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Offboarding – Definition, Prozess & Best Practices

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Offboarding – Definition, Prozess & Best Practices

Offboarding bezeichnet den strukturierten Prozess, der den Austritt von Mitarbeiter:innen aus dem Unternehmen begleitet – von der Kündigung bis zum letzten Arbeitstag. Ein professionelles Offboarding umfasst administrative Aufgaben, Wissenstransfer, Exit-Interviews und die Pflege der Alumni-Beziehung. Studien zeigen: 15-20% der ehemaligen Mitarbeiter:innen kehren zurück (Boomerang-Effekt), wenn das Offboarding positiv gestaltet wurde.

Definition: Was ist Offboarding?

Offboarding ist der strukturierte Prozess, der den Austritt von Mitarbeiter:innen aus dem Unternehmen professionell begleitet. Er beginnt mit der Kündigungseinreichung und endet idealerweise mit der Integration in ein Alumni-Netzwerk. Im Gegensatz zum Onboarding, das neue Mitarbeiter:innen in das Unternehmen einführt, gestaltet Offboarding den Abschied so, dass Wissen gesichert, rechtliche Pflichten erfüllt und die Beziehung positiv beendet wird.

Der Begriff setzt sich zusammen aus "off" (weg, aus) und "boarding" (an Bord nehmen) und beschreibt damit das Gegenstück zum Einstiegsprozess. Offboarding ist die letzte Phase im sogenannten Employee Lifecycle – der Mitarbeiter-Reise durch das Unternehmen: Recruiting → Onboarding → Entwicklung → Offboarding.

Ein durchdachtes Offboarding ist weit mehr als nur Formalität: Es ist ein strategisches Instrument für Employer Branding. Der letzte Eindruck prägt maßgeblich, wie ehemalige Mitarbeiter:innen über das Unternehmen sprechen – auf Bewertungsportalen, in ihrem Netzwerk und als potenzielle Rückkehrer:innen.

Warum ist strukturiertes Offboarding wichtig?

Viele Unternehmen investieren intensiv in Recruiting und Onboarding, vernachlässigen aber den Austrittsprozess. Das ist ein strategischer Fehler aus mehreren Gründen:

Employer Branding: Der letzte Eindruck zählt. Ausscheidende Mitarbeiter:innen werden zu Markenbotschafter:innen – im positiven wie im negativen Sinne. Ein respektvoller Abschied fördert positive Arbeitgeberbewertungen auf Plattformen wie Kununu oder Glassdoor. Untersuchungen zeigen, dass negative Exit-Erfahrungen häufig zu schlechten Bewertungen führen, die potenzielle Bewerber:innen abschrecken.

Wissenstransfer sicherstellen. Wenn Mitarbeiter:innen gehen, nehmen sie wertvolles Wissen mit – Prozesse, Kontakte, Erfahrungen. Ohne strukturierte Übergabe entstehen Wissenslücken, die Projekte verzögern und das Team belasten. Ein systematischer Wissenstransfer minimiert diese Verluste erheblich.

Boomerang-Effekt nutzen. Laut dem Gallup State of the Global Workplace Report 2023 kehren 15-20% der Mitarbeiter:innen zu ihrem ehemaligen Arbeitgeber zurück – wenn der Abschied positiv verlief. Diese sogenannten Boomerang-Mitarbeiter:innen bringen wertvolle Außenerfahrung mit und sind schnell wieder produktiv, da sie das Unternehmen bereits kennen.

Rechtliche Absicherung. Arbeitszeugnis, Abmeldungen, IT-Sicherheit – ein strukturierter Prozess verhindert rechtliche Fallstricke und stellt sicher, dass alle Pflichten erfüllt werden.

Kosten vermeiden. Der Work Institute 2024 Retention Report zeigt: Unstrukturiertes Offboarding kostet Unternehmen durchschnittlich 33% des Jahresgehalts der ausscheidenden Person – durch Produktivitätsverluste, Wissensverlust und negative Reputation.

