-Verantwortliche bedeutet das: Statt auf Pauschalurteile zu setzen, lohnt es sich, individuelle Lösungen zu entwickeln. Hybride Modelle, die Flexibilität mit persönlichem Austausch kombinieren, scheinen für die meisten Unternehmen der goldene Mittelweg zu sein.

Du möchtest deine HR-Prozesse digitalisieren und dein Team optimal aufstellen? Erfahre, wie objektive Eignungsdiagnostik dabei hilft – mit der Plattform von Aivy.

Quellen

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Homeoffice Produktivität – Studien, Fakten & Praxis-Tipps für HR

Homeoffice Produktivität beschreibt die Arbeitsleistung, die Beschäftigte von zu Hause aus erbringen. Die Studienlage ist uneinheitlich: Während 54% der Arbeitgeber laut PWC (2024) ihre Teams im Homeoffice als produktiver einschätzen, zeigen andere Studien einen Rückgang von bis zu 18%. Entscheidend sind individuelle Faktoren (Selbstorganisation, Arbeitsumfeld), organisatorische Rahmenbedingungen (klare Regeln, gute Führung) und technische Ausstattung. Wissenschaftler:innen betonen: Pauschale Aussagen sind nicht möglich – die optimale Lösung ist meist ein hybrides Modell.

Was bedeutet Produktivität im Homeoffice?

Produktivität bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Arbeitsergebnis (Output) und dem dafür eingesetzten Aufwand (Input). Im Kontext des Homeoffice bedeutet das: Wie viel Leistung erbringen Mitarbeiter:innen, wenn sie von zu Hause statt vom Büro aus arbeiten?

Die Herausforderung bei der Messung: Während sich in der Produktion Output leicht quantifizieren lässt, ist das bei Wissensarbeit deutlich komplexer. Kreative Ideen, strategische Entscheidungen oder Kundenbeziehungen lassen sich nicht einfach in Kennzahlen fassen.

Abgrenzung: Homeoffice vs. Mobile Arbeit vs. Telearbeit

Diese drei Begriffe werden häufig vermischt, unterscheiden sich aber rechtlich:

Homeoffice bezeichnet das gelegentliche Arbeiten von zu Hause – ohne fest eingerichteten Arbeitsplatz. Der Arbeitgeber hat hier weniger Pflichten bezüglich der Ausstattung.

Telearbeit meint einen fest eingerichteten Bildschirmarbeitsplatz in der Privatwohnung. Hier gelten strenge Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung – der Arbeitgeber muss für ergonomische Möbel und Ausstattung sorgen.

Mobile Arbeit umfasst das Arbeiten von wechselnden Orten: im Zug, im Café oder eben auch zu Hause. Der Arbeitsort wird vom Beschäftigten autonom gewählt.

Was sagt die Forschung? Studienlage im Überblick

Die Frage „Ist man im Homeoffice produktiver?" wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Die Studienergebnisse fallen dabei überraschend unterschiedlich aus.

Studien, die für höhere Produktivität sprechen

Die bekannte Stanford-Studie von Nicholas Bloom (2015) untersuchte über zwei Jahre Callcenter-Mitarbeiter:innen eines chinesischen Unternehmens. Das Ergebnis: Die Homeoffice-Gruppe war 13% produktiver als die Kolleg:innen im Büro. Als Gründe nennt die Studie weniger Ablenkungen und die Zeitersparnis durch wegfallende Pendelzeiten.

Auch die PWC-Studie zum ortsunabhängigen Arbeiten (2024) zeigt positive Trends: 54% der befragten Arbeitgeber erklären, ihre Teams arbeiteten im Homeoffice produktiver als im Büro. 2021 waren es noch 38%. Besonders in größeren Unternehmen wird eine höhere Produktivität wahrgenommen.

Das Fraunhofer IAO kommt in seiner Langzeitstudie „Arbeiten in der Corona-Pandemie" zu dem Schluss: Bei 51,3% der Befragten blieb die Produktivität gleich, bei 32,3% stieg sie sogar an. Nur 6,5% berichteten von einem Rückgang.

