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Illusory Correlation: Die Wahrnehmung falscher Zusammenhänge

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Illusory Correlation: Die Wahrnehmung falscher Zusammenhänge

Definition: Illusory Correlation (Wahrnehmung falscher Zusammenhänge)

Die Illusory Correlation – auch bekannt als illusorische Korrelation – beschreibt die Tendenz, einen Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen zu sehen, obwohl dieser in Wirklichkeit nicht existiert. Diese verzerrte Wahrnehmung kann dazu führen, dass unbegründete Annahmen getroffen werden, die unser Urteilsvermögen beeinflussen.

Beispiele der Illusory Correlation

Kennst du das?

Du hast deinen Glücksbringer vergessen und bist überzeugt, dass dein Vorstellungsgespräch deshalb schlecht laufen wird. In Wahrheit hat der Glücksbringer keinen Einfluss auf deine Leistung – dein Gehirn verknüpft jedoch zwei unabhängige Ereignisse miteinander.

Im Recruiting kann dieser Effekt schwerwiegendere Folgen haben: Ein:e Personaler:in könnte annehmen, dass Bewerbende einer bestimmten Universität besonders kompetent sind, obwohl es keine statistische Evidenz dafür gibt. Ebenso könnten Kandidat:innen aufgrund äußerlicher Merkmale mit bestimmten Fähigkeiten oder Defiziten assoziiert werden – völlig unabhängig von ihren tatsächlichen Qualifikationen.

Woran liegt das?

Das liegt an der Wahrnehmung falscher Zusammenhänge

In diesem Fall wird angenommen, dass ein festgestellter Faktor mit einem anderen zusammenhängen muss. Nicht schlimm bei Glücksbringern. Im Hiring aber kann Illusory Correlation dazu beitragen, Stereotype aufrechtzuerhalten. 

Es wird dabei ein illusorischer Zusammenhang zwischen einer Eigenschaft des Talents und einer Kompetenz hergestellt. Basierend auf dieser Annahme erfolgt dann eine Beurteilung der Eignung für die jeweilige offene Stelle (Platts, 2020).

Tatsächlich erscheint ein solches Vorgehen vermeintlich als rational und fundiert. Dabei ist es das komplette Gegenteil und eine Folge von unbewussten, fehlerhaften Zusammenhängen in den Gedankengängen.

Zum Beispiel wird angenommen, dass asiatische Menschen gut in Mathematik sind oder dass schwarze Menschen eine besondere Begabung im Sport haben. Diese Annahmen basieren auf Stereotypen und verfestigen so Vorurteile und Diskriminierung.

Was versteht man noch unter einem Bias? Wir klären auf:

Ein Bias beschreibt generell eine systematische Verzerrung in der menschlichen Wahrnehmung, im Denken oder Verhalten. Es handelt sich dabei um eine Art „geistige Abkürzung“ oder Voreingenommenheit, die unser Urteilsvermögen und unsere Entscheidungsfindung unbewusst beeinflusst.

Diese Verzerrungen können durch persönliche Erfahrungen, kulturelle Prägungen, emotionale Zustände oder evolutionär bedingte Denkmuster entstehen. Sie helfen uns zwar oft, schnelle Entscheidungen zu treffen, können aber auch zu Fehleinschätzungen und irrationalen Entscheidungen führen.

Weitere Beispiele für Biases im HR-Prozess sind:

Das Erkennen unserer eigenen Biases ist der erste Schritt, um bewusstere und objektivere Entscheidungen innerhalb der Personalauswahl treffen zu können.

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Definition: Illusory Correlation (Wahrnehmung falscher Zusammenhänge)

Die Illusory Correlation – auch bekannt als illusorische Korrelation – beschreibt die Tendenz, einen Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen zu sehen, obwohl dieser in Wirklichkeit nicht existiert. Diese verzerrte Wahrnehmung kann dazu führen, dass unbegründete Annahmen getroffen werden, die unser Urteilsvermögen beeinflussen.

Beispiele der Illusory Correlation

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Du hast deinen Glücksbringer vergessen und bist überzeugt, dass dein Vorstellungsgespräch deshalb schlecht laufen wird. In Wahrheit hat der Glücksbringer keinen Einfluss auf deine Leistung – dein Gehirn verknüpft jedoch zwei unabhängige Ereignisse miteinander.

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Das liegt an der Wahrnehmung falscher Zusammenhänge

In diesem Fall wird angenommen, dass ein festgestellter Faktor mit einem anderen zusammenhängen muss. Nicht schlimm bei Glücksbringern. Im Hiring aber kann Illusory Correlation dazu beitragen, Stereotype aufrechtzuerhalten. 

Es wird dabei ein illusorischer Zusammenhang zwischen einer Eigenschaft des Talents und einer Kompetenz hergestellt. Basierend auf dieser Annahme erfolgt dann eine Beurteilung der Eignung für die jeweilige offene Stelle (Platts, 2020).

Tatsächlich erscheint ein solches Vorgehen vermeintlich als rational und fundiert. Dabei ist es das komplette Gegenteil und eine Folge von unbewussten, fehlerhaften Zusammenhängen in den Gedankengängen.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
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Tamara Molitor
Ausbildungsleiterin bei Würth
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„Das Stärkenprofil spiegelt 1:1 unsere Erfahrung im persönlichen Gespräch.“

Wolfgang Böhm
Ausbildungsleiter bei DIEHL
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„Durch objektive Kriterien fördern wir Chancengleichheit und Diversität im Recruiting.“

Marie-Jo Goldmann
Head of HR bei nucao
Marie Jo Goldmann Portrait

Aivy ist das beste, was mir im deutschen Diagnostik Start-up Bereich bislang über den Weg gelaufen ist.“

Carl-Christoph Fellinger
Strategic Talent Acquisition bei Beiersdorf
Christoph Feillinger Portrait

„Auswahlverfahren, die Spaß machen.“

Anna Miels
Manager Learning & Development bei apoproject
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„Bewerbende finden heraus, für welche Stelle sie die passenden Kompetenzen mitbringen.“

Jürgen Muthig
Leiter Berufsausbildung bei Fresenius
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„Versteckten Potenziale kennenlernen und Bewerber:innen gezielt aufbauen.“

Christian Schütz
HR Manager bei KU64
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Spart Zeit und macht viel Spaß bei der täglichen Arbeit.“

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Director People & Culture bei MCI Deutschland
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Ansprechende Candidate Experience durch Kommunikation auf Augenhöhe.“

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Head of HR bei Horn & Bauer
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„Sehr solide, wissenschaftlich fundiert, auch aus Kandidatensicht innovativ und in Summe einfach toll durchdacht.“

Dr. Kevin-Lim Jungbauer
Recruiting and HR Diagnostics Expert bei Beiersdorf
Kevin Jungbauer
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