Die 5 Phasen des Offboarding-Prozesses

Ein professionelles Offboarding folgt einem strukturierten Ablauf, der alle relevanten Aspekte abdeckt:

Phase 1: Kündigungsphase (Kündigung bis Vertragsende)

Die Phase beginnt mit Eingang der Kündigung – ob von Arbeitnehmer:in oder Arbeitgeber:in. Jetzt ist schnelles, professionelles Handeln gefragt:

  • Kündigungsgespräch führen: Die direkte Führungskraft sollte zeitnah ein wertschätzendes Gespräch führen, um Kündigungsgründe zu verstehen und eventuell noch Lösungen zu finden.
  • HR informieren: Die Personalabteilung muss umgehend eingebunden werden, um den Prozess zu koordinieren.
  • Nachfolgeplanung starten: Recruiting für die Nachfolge oder interne Umverteilung der Aufgaben einleiten.
  • Offboarding-Plan erstellen: Gemeinsam mit HR und Führungskraft einen individuellen Fahrplan für die Kündigungsfrist entwickeln.

Phase 2: Übergabe & Wissenstransfer

In dieser Phase geht es darum, Know-how zu sichern und einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten:

  • Dokumentation erstellen: Alle wichtigen Prozesse, Kontakte, laufende Projekte und Passwörter dokumentieren.
  • Übergabegespräche: Strukturierte Meetings mit Nachfolger:in oder Team, um Wissen aktiv weiterzugeben.
  • Shadowing ermöglichen: Wenn möglich, sollte die Nachfolge einige Tage die ausscheidende Person begleiten.
  • Verantwortlichkeiten klären: Wer übernimmt welche Aufgaben nach dem Austritt?

Phase 3: Administrative Abwicklung

HR übernimmt die organisatorischen Aufgaben:

  • Arbeitszeugnis erstellen: Laut § 630 BGB haben Arbeitnehmer:innen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Es sollte zeitnah (innerhalb von 2-4 Wochen nach Austritt) ausgestellt werden.
  • Abmeldungen: Sozialversicherung, Krankenkasse, Betriebsarzt informieren.
  • IT-Zugänge deaktivieren: E-Mail-Accounts, Software-Zugänge, VPN – am letzten Arbeitstag sperren.
  • Hardware zurücknehmen: Laptop, Handy, Firmenwagen, Schlüssel, Zugangskarten einsammeln.
  • Letzte Gehaltsabrechnung: Resturlaub, Überstunden, Sonderzahlungen abrechnen.

Phase 4: Exit-Interview

Das Exit-Interview ist ein zentrales Element des Offboardings. Es dient dazu, ehrliches Feedback zu erhalten und Verbesserungspotenziale zu identifizieren:

  • Zeitpunkt: Idealerweise 1-2 Wochen vor dem letzten Arbeitstag – wenn die emotionale Distanz groß genug ist, aber die Erinnerung noch frisch.
  • Gesprächspartner:in: Oft HR, manchmal auch externe Berater:innen für mehr Offenheit.
  • Struktur: Standardisierte Fragen zu Kündigungsgründen, Unternehmenskultur, Führung, Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Dokumentation: Anonymisierte Auswertung der Erkenntnisse für kontinuierliche Verbesserung.

Phase 5: Alumni-Management

Der Kontakt endet nicht am letzten Arbeitstag. Alumni-Netzwerke bieten strategische Vorteile:

  • LinkedIn-Gruppe: Ehemalige Mitarbeiter:innen vernetzen und Updates teilen.
  • Newsletter: Quartalsweise Informationen über Unternehmensentwicklung.
  • Alumni-Events: Jährliche Treffen oder virtuelle Austauschformate.
  • Talent-Pool: Ehemalige als Rückkehrer:innen, Empfehler:innen oder sogar Kund:innen gewinnen.

Der LinkedIn Talent Trends Report 2024 zeigt: Unternehmen mit aktiven Alumni-Netzwerken haben eine um 30% höhere Boomerang-Rate und profitieren von positiven Arbeitgeberbewertungen.

