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Spezialist vs. Generalist

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Spezialist vs. Generalist

Berufliche Interessen beschreiben welche Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche eine Person bevorzugt. Das fundierteste Modell zur Erfassung von beruflichen Interessen ist das „RIASEC-Modell” von John L. Holland (1997). Neben der Frage, für was sich eine Person interessiert, ist auch die Frage relevant, wie breit die Interessen gefächert oder eben wie spezialisiert die Interessen sind.

Differenziertheit der beruflichen Interessen beschreibt die Tendenz einer Person, sich eher spezialisiert zu zeigen und sich intensiv auf wenige Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche zu konzentrieren anstatt sich eher generalistisch zu zeigen und viele verschiedene Bereiche spannend zu finden (Bergmann & Eder, 2018).

Dabei werden spezialisiert und generalistisch als zwei Pole eines Kontinuums der Dimension Differenziertheit beruflicher Interessen betrachtet. Somit lässt sich der Wert jeder Person in einem Punkt auf folgender Skala verorten:

spezialisiert

Für Personen, die sich eher spezialisiert zeigen und sich eher für wenige und eng gefasste berufliche Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche interessieren, ist es typisch in einem Interessengebiet eine besonders starke Ausprägung zu haben, während die anderen Bereiche kaum ausgeprägt sind.

Eher spezialisierte Personen haben wenige klar dominierende berufliche Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche, die sie besonders interessieren. Dies ist vor allem ein Vorteil bei Jobs, die klar definierte und sehr ähnliche Aufgaben an die Mitarbeitenden stellen und eine sehr hohe Expertise in einem abgegrenzten Tätigkeitsbereich benötigen. Spezialisierte Personen erreichen zumeist eine höhere Leistung als Generalisten in ihrem Spezialgebiet.

generalistisch

Personen, die sich eher generalistisch zeigen und sich eher für viele und breit gefächerte berufliche Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche interessieren, ist es typisch in vielen Interessengebieten eine ausgewogene Ausprägung zu haben, während kein Bereich wirklich dominiert.

Eher generalistische Personen haben vielfältige und breit gefächerte beruflichen Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche, die sie besonders interessieren. Damit eignen sie sich am besten für Jobs, die interdisziplinäre oder abwechslungsreiche Aufgaben an die Mitarbeitenden stellen. Oder solche Jobs, die einen Überblick über verschiedene Tätigkeitsbereiche benötigen, zum Beispiel im Projektmanagement.

Nutzen im beruflichen Kontext

Ist eine Stelle eher für Spezialisten oder Generalisten ausgelegt? Ob eine Person, die eher spezialisierte oder genrealistische berufliche Interessen hat zu einer Stelle passt, hängt maßgeblich von den Anforderungen der Stelle ab.

Idealerweise passen nicht nur die Interessen einer Bewerber:in mit den Aufgaben- und Tätigkeitsbereichen einer Stelle zusammen (vgl. Assouline & Meir, 1987), sondern auch die Differenziertheit beruflicher Interessen der Bewerber:in mit dem eng oder breit gefassten Aufgaben- und Tätigkeitsspektrum einer Stelle.

Wie erfasst man Differenziertheit beruflicher Interessen?

Willst du die Differenziertheit beruflicher Interessen deiner Bewerber:innen erfassen? Aivy unterstützt dich gerne dabei!

Unser Minispiel „Tätigkeitsvielfalt” bietet Nutzer:innen die Möglichkeit, durch eine kurze Selbsteinschätzung neben ihren beruflichen Interessen auch die Differenziertheit ihrer beruflichen Interessen zu erfahren.

Quellen

  • Assouline, M., & Meir, E. I. (1987). Meta-analysis of the relationship between congruence and well-being measures. Journal of Vocational Behavior, 31(3), 319-332.
  • Bergmann, C., & Eder, F. (2018). Allgemeiner Interessen-Struktur-Test mit Umwelt-Struktur-Test (UST-3) – Version 3. Hogrefe: Bern.
  • Holland, J. L. (1996). Exploring careers with a typology: What we have learned and some new directions. American psychologist, 51(4), 397.
  • Holland, J. L. (1997). Making vocational choices: A theory of vocational personalities and work environments. Psychological Assessment Resources.
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Berufliche Interessen beschreiben welche Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche eine Person bevorzugt. Das fundierteste Modell zur Erfassung von beruflichen Interessen ist das „RIASEC-Modell” von John L. Holland (1997). Neben der Frage, für was sich eine Person interessiert, ist auch die Frage relevant, wie breit die Interessen gefächert oder eben wie spezialisiert die Interessen sind.

Differenziertheit der beruflichen Interessen beschreibt die Tendenz einer Person, sich eher spezialisiert zu zeigen und sich intensiv auf wenige Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche zu konzentrieren anstatt sich eher generalistisch zu zeigen und viele verschiedene Bereiche spannend zu finden (Bergmann & Eder, 2018).

Dabei werden spezialisiert und generalistisch als zwei Pole eines Kontinuums der Dimension Differenziertheit beruflicher Interessen betrachtet. Somit lässt sich der Wert jeder Person in einem Punkt auf folgender Skala verorten:

spezialisiert

Für Personen, die sich eher spezialisiert zeigen und sich eher für wenige und eng gefasste berufliche Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche interessieren, ist es typisch in einem Interessengebiet eine besonders starke Ausprägung zu haben, während die anderen Bereiche kaum ausgeprägt sind.

Eher spezialisierte Personen haben wenige klar dominierende berufliche Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche, die sie besonders interessieren. Dies ist vor allem ein Vorteil bei Jobs, die klar definierte und sehr ähnliche Aufgaben an die Mitarbeitenden stellen und eine sehr hohe Expertise in einem abgegrenzten Tätigkeitsbereich benötigen. Spezialisierte Personen erreichen zumeist eine höhere Leistung als Generalisten in ihrem Spezialgebiet.

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Personen, die sich eher generalistisch zeigen und sich eher für viele und breit gefächerte berufliche Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche interessieren, ist es typisch in vielen Interessengebieten eine ausgewogene Ausprägung zu haben, während kein Bereich wirklich dominiert.

Eher generalistische Personen haben vielfältige und breit gefächerte beruflichen Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche, die sie besonders interessieren. Damit eignen sie sich am besten für Jobs, die interdisziplinäre oder abwechslungsreiche Aufgaben an die Mitarbeitenden stellen. Oder solche Jobs, die einen Überblick über verschiedene Tätigkeitsbereiche benötigen, zum Beispiel im Projektmanagement.

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Quellen

  • Assouline, M., & Meir, E. I. (1987). Meta-analysis of the relationship between congruence and well-being measures. Journal of Vocational Behavior, 31(3), 319-332.
  • Bergmann, C., & Eder, F. (2018). Allgemeiner Interessen-Struktur-Test mit Umwelt-Struktur-Test (UST-3) – Version 3. Hogrefe: Bern.
  • Holland, J. L. (1996). Exploring careers with a typology: What we have learned and some new directions. American psychologist, 51(4), 397.
  • Holland, J. L. (1997). Making vocational choices: A theory of vocational personalities and work environments. Psychological Assessment Resources.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
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Strategic Talent Acquisition bei Beiersdorf
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Dr. Kevin-Lim Jungbauer
Recruiting and HR Diagnostics Expert bei Beiersdorf
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