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Selbstlosigkeit

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Selbstlosigkeit

Selbstlosigkeit ist eine Dimension der Werteorientierung. Sie beschreibt die Tendenz einer Person, eher fremde Vorteile über die eigenen zu stellen anstatt zum eigenen Vorteil zu handeln (Fehr & Fischbacher, 2003).

Dabei kann man die individuelle Selbstlosigkeit einer Person auf einem Kontinuum zwischen den beiden Polen Handeln zum eigenen Vorteil und Handeln zum fremden Vorteil einordnen. Somit lässt sich der Wert jeder Person in einem Punkt auf folgender Skala verorten:

Handeln zum eigenen Vorteil

Eher auf den eigenen Vorteil bedachte Personen priorisieren vor allem die eigene Zielerreichung.

In Beziehungen mit Geschäftspartner*innen, Kund*innen und Kolleg*innen versuchen sie ihren persönlichen Vorteil und den Vorteil ihrer Organisation zu maximieren.

Hierbei gehen sie wenig Kompromisse ein und das Gegenüber muss auch einmal zurückstecken.

Handeln zum fremden Vorteil

Eher auf den fremden Vorteil bedachte Personen priorisieren vor allem das Wohlergehen des Gegenübers.

In Beziehungen mit Geschäftspartner:innen, Kund:innen und Kolleg:innen versuchen sie, dass ihr Gegenüber einen Vorteil hat.

Sie wollen das beste Ergebnis für alle Beteiligten erreichen, auch wenn das bedeutet, dass für sie selbst deutlich weniger übrig bleibt.

Nutzen im beruflichen Kontext

Wie man merkt, hängt die beste Besetzung für eine freie Stelle nicht nur von der Selbstlosigkeit der Person ab, sondern auch von den Charakteristika der freien Stelle.

Je nach Fokus des Unternehmens kann sowohl eine auf den eigenen Vorteil fokussierte als auch eine auf den fremden Vorteil fokusierte Person die beste Wahl sein. Liegt der Fokus des Jobs darauf, die eigenen Interessen zu maximieren und dabei keine Kompromisse einzugehen, muss eher zum eigenen Vorteil gehandelt werden. Geht es hingegen darum, dass alle Beteiligten in der Summe das beste Ergebnis erzielen oder um die Fürsorge für andere Menschen, muss man auch zum fremden Vorteil handeln können.

Somit kann man mit einer Wertediagnostik das Risiko einer Fehlbesetzung verringern und gleichzeitig für eine höhere Diversität am Arbeitsplatz sorgen!

Wie erfasst man Selbstlosigkeit?

Du willst die Selbstlosigkeit deiner Bewerbenden erfassen? Aivy unterstützt dich gern dabei!

Unser Minispiel „Kooperation“ bietet Nutzer:innen die Möglichkeit, im Handumdrehen mehr über ihr individuelles Entscheidungsverhalten herauszufinden.

Quellen

  • Fehr, E., & Fischbacher, U. (2003). The nature of human altruism. Nature, 425(6960), 785-791.
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Selbstlosigkeit ist eine Dimension der Werteorientierung. Sie beschreibt die Tendenz einer Person, eher fremde Vorteile über die eigenen zu stellen anstatt zum eigenen Vorteil zu handeln (Fehr & Fischbacher, 2003).

Dabei kann man die individuelle Selbstlosigkeit einer Person auf einem Kontinuum zwischen den beiden Polen Handeln zum eigenen Vorteil und Handeln zum fremden Vorteil einordnen. Somit lässt sich der Wert jeder Person in einem Punkt auf folgender Skala verorten:

Handeln zum eigenen Vorteil

Eher auf den eigenen Vorteil bedachte Personen priorisieren vor allem die eigene Zielerreichung.

In Beziehungen mit Geschäftspartner*innen, Kund*innen und Kolleg*innen versuchen sie ihren persönlichen Vorteil und den Vorteil ihrer Organisation zu maximieren.

Hierbei gehen sie wenig Kompromisse ein und das Gegenüber muss auch einmal zurückstecken.

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Eher auf den fremden Vorteil bedachte Personen priorisieren vor allem das Wohlergehen des Gegenübers.

In Beziehungen mit Geschäftspartner:innen, Kund:innen und Kolleg:innen versuchen sie, dass ihr Gegenüber einen Vorteil hat.

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Wie man merkt, hängt die beste Besetzung für eine freie Stelle nicht nur von der Selbstlosigkeit der Person ab, sondern auch von den Charakteristika der freien Stelle.

Je nach Fokus des Unternehmens kann sowohl eine auf den eigenen Vorteil fokussierte als auch eine auf den fremden Vorteil fokusierte Person die beste Wahl sein. Liegt der Fokus des Jobs darauf, die eigenen Interessen zu maximieren und dabei keine Kompromisse einzugehen, muss eher zum eigenen Vorteil gehandelt werden. Geht es hingegen darum, dass alle Beteiligten in der Summe das beste Ergebnis erzielen oder um die Fürsorge für andere Menschen, muss man auch zum fremden Vorteil handeln können.

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  • Fehr, E., & Fischbacher, U. (2003). The nature of human altruism. Nature, 425(6960), 785-791.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
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Ausbildungsleiter bei DIEHL
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Head of HR bei nucao
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Aivy ist das beste, was mir im deutschen Diagnostik Start-up Bereich bislang über den Weg gelaufen ist.“

Carl-Christoph Fellinger
Strategic Talent Acquisition bei Beiersdorf
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„Auswahlverfahren, die Spaß machen.“

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Manager Learning & Development bei apoproject
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Leiter Berufsausbildung bei Fresenius
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Director People & Culture bei MCI Deutschland
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Head of HR bei Horn & Bauer
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Dr. Kevin-Lim Jungbauer
Recruiting and HR Diagnostics Expert bei Beiersdorf
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