Offboarding-Checkliste für HR

Eine praktische Checkliste hilft, nichts zu vergessen:

Administrative Aufgaben:

  • Arbeitszeugnis erstellen (wohlwollend, präzise)
  • Abmeldung bei Sozialversicherung und Krankenkasse
  • Letzte Gehaltsabrechnung vorbereiten (Resturlaub, Überstunden)
  • Betriebsrente/Altersvorsorge anpassen

IT & Zugänge:

  • E-Mail-Account deaktivieren (am letzten Arbeitstag)
  • Software-Lizenzen kündigen oder umverteilen
  • VPN, Intranet, Cloud-Zugänge sperren
  • Laptop, Smartphone, Firmenwagen zurücknehmen
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung entfernen

Wissenstransfer:

  • Übergabedokumentation erstellen lassen
  • Übergabegespräche mit Team/Nachfolger:in organisieren
  • Zugriff auf gemeinsame Laufwerke/Projekte sicherstellen
  • Kontakte und Netzwerk weitergeben

Exit-Interview:

  • Termin vereinbaren (1-2 Wochen vor Austritt)
  • Standardisierte Fragen vorbereiten
  • Anonymisierte Auswertung für HR-Analyse

Alumni-Management:

  • In LinkedIn-Alumni-Gruppe einladen
  • Newsletter-Anmeldung anbieten
  • Kontaktdaten für zukünftige Events speichern (DSGVO-konform)

Exit-Interview: Leitfaden & Best Practices

Das Exit-Interview ist eine wertvolle Chance, ehrliches Feedback zu erhalten. Hier einige Best Practices:

Ziele des Exit-Interviews:

  • Kündigungsgründe verstehen
  • Verbesserungspotenziale identifizieren
  • Muster erkennen (z.B. viele Kündigungen in einer Abteilung)
  • Beziehung positiv abschließen

Typische Fragen:

  • "Was waren die Hauptgründe für deine Kündigung?"
  • "Was hat dir an deiner Arbeit am besten gefallen?"
  • "Was würdest du am Unternehmen/Team verbessern?"
  • "Wie hast du die Führung/Unternehmenskultur erlebt?"
  • "Würdest du das Unternehmen weiterempfehlen?"
  • "Würdest du in Zukunft zurückkehren, wenn sich eine passende Gelegenheit ergibt?"

Dos:

  • Wertschätzenden, offenen Ton wahren
  • Aktiv zuhören, nicht rechtfertigen
  • Vertraulichkeit zusichern
  • Standardisierte Fragen für Vergleichbarkeit
  • Erkenntnisse dokumentieren und analysieren

Don'ts:

  • Defensive Haltung einnehmen
  • Person überzeugen wollen zu bleiben (wenn Entscheidung final)
  • Feedback persönlich nehmen
  • Erkenntnisse ignorieren

Studien zeigen: Die häufigsten Kündigungsgründe laut Exit-Interviews sind fehlende Entwicklungsperspektiven (40%), schlechte Führung (35%), Gehalt/Benefits (25%), Unternehmenskultur (20%) und Work-Life-Balance (15%). Diese Daten helfen, systematische Probleme zu erkennen und anzugehen.

Häufige Fehler beim Offboarding

Auch beim Offboarding gibt es typische Stolpersteine, die vermieden werden sollten:

Kein strukturierter Prozess: Viele Unternehmen haben keinen definierten Offboarding-Ablauf. Die Folge: Wichtige Schritte werden vergessen, Wissen geht verloren, rechtliche Fristen werden verpasst.

Emotionale Aspekte ignorieren: Ein Abschied ist oft emotional – für beide Seiten. Wer die ausscheidende Person nur als "Formalität" behandelt, verspielt Vertrauen und positive Alumni-Beziehungen.

Wissenstransfer vernachlässigen: "Die Nachfolge wird sich schon einarbeiten" – dieser Gedanke kostet Zeit, Geld und Produktivität. Systematische Übergabe ist Pflicht.

Kein Alumni-Netzwerk: Der Kontakt endet am letzten Arbeitstag? Verschenkte Chance! Ehemalige können als Botschafter:innen, Talentquelle oder Geschäftskontakte wertvoll sein.

Rechtliche Fallstricke: Zu spätes Arbeitszeugnis, fehlende Abmeldungen, nicht deaktivierte IT-Zugänge – solche Fehler können rechtliche und Sicherheitsrisiken nach sich ziehen.

Exit-Interview nur "abhaken": Wenn Feedback nicht ausgewertet und systematisch genutzt wird, ist das Interview wertlos. Die Erkenntnisse müssen in Verbesserungsmaßnahmen münden.

Häufige Fragen zum Offboarding

Was ist der Unterschied zwischen Onboarding und Offboarding?