Studien, die dagegen sprechen

Eine vielzitierte Studie des National Bureau of Economic Research (2023) zeigt hingegen: Menschen im Homeoffice arbeiten 18% weniger effektiv als im Büro. Das ifo Institut identifiziert insbesondere Vollzeit-Homeoffice als potenziellen Produktivitätskiller.

Laut ifo-Konjunkturumfrage (2023) gehen immerhin 31% der befragten Unternehmen davon aus, dass die Produktivität steigen würde, wenn Beschäftigte wieder vollständig vor Ort arbeiten würden.

Wissenschaftliche Einordnung: Wie belastbar sind die Daten?

Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) übt deutliche Kritik an der aktuellen Studienlage. Der Wissenschaftler Dr. Ufuk Altun vom ifaa bemängelt: Die meisten Studien seien lediglich Momentaufnahmen und unterscheiden nicht zwischen Arbeits-, Mitarbeiter- und Kapitalproduktivität.

Sein Fazit: „Um zu belastbaren Aussagen zu gelangen, müssten mindestens die Parameter der Produktivität genannt und messbar operationalisiert werden." Viele der zitierten Studien basieren auf subjektiver Selbst- oder Fremdeinschätzung – nicht auf objektiv messbaren Kennzahlen.

Das bedeutet für HR-Verantwortliche: Pauschale Aussagen wie „Homeoffice macht produktiver" oder „Homeoffice ist ein Produktivitätskiller" sind wissenschaftlich nicht haltbar. Die Wahrheit liegt – wie so oft – dazwischen und hängt von vielen Faktoren ab.

Einflussfaktoren auf die Produktivität im Homeoffice

Ob Mitarbeiter:innen im Homeoffice produktiv arbeiten, hängt von drei Faktorengruppen ab:

Individuelle Faktoren

Selbstorganisation und Disziplin: Wer Schwierigkeiten hat, sich selbst zu strukturieren, wird im Homeoffice eher Probleme haben. Die Fähigkeit, eigenständig Prioritäten zu setzen und Ablenkungen zu widerstehen, ist entscheidend.

Arbeitsumfeld zu Hause: Ein ruhiger, ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz fördert konzentriertes Arbeiten. Wer am Küchentisch sitzt, während die Kinder im Nebenzimmer spielen, hat es schwerer.

Persönlichkeit: Introvertierte Menschen profitieren oft stärker vom Homeoffice als extrovertierte, die den spontanen Austausch mit Kolleg:innen vermissen.

Organisatorische Faktoren

Klare Regeln und Erwartungen: Unternehmen, die klare Spielregeln für das Homeoffice definieren (Erreichbarkeit, Kernarbeitszeiten, Kommunikationswege), ermöglichen produktiveres Arbeiten.

Führungskultur: Vertrauensbasierte Führung funktioniert im Homeoffice besser als Mikromanagement. Mitarbeiter:innen, die sich kontrolliert fühlen, sind weniger motiviert – und damit weniger produktiv.

Austausch und Feedback: Regelmäßige virtuelle Meetings, 1:1-Gespräche und konstruktives Feedback verhindern, dass Homeoffice-Mitarbeiter:innen „unsichtbar" werden und die Motivation verlieren.

Technische Faktoren

Ausstattung: Veraltete Hardware, langsames Internet oder fehlende Software-Lizenzen sind echte Produktivitätskiller. Arbeitgeber sollten für professionelle Ausstattung sorgen.

Tool-Landschaft: Das ifaa warnt vor „Tool-Chaos". Wenn Mitarbeiter:innen mit zu vielen verschiedenen Anwendungen jonglieren müssen, sinkt die Effizienz. Eine übersichtliche, integrierte Softwarelandschaft ist entscheidend.

