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Aufmerksamkeitsfokus

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Aufmerksamkeitsfokus

Aufmerksamkeitsfokus ist eine Dimension der kognitiven Fähigkeiten. Sie beschreibt die Tendenz von Personen, eher mit engem Suchradius anstatt eher mit breitem Suchradius die Lösung für ein Problem zu finden.

Die Informationen, die wir gleichzeitig managen müssen, nehmen von Tag zu Tag zu. Deshalb wird es immer wichtiger, die eigene Aufmerksamkeit auf die relevanten Elemente zu fokussieren und irrelevante Informationen auszublenden.

Dabei kann man den Aufmerksamkeitsfokus einer Person auf einem Kontinuum zwischen den beiden Polen enger Suchfokus bei Problemlösungen und breiter Suchfokus bei Problemlösungen einordnen. Somit lässt sich der Wert jeder Person in einem Punkt auf folgender Skala verorten:

enger Suchfokus

Personen, die gute Lösungen für Probleme eher mit engem Suchfokus finden, bevorzugen zumeist Arbeitstätigkeiten, bei denen sie eher mit klar definierten und sich wiederholenden Aufgaben und Informationen konfrontiert sind.

Sie sind damit besonders geeignet für Jobs, in denen Probleme mit einem engem Suchradius gelöst werden müssen, wie beispielsweise im Kundendienst oder anderen klar eingegrenzten Tätigkeitsbereichen.

breiter Suchfokus

Personen, die gute Lösungen für Probleme eher mit breitem Suchfokus finden, bevorzugen Arbeitstätigkeiten, bei denen sie eher mit unvorhersehbaren und vielfältigen Aufgaben und Informationen konfrontiert sind.

Sie sind damit besonders geeignet für Jobs, in denen Probleme mit einem breiten Suchradius und oftmals auch unter Reizüberflutung gelöst werden müssen, wie beispielsweise in der Notfallmedizin oder Krisenmanagement.

Nutzen im beruflichen Kontext

Dadurch ist Aufmerksamkeitsfokus ist in verschiedenen Berufsfeldern unterschiedlich wichtig. Denn: Neuen, unkontrollierbaren Kontexte begegnet man in den meisten Jobs nicht alltäglich.

Bei Jobs mit klar definierten, routinierten Aufgaben wird Aufmerksamkeitsfokus selten benötigt, weil die Flut an Informationen reduziert werden kannoder generell nicht sonderlich hoch ist.

Ist man jedoch häufig mit Unvorhersehbarkeiten und Notfällen konfrontiert, spielt die Fähigkeit zum Aufmerksamkeitsfokus eine wichtige Rolle.

Es hängt also auch immer vom Unternehmen und der Stelle ab, ob eher eine Bewerber:in mit engem  oder breitem Aufmerksamkeitfokus besonders effektive Mitarbeitende sind.

Wie erfasst man Aufmerksamkeitfokus?

Gehört Aufmerksamkeitsfokus zu den Stärken eurer Bewerber:innen?

Mit unserem Game-based Assessment „Windstärke 7“ finden Sie das im Handumdrehen heraus. Hierbei müssen Nutzer:innen blitzschnell erkennen, welche Reize relevant sind und dürfen sich nicht ablenken lassen.

Quellen

  • Betsch, T., & Haberstroh, S. (2005). Current research on routine decision making: Advances and prospects. The routines of decision making, 359-376.
  • Duncker, K. (1935). Zur Psychologie des produktiven Denkens. [The psychology of productive thought]. Springer.
  • English, L. D. (1997). The development of fifth-grade children’s problem-posing abilities. Educational studies in Mathematics, 34(3), 183-217.
  • Fernandez-Duque, D., Baird, J. A., & Posner, M. I. (2000). Executive attention and metacognitive regulation. Consciousness and cognition, 9(2), 288-307.
  • Funke, J., & Fritz, A. (1995). Über Planen, Problemlösen und Handeln.
  • Greiff, S., Fischer, A., Wüstenberg, S., Sonnleitner, P., Brunner, M., & Martin, R. (2013). A multitrait–multimethod study of assessment instruments for complex problem solving. Intelligence, 41(5), 579-596.
  • Mainert, J., Niepel, C., Murphy, K. R., & Greiff, S. (2019). The incremental contribution of complex problem-solving skills to the prediction of job level, job complexity, and salary. Journal of Business and Psychology, 34(6), 825-845.
  • Salovey, P., & Mayer, J. D. (1990). Emotional intelligence. Imagination, cognition and personality, 9(3), 185-211.
  • Tulving, E. (1972). Episodic and semantic memory. Organization of memory, 1, 381-403.
  • Zeidner, Moshe, Gerald Matthews, and Richard D. Roberts. “Emotional intelligence in the workplace: A critical review.” Applied Psychology 53.3 (2004): 371-399.
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Aufmerksamkeitsfokus

Aufmerksamkeitsfokus ist eine Dimension der kognitiven Fähigkeiten. Sie beschreibt die Tendenz von Personen, eher mit engem Suchradius anstatt eher mit breitem Suchradius die Lösung für ein Problem zu finden.