Onboarding begleitet neue Mitarbeiter:innen beim Einstieg ins Unternehmen und zielt darauf ab, sie produktiv und zufrieden zu machen. Offboarding gestaltet den Austritt strukturiert und professionell, um Wissenstransfer zu sichern, rechtliche Aufgaben zu erfüllen und die Beziehung für das Alumni-Netzwerk positiv zu beenden.

Wie lange dauert ein strukturiertes Offboarding?

Ein professionelles Offboarding beginnt mit der Kündigung und endet nach dem letzten Arbeitstag mit dem Alumni-Management. Die Kernphase (Übergabe, Exit-Interview, Admin) dauert typischerweise die gesamte Kündigungsfrist (1-3 Monate je nach Position).

Wer ist für das Offboarding verantwortlich – HR oder Führungskraft?

Beide! HR übernimmt administrative Aufgaben (Verträge, Zeugnisse, Abmeldungen) und koordiniert den Prozess. Die direkte Führungskraft ist für Exit-Gespräch, Wissenstransfer und emotionale Begleitung zuständig. Beste Ergebnisse entstehen durch enge Zusammenarbeit.

Was sind die häufigsten Kündigungsgründe laut Exit-Interviews?

Studien zeigen: 1) Fehlende Entwicklungsperspektiven (40%), 2) Schlechte Führung (35%), 3) Gehalt/Benefits (25%), 4) Unternehmenskultur (20%), 5) Work-Life-Balance (15%). Exit-Interviews helfen, diese Muster zu erkennen und systematisch zu verbessern.

Muss ich ein Arbeitszeugnis ausstellen?

Ja, in Deutschland haben Arbeitnehmer:innen nach § 630 BGB einen gesetzlichen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Es muss wohlwollend formuliert sein und Leistung sowie Verhalten bewerten. Die Ausstellung sollte zeitnah erfolgen (innerhalb von 2-4 Wochen nach Austritt).

Wie baue ich ein Alumni-Netzwerk auf?

Start: LinkedIn-Gruppe oder Newsletter für ehemalige Mitarbeiter:innen erstellen. Regelmäßige Touchpoints schaffen (z.B. quartalsweise Events, Weihnachtskarte). Alumni können als Markenbotschafter:innen, Talentquelle (Boomerang-Effekt) oder Geschäftskontakte wertvoll sein.

Was passiert mit sensiblen Daten beim Offboarding?

IT-Zugänge müssen am letzten Arbeitstag deaktiviert werden. Personenbezogene Daten unterliegen der DSGVO – diese dürfen nur mit Einwilligung für Alumni-Netzwerk genutzt werden. Firmen-Hardware (Laptop, Handy) wird zurückgegeben, private Daten zuvor gesichert.

Können Offboarding-Daten für Prozessverbesserung genutzt werden?

Absolut! Exit-Interview-Daten zeigen Muster (z.B. viele Kündigungen in bestimmter Abteilung → Führungsproblem?). Anonymisierte Auswertungen helfen, Recruiting-, Onboarding- und Entwicklungsprozesse zu optimieren. Digitale Tools können diese Analysen strukturieren.

Fazit: Offboarding als Chance nutzen

Offboarding ist weit mehr als nur eine administrative Notwendigkeit – es ist ein strategisches Instrument für Employer Branding, Wissensmanagement und langfristige Talentbindung. Ein professioneller Abschied hinterlässt positive Eindrücke, die sich in besseren Arbeitgeberbewertungen, höheren Boomerang-Raten und wertvollen Alumni-Netzwerken niederschlagen.

Die Investition in strukturiertes Offboarding zahlt sich aus: 15-20% der ehemaligen Mitarbeiter:innen kehren zurück, wenn der Austrittsprozess positiv gestaltet wurde. Zudem vermeiden Unternehmen kostspielige Wissensverluste und rechtliche Fallstricke.

Der Schlüssel liegt in einem klar definierten Prozess, der alle fünf Phasen abdeckt – von der Kündigungsphase über Wissenstransfer, Administration und Exit-Interview bis hin zum Alumni-Management. Wer diese Schritte systematisch umsetzt, transformiert Austritte von einer Belastung in eine strategische Chance.