Produktivitätskiller im Homeoffice – und wie du sie vermeidest

Die Personio-Studie identifiziert drei zentrale Produktivitätskiller:

Mentale Gesundheit und Isolation

Isolation, Stress und fehlendes Feedback belasten die psychische Gesundheit – und damit die Produktivität. Besonders problematisch: Das Gefühl, „aus den Augen, aus dem Sinn" zu sein.

Gegenmaßnahmen: Regelmäßige Check-ins, virtuelle Kaffeerunden, offene Kommunikation über mentale Gesundheit. Unternehmen sollten den Zugang zu psychologischer Unterstützung anbieten.

Ablenkungen und fehlende Struktur

Haushaltsaufgaben, Familie, Social Media – die Ablenkungen zu Hause sind vielfältig. Ohne klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen die Grenzen.

Gegenmaßnahmen: Feste Arbeitszeiten definieren, separaten Arbeitsbereich einrichten, Pomodoro-Technik nutzen (fokussierte Arbeitsblöcke mit kurzen Pausen).

Tool-Chaos und ineffiziente Prozesse

Je mehr Tools Mitarbeiter:innen nutzen müssen, desto mehr Zeit geht für Suchen, Wechseln und Einloggen verloren. Die steigende Anzahl digitaler Werkzeuge kann das Gegenteil des gewünschten Effekts bewirken.

Gegenmaßnahmen: Tool-Landschaft konsolidieren, Prozesse automatisieren, klare Kommunikationswege definieren (welches Tool für welchen Zweck?).

Praktische Tipps: Produktivität im Homeoffice steigern

Tipps für Mitarbeiter:innen

  1. Fester Arbeitsplatz: Richte dir einen festen Arbeitsbereich ein – idealerweise mit Tür zum Abgrenzen
  2. Routinen etablieren: Starte und beende den Arbeitstag zur gleichen Zeit
  3. Priorisieren: Beginne mit den wichtigsten Aufgaben, wenn deine Energie am höchsten ist
  4. Pausen planen: Regelmäßige kurze Pausen erhöhen die Konzentration
  5. Austausch suchen: Nutze virtuelle Kaffeerunden, um soziale Kontakte zu pflegen

Tipps für Führungskräfte

  1. Vertrauen statt Kontrolle: Ergebnisse zählen, nicht Anwesenheit
  2. Regelmäßiges Feedback: Wöchentliche 1:1-Gespräche halten den Kontakt
  3. Sichtbarkeit schaffen: Alle Teammitglieder gleichwertig einbinden – ob remote oder vor Ort
  4. Erwartungen klären: Kommuniziere klar, wann Erreichbarkeit erwartet wird
  5. Vorbild sein: Lebe selbst gesunde Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit vor

Tipps für HR-Verantwortliche

  1. Homeoffice-Richtlinie erstellen: Klare Regeln zu Arbeitszeit, Ausstattung, Datenschutz
  2. Technische Ausstattung sicherstellen: Budget für ergonomische Homeoffice-Arbeitsplätze
  3. Schulungen anbieten: Selbstorganisation, virtuelle Zusammenarbeit, Zeitmanagement
  4. Feedbackkultur fördern: Regelmäßige Umfragen zur Zufriedenheit im Homeoffice
  5. Hybride Modelle entwickeln: Die richtige Balance zwischen Präsenz und Remote finden

Produktivität messen: KPIs und Methoden für HR

Die Messung von Produktivität im Homeoffice ist herausfordernd – aber möglich. Wichtig: Es geht um Ergebnisse, nicht um Arbeitszeit.

Output-basierte Kennzahlen:

  • Anzahl erledigter Aufgaben oder Tickets
  • Projektfortschritt und eingehaltene Deadlines
  • Umsatz oder Abschlüsse (bei Vertrieb)

Qualitative Metriken:

  • Kundenzufriedenheit (NPS, Feedback)
  • Fehlerquote
  • Innovationsbeiträge

Zielvereinbarungen:

  • OKRs (Objectives and Key Results)
  • SMART-Ziele (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert)

Wichtig: Zeiterfassung sollte als Transparenz-Tool dienen, nicht als Kontrollinstrument. In Deutschland ist die Arbeitszeiterfassung auch im Homeoffice gesetzlich vorgeschrieben.