Die Informationen, die wir gleichzeitig managen müssen, nehmen von Tag zu Tag zu. Deshalb wird es immer wichtiger, die eigene Aufmerksamkeit auf die relevanten Elemente zu fokussieren und irrelevante Informationen auszublenden.

Dabei kann man den Aufmerksamkeitsfokus einer Person auf einem Kontinuum zwischen den beiden Polen enger Suchfokus bei Problemlösungen und breiter Suchfokus bei Problemlösungen einordnen. Somit lässt sich der Wert jeder Person in einem Punkt auf folgender Skala verorten:

enger Suchfokus

Personen, die gute Lösungen für Probleme eher mit engem Suchfokus finden, bevorzugen zumeist Arbeitstätigkeiten, bei denen sie eher mit klar definierten und sich wiederholenden Aufgaben und Informationen konfrontiert sind.

Sie sind damit besonders geeignet für Jobs, in denen Probleme mit einem engem Suchradius gelöst werden müssen, wie beispielsweise im Kundendienst oder anderen klar eingegrenzten Tätigkeitsbereichen.

breiter Suchfokus

Personen, die gute Lösungen für Probleme eher mit breitem Suchfokus finden, bevorzugen Arbeitstätigkeiten, bei denen sie eher mit unvorhersehbaren und vielfältigen Aufgaben und Informationen konfrontiert sind.

Sie sind damit besonders geeignet für Jobs, in denen Probleme mit einem breiten Suchradius und oftmals auch unter Reizüberflutung gelöst werden müssen, wie beispielsweise in der Notfallmedizin oder Krisenmanagement.

Nutzen im beruflichen Kontext

Dadurch ist Aufmerksamkeitsfokus ist in verschiedenen Berufsfeldern unterschiedlich wichtig. Denn: Neuen, unkontrollierbaren Kontexte begegnet man in den meisten Jobs nicht alltäglich.

Bei Jobs mit klar definierten, routinierten Aufgaben wird Aufmerksamkeitsfokus selten benötigt, weil die Flut an Informationen reduziert werden kannoder generell nicht sonderlich hoch ist.

Ist man jedoch häufig mit Unvorhersehbarkeiten und Notfällen konfrontiert, spielt die Fähigkeit zum Aufmerksamkeitsfokus eine wichtige Rolle.

Es hängt also auch immer vom Unternehmen und der Stelle ab, ob eher eine Bewerber:in mit engem  oder breitem Aufmerksamkeitfokus besonders effektive Mitarbeitende sind.

Wie erfasst man Aufmerksamkeitfokus?

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Mit unserem Game-based Assessment „Windstärke 7“ finden Sie das im Handumdrehen heraus. Hierbei müssen Nutzer:innen blitzschnell erkennen, welche Reize relevant sind und dürfen sich nicht ablenken lassen.

Quellen

  • Betsch, T., & Haberstroh, S. (2005). Current research on routine decision making: Advances and prospects. The routines of decision making, 359-376.
  • Duncker, K. (1935). Zur Psychologie des produktiven Denkens. [The psychology of productive thought]. Springer.
  • English, L. D. (1997). The development of fifth-grade children’s problem-posing abilities. Educational studies in Mathematics, 34(3), 183-217.
  • Fernandez-Duque, D., Baird, J. A., & Posner, M. I. (2000). Executive attention and metacognitive regulation. Consciousness and cognition, 9(2), 288-307.
  • Funke, J., & Fritz, A. (1995). Über Planen, Problemlösen und Handeln.
  • Greiff, S., Fischer, A., Wüstenberg, S., Sonnleitner, P., Brunner, M., & Martin, R. (2013). A multitrait–multimethod study of assessment instruments for complex problem solving. Intelligence, 41(5), 579-596.
  • Mainert, J., Niepel, C., Murphy, K. R., & Greiff, S. (2019). The incremental contribution of complex problem-solving skills to the prediction of job level, job complexity, and salary. Journal of Business and Psychology, 34(6), 825-845.
  • Salovey, P., & Mayer, J. D. (1990). Emotional intelligence. Imagination, cognition and personality, 9(3), 185-211.
  • Tulving, E. (1972). Episodic and semantic memory. Organization of memory, 1, 381-403.
  • Zeidner, Moshe, Gerald Matthews, and Richard D. Roberts. “Emotional intelligence in the workplace: A critical review.” Applied Psychology 53.3 (2004): 371-399.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
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Ausbildungsleiter bei DIEHL
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Marie-Jo Goldmann
Head of HR bei nucao
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Aivy ist das beste, was mir im deutschen Diagnostik Start-up Bereich bislang über den Weg gelaufen ist.“

Carl-Christoph Fellinger
Strategic Talent Acquisition bei Beiersdorf
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Manager Learning & Development bei apoproject
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Leiter Berufsausbildung bei Fresenius
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Dr. Kevin-Lim Jungbauer
Recruiting and HR Diagnostics Expert bei Beiersdorf
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