Objektive Daten helfen nicht nur beim Recruiting, sondern auch bei der Analyse von Exit-Gründen. Die digitale Plattform Aivy unterstützt HR-Teams mit datenbasierten Insights zur kontinuierlichen Prozessverbesserung.

Quellen

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Offboarding – Definition, Prozess & Best Practices

Offboarding bezeichnet den strukturierten Prozess, der den Austritt von Mitarbeiter:innen aus dem Unternehmen begleitet – von der Kündigung bis zum letzten Arbeitstag. Ein professionelles Offboarding umfasst administrative Aufgaben, Wissenstransfer, Exit-Interviews und die Pflege der Alumni-Beziehung. Studien zeigen: 15-20% der ehemaligen Mitarbeiter:innen kehren zurück (Boomerang-Effekt), wenn das Offboarding positiv gestaltet wurde.

Definition: Was ist Offboarding?

Offboarding ist der strukturierte Prozess, der den Austritt von Mitarbeiter:innen aus dem Unternehmen professionell begleitet. Er beginnt mit der Kündigungseinreichung und endet idealerweise mit der Integration in ein Alumni-Netzwerk. Im Gegensatz zum Onboarding, das neue Mitarbeiter:innen in das Unternehmen einführt, gestaltet Offboarding den Abschied so, dass Wissen gesichert, rechtliche Pflichten erfüllt und die Beziehung positiv beendet wird.

Der Begriff setzt sich zusammen aus "off" (weg, aus) und "boarding" (an Bord nehmen) und beschreibt damit das Gegenstück zum Einstiegsprozess. Offboarding ist die letzte Phase im sogenannten Employee Lifecycle – der Mitarbeiter-Reise durch das Unternehmen: Recruiting → Onboarding → Entwicklung → Offboarding.

Ein durchdachtes Offboarding ist weit mehr als nur Formalität: Es ist ein strategisches Instrument für Employer Branding. Der letzte Eindruck prägt maßgeblich, wie ehemalige Mitarbeiter:innen über das Unternehmen sprechen – auf Bewertungsportalen, in ihrem Netzwerk und als potenzielle Rückkehrer:innen.

Warum ist strukturiertes Offboarding wichtig?

Viele Unternehmen investieren intensiv in Recruiting und Onboarding, vernachlässigen aber den Austrittsprozess. Das ist ein strategischer Fehler aus mehreren Gründen:

Employer Branding: Der letzte Eindruck zählt. Ausscheidende Mitarbeiter:innen werden zu Markenbotschafter:innen – im positiven wie im negativen Sinne. Ein respektvoller Abschied fördert positive Arbeitgeberbewertungen auf Plattformen wie Kununu oder Glassdoor. Untersuchungen zeigen, dass negative Exit-Erfahrungen häufig zu schlechten Bewertungen führen, die potenzielle Bewerber:innen abschrecken.

Wissenstransfer sicherstellen. Wenn Mitarbeiter:innen gehen, nehmen sie wertvolles Wissen mit – Prozesse, Kontakte, Erfahrungen. Ohne strukturierte Übergabe entstehen Wissenslücken, die Projekte verzögern und das Team belasten. Ein systematischer Wissenstransfer minimiert diese Verluste erheblich.

Boomerang-Effekt nutzen. Laut dem Gallup State of the Global Workplace Report 2023 kehren 15-20% der Mitarbeiter:innen zu ihrem ehemaligen Arbeitgeber zurück – wenn der Abschied positiv verlief. Diese sogenannten Boomerang-Mitarbeiter:innen bringen wertvolle Außenerfahrung mit und sind schnell wieder produktiv, da sie das Unternehmen bereits kennen.

Rechtliche Absicherung. Arbeitszeugnis, Abmeldungen, IT-Sicherheit – ein strukturierter Prozess verhindert rechtliche Fallstricke und stellt sicher, dass alle Pflichten erfüllt werden.

Kosten vermeiden. Der Work Institute 2024 Retention Report zeigt: Unstrukturiertes Offboarding kostet Unternehmen durchschnittlich 33% des Jahresgehalts der ausscheidenden Person – durch Produktivitätsverluste, Wissensverlust und negative Reputation.