Häufige Fragen zur Homeoffice-Produktivität

Ist man im Homeoffice produktiver als im Büro?

Die Studienlage ist uneinheitlich. Während 54% der Arbeitgeber laut PWC (2024) höhere Produktivität sehen, zeigen andere Studien Rückgänge von bis zu 18%. Das Fraunhofer IAO ermittelte: Bei über 50% bleibt die Produktivität gleich. Entscheidend sind individuelle Faktoren, Führungskultur und technische Ausstattung. Eine pauschale Aussage ist wissenschaftlich nicht möglich.

Wie kann ich die Produktivität im Homeoffice steigern?

Richte einen festen Arbeitsplatz ein, etabliere Routinen und definiere klare Arbeitszeiten. Minimiere Ablenkungen, plane regelmäßige Pausen und priorisiere deine Aufgaben. Nutze Tools zur Zeitplanung wie die Pomodoro-Technik. Pflege den Austausch mit deinem Team, um Isolation zu vermeiden.

Wie misst man Produktivität im Homeoffice?

Fokussiere auf output-basierte KPIs: Anzahl erledigter Aufgaben, Projektfortschritt, eingehaltene Deadlines. Ergänze qualitative Metriken wie Kundenzufriedenheit und Fehlerquote. Zielvereinbarungen (OKRs, SMART-Ziele) helfen, Ergebnisse messbar zu machen. Wichtig: Ergebnisse zählen, nicht Anwesenheit.

Was sind die größten Produktivitätskiller im Homeoffice?

Die drei größten Produktivitätskiller sind: 1) Mentale Belastung durch Isolation und fehlendes Feedback, 2) Ablenkungen durch Haushalt, Familie und Social Media, 3) Tool-Chaos durch zu viele verschiedene Software-Anwendungen. Gegenmaßnahmen: Regelmäßiger Austausch, klare Strukturen und konsolidierte Tool-Landschaft.

Wie viele Homeoffice-Tage sind optimal für die Produktivität?

Die Stanford-Studie empfiehlt eine Mischung aus Präsenz und Homeoffice. In Deutschland arbeiten Beschäftigte durchschnittlich 1,6 Tage pro Woche im Homeoffice (ifo 2024) – über dem globalen Schnitt von 1,2 Tagen. Viele Expert:innen empfehlen 2-3 Tage Homeoffice und 2-3 Tage Büro. Die optimale Verteilung hängt von Aufgaben, Team und individuellen Präferenzen ab.

Warum sinkt die Produktivität bei manchen im Homeoffice?

Mögliche Ursachen: fehlende Selbstorganisation, ungeeignetes Arbeitsumfeld zu Hause, mangelnde Kommunikation mit dem Team, keine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben sowie soziale Isolation. Nicht jede Person und nicht jede Tätigkeit eignet sich gleichermaßen für das Homeoffice.

Haben Arbeitnehmer:innen ein Recht auf Homeoffice?

Nein, in Deutschland gibt es aktuell (Stand 2025) keinen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice. Die Entscheidung liegt beim Arbeitgeber. Ausnahmen können sich aus Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen ergeben. Ein Erörterungsanspruch war im Koalitionsvertrag geplant, wurde aber nicht umgesetzt. In den Niederlanden hingegen gibt es ein gesetzliches Recht auf Homeoffice.

Ist Vollzeit-Homeoffice ein Produktivitätskiller?

Die Forschung deutet darauf hin, dass Vollzeit-Homeoffice langfristig problematisch sein kann. Das ifo Institut sieht es als potenziellen Produktivitätskiller. Der Grund: Der fehlende persönliche Austausch beeinträchtigt Zusammenarbeit, Innovation und Teamzusammenhalt. Die meisten Expert:innen empfehlen hybride Modelle.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
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