Die 5 Phasen des Offboarding-Prozesses

Ein professionelles Offboarding folgt einem strukturierten Ablauf, der alle relevanten Aspekte abdeckt:

Phase 1: Kündigungsphase (Kündigung bis Vertragsende)

Die Phase beginnt mit Eingang der Kündigung – ob von Arbeitnehmer:in oder Arbeitgeber:in. Jetzt ist schnelles, professionelles Handeln gefragt:

  • Kündigungsgespräch führen: Die direkte Führungskraft sollte zeitnah ein wertschätzendes Gespräch führen, um Kündigungsgründe zu verstehen und eventuell noch Lösungen zu finden.
  • HR informieren: Die Personalabteilung muss umgehend eingebunden werden, um den Prozess zu koordinieren.
  • Nachfolgeplanung starten: Recruiting für die Nachfolge oder interne Umverteilung der Aufgaben einleiten.
  • Offboarding-Plan erstellen: Gemeinsam mit HR und Führungskraft einen individuellen Fahrplan für die Kündigungsfrist entwickeln.

Phase 2: Übergabe & Wissenstransfer

In dieser Phase geht es darum, Know-how zu sichern und einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten:

  • Dokumentation erstellen: Alle wichtigen Prozesse, Kontakte, laufende Projekte und Passwörter dokumentieren.
  • Übergabegespräche: Strukturierte Meetings mit Nachfolger:in oder Team, um Wissen aktiv weiterzugeben.
  • Shadowing ermöglichen: Wenn möglich, sollte die Nachfolge einige Tage die ausscheidende Person begleiten.
  • Verantwortlichkeiten klären: Wer übernimmt welche Aufgaben nach dem Austritt?

Phase 3: Administrative Abwicklung

HR übernimmt die organisatorischen Aufgaben:

  • Arbeitszeugnis erstellen: Laut § 630 BGB haben Arbeitnehmer:innen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Es sollte zeitnah (innerhalb von 2-4 Wochen nach Austritt) ausgestellt werden.
  • Abmeldungen: Sozialversicherung, Krankenkasse, Betriebsarzt informieren.
  • IT-Zugänge deaktivieren: E-Mail-Accounts, Software-Zugänge, VPN – am letzten Arbeitstag sperren.
  • Hardware zurücknehmen: Laptop, Handy, Firmenwagen, Schlüssel, Zugangskarten einsammeln.
  • Letzte Gehaltsabrechnung: Resturlaub, Überstunden, Sonderzahlungen abrechnen.

Phase 4: Exit-Interview

Das Exit-Interview ist ein zentrales Element des Offboardings. Es dient dazu, ehrliches Feedback zu erhalten und Verbesserungspotenziale zu identifizieren:

  • Zeitpunkt: Idealerweise 1-2 Wochen vor dem letzten Arbeitstag – wenn die emotionale Distanz groß genug ist, aber die Erinnerung noch frisch.
  • Gesprächspartner:in: Oft HR, manchmal auch externe Berater:innen für mehr Offenheit.
  • Struktur: Standardisierte Fragen zu Kündigungsgründen, Unternehmenskultur, Führung, Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Dokumentation: Anonymisierte Auswertung der Erkenntnisse für kontinuierliche Verbesserung.

Phase 5: Alumni-Management

Der Kontakt endet nicht am letzten Arbeitstag. Alumni-Netzwerke bieten strategische Vorteile:

  • LinkedIn-Gruppe: Ehemalige Mitarbeiter:innen vernetzen und Updates teilen.
  • Newsletter: Quartalsweise Informationen über Unternehmensentwicklung.
  • Alumni-Events: Jährliche Treffen oder virtuelle Austauschformate.
  • Talent-Pool: Ehemalige als Rückkehrer:innen, Empfehler:innen oder sogar Kund:innen gewinnen.

Der LinkedIn Talent Trends Report 2024 zeigt: Unternehmen mit aktiven Alumni-Netzwerken haben eine um 30% höhere Boomerang-Rate und profitieren von positiven Arbeitgeberbewertungen.

Offboarding-Checkliste für HR

Eine praktische Checkliste hilft, nichts zu vergessen:

Administrative Aufgaben:

  • Arbeitszeugnis erstellen (wohlwollend, präzise)
  • Abmeldung bei Sozialversicherung und Krankenkasse
  • Letzte Gehaltsabrechnung vorbereiten (Resturlaub, Überstunden)
  • Betriebsrente/Altersvorsorge anpassen

IT & Zugänge:

  • E-Mail-Account deaktivieren (am letzten Arbeitstag)
  • Software-Lizenzen kündigen oder umverteilen
  • VPN, Intranet, Cloud-Zugänge sperren
  • Laptop, Smartphone, Firmenwagen zurücknehmen
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung entfernen

Wissenstransfer:

  • Übergabedokumentation erstellen lassen
  • Übergabegespräche mit Team/Nachfolger:in organisieren
  • Zugriff auf gemeinsame Laufwerke/Projekte sicherstellen
  • Kontakte und Netzwerk weitergeben

Exit-Interview:

  • Termin vereinbaren (1-2 Wochen vor Austritt)
  • Standardisierte Fragen vorbereiten
  • Anonymisierte Auswertung für HR-Analyse

Alumni-Management:

  • In LinkedIn-Alumni-Gruppe einladen
  • Newsletter-Anmeldung anbieten
  • Kontaktdaten für zukünftige Events speichern (DSGVO-konform)

Exit-Interview: Leitfaden & Best Practices

Das Exit-Interview ist eine wertvolle Chance, ehrliches Feedback zu erhalten. Hier einige Best Practices:

Ziele des Exit-Interviews:

  • Kündigungsgründe verstehen
  • Verbesserungspotenziale identifizieren
  • Muster erkennen (z.B. viele Kündigungen in einer Abteilung)
  • Beziehung positiv abschließen

Typische Fragen:

  • "Was waren die Hauptgründe für deine Kündigung?"
  • "Was hat dir an deiner Arbeit am besten gefallen?"
  • "Was würdest du am Unternehmen/Team verbessern?"
  • "Wie hast du die Führung/Unternehmenskultur erlebt?"
  • "Würdest du das Unternehmen weiterempfehlen?"
  • "Würdest du in Zukunft zurückkehren, wenn sich eine passende Gelegenheit ergibt?"

Dos:

  • Wertschätzenden, offenen Ton wahren
  • Aktiv zuhören, nicht rechtfertigen
  • Vertraulichkeit zusichern
  • Standardisierte Fragen für Vergleichbarkeit
  • Erkenntnisse dokumentieren und analysieren

Don'ts:

  • Defensive Haltung einnehmen
  • Person überzeugen wollen zu bleiben (wenn Entscheidung final)
  • Feedback persönlich nehmen
  • Erkenntnisse ignorieren

Studien zeigen: Die häufigsten Kündigungsgründe laut Exit-Interviews sind fehlende Entwicklungsperspektiven (40%), schlechte Führung (35%), Gehalt/Benefits (25%), Unternehmenskultur (20%) und Work-Life-Balance (15%). Diese Daten helfen, systematische Probleme zu erkennen und anzugehen.

Häufige Fehler beim Offboarding

Auch beim Offboarding gibt es typische Stolpersteine, die vermieden werden sollten:

Kein strukturierter Prozess: Viele Unternehmen haben keinen definierten Offboarding-Ablauf. Die Folge: Wichtige Schritte werden vergessen, Wissen geht verloren, rechtliche Fristen werden verpasst.

Emotionale Aspekte ignorieren: Ein Abschied ist oft emotional – für beide Seiten. Wer die ausscheidende Person nur als "Formalität" behandelt, verspielt Vertrauen und positive Alumni-Beziehungen.

Wissenstransfer vernachlässigen: "Die Nachfolge wird sich schon einarbeiten" – dieser Gedanke kostet Zeit, Geld und Produktivität. Systematische Übergabe ist Pflicht.

Kein Alumni-Netzwerk: Der Kontakt endet am letzten Arbeitstag? Verschenkte Chance! Ehemalige können als Botschafter:innen, Talentquelle oder Geschäftskontakte wertvoll sein.

Rechtliche Fallstricke: Zu spätes Arbeitszeugnis, fehlende Abmeldungen, nicht deaktivierte IT-Zugänge – solche Fehler können rechtliche und Sicherheitsrisiken nach sich ziehen.

Exit-Interview nur "abhaken": Wenn Feedback nicht ausgewertet und systematisch genutzt wird, ist das Interview wertlos. Die Erkenntnisse müssen in Verbesserungsmaßnahmen münden.

Häufige Fragen zum Offboarding

Was ist der Unterschied zwischen Onboarding und Offboarding?

Onboarding begleitet neue Mitarbeiter:innen beim Einstieg ins Unternehmen und zielt darauf ab, sie produktiv und zufrieden zu machen. Offboarding gestaltet den Austritt strukturiert und professionell, um Wissenstransfer zu sichern, rechtliche Aufgaben zu erfüllen und die Beziehung für das Alumni-Netzwerk positiv zu beenden.

Wie lange dauert ein strukturiertes Offboarding?

Ein professionelles Offboarding beginnt mit der Kündigung und endet nach dem letzten Arbeitstag mit dem Alumni-Management. Die Kernphase (Übergabe, Exit-Interview, Admin) dauert typischerweise die gesamte Kündigungsfrist (1-3 Monate je nach Position).

Wer ist für das Offboarding verantwortlich – HR oder Führungskraft?

Beide! HR übernimmt administrative Aufgaben (Verträge, Zeugnisse, Abmeldungen) und koordiniert den Prozess. Die direkte Führungskraft ist für Exit-Gespräch, Wissenstransfer und emotionale Begleitung zuständig. Beste Ergebnisse entstehen durch enge Zusammenarbeit.

Was sind die häufigsten Kündigungsgründe laut Exit-Interviews?

Studien zeigen: 1) Fehlende Entwicklungsperspektiven (40%), 2) Schlechte Führung (35%), 3) Gehalt/Benefits (25%), 4) Unternehmenskultur (20%), 5) Work-Life-Balance (15%). Exit-Interviews helfen, diese Muster zu erkennen und systematisch zu verbessern.

Muss ich ein Arbeitszeugnis ausstellen?

Ja, in Deutschland haben Arbeitnehmer:innen nach § 630 BGB einen gesetzlichen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Es muss wohlwollend formuliert sein und Leistung sowie Verhalten bewerten. Die Ausstellung sollte zeitnah erfolgen (innerhalb von 2-4 Wochen nach Austritt).

Wie baue ich ein Alumni-Netzwerk auf?

Start: LinkedIn-Gruppe oder Newsletter für ehemalige Mitarbeiter:innen erstellen. Regelmäßige Touchpoints schaffen (z.B. quartalsweise Events, Weihnachtskarte). Alumni können als Markenbotschafter:innen, Talentquelle (Boomerang-Effekt) oder Geschäftskontakte wertvoll sein.

Was passiert mit sensiblen Daten beim Offboarding?

IT-Zugänge müssen am letzten Arbeitstag deaktiviert werden. Personenbezogene Daten unterliegen der DSGVO – diese dürfen nur mit Einwilligung für Alumni-Netzwerk genutzt werden. Firmen-Hardware (Laptop, Handy) wird zurückgegeben, private Daten zuvor gesichert.

Können Offboarding-Daten für Prozessverbesserung genutzt werden?

Absolut! Exit-Interview-Daten zeigen Muster (z.B. viele Kündigungen in bestimmter Abteilung → Führungsproblem?). Anonymisierte Auswertungen helfen, Recruiting-, Onboarding- und Entwicklungsprozesse zu optimieren. Digitale Tools können diese Analysen strukturieren.

Fazit: Offboarding als Chance nutzen

Offboarding ist weit mehr als nur eine administrative Notwendigkeit – es ist ein strategisches Instrument für Employer Branding, Wissensmanagement und langfristige Talentbindung. Ein professioneller Abschied hinterlässt positive Eindrücke, die sich in besseren Arbeitgeberbewertungen, höheren Boomerang-Raten und wertvollen Alumni-Netzwerken niederschlagen.

Die Investition in strukturiertes Offboarding zahlt sich aus: 15-20% der ehemaligen Mitarbeiter:innen kehren zurück, wenn der Austrittsprozess positiv gestaltet wurde. Zudem vermeiden Unternehmen kostspielige Wissensverluste und rechtliche Fallstricke.

Der Schlüssel liegt in einem klar definierten Prozess, der alle fünf Phasen abdeckt – von der Kündigungsphase über Wissenstransfer, Administration und Exit-Interview bis hin zum Alumni-Management. Wer diese Schritte systematisch umsetzt, transformiert Austritte von einer Belastung in eine strategische Chance.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
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