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Hybrides Arbeitsmodell: Definition, Modelle & Praxis-Leitfaden

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Hybrides Arbeitsmodell: Definition, Modelle & Praxis-Leitfaden

Hybrides Arbeitsmodell: Dein Praxis-Leitfaden für HR und Führungskräfte

Die Arbeitswelt hat sich grundlegend gewandelt. Was vor wenigen Jahren noch die Ausnahme war, ist heute in vielen Unternehmen Standard: das hybride Arbeiten. Es steht für Flexibilität, birgt aber auch komplexe Herausforderungen. Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob du hybride Modelle einführst, sondern wie du sie so gestaltest, dass sie sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitenden zugutekommen.

Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff? Und wie kannst du ein Modell etablieren, das nicht nur rechtssicher, sondern auch kulturell passend und psychologisch fundiert ist? Dieser Leitfaden liefert dir die Antworten.

Was ist ein hybrides Arbeitsmodell und welche Varianten gibt es?

Hybrides Arbeiten beschreibt eine flexible Arbeitsorganisation, bei der Mitarbeitende einen Teil ihrer Arbeitszeit im Büro und den anderen Teil von einem anderen Ort, meist von zu Hause, erbringen. Dieses Modell ist ein Mittelweg zwischen der reinen Präsenzkultur und der vollständigen Remote-Arbeit.

Definition und Abgrenzung

Während Remote-Arbeit die Arbeit ausschließlich von außerhalb des Büros beschreibt, geht das hybride Modell bewusst von einer Mischform aus. Das Ziel ist es, die Vorteile beider Welten zu vereinen: die Kollaboration und soziale Interaktion im Büro mit der Flexibilität und individuellen Konzentration bei der Remote-Arbeit.

Die Herausforderung liegt in der Praxis, denn „hybrid“ ist kein starres Konzept. Stattdessen gibt es eine Vielzahl an Umsetzungsmodellen, die sich für verschiedene Unternehmen und Teams eignen.

Die gängigsten Modelle im Überblick

Die Entscheidung für ein Modell sollte niemals willkürlich getroffen werden, sondern stets auf den Zielen, der Unternehmenskultur und den Anforderungen der jeweiligen Rolle basieren. Hier sind einige der gängigsten Varianten:

  • Das 2-2-1-Modell (oder: Anchor Days): Mitarbeitende sind an festen Tagen im Büro (z.B. Dienstag und Donnerstag), die restliche Zeit ist flexibel. Vorteile sind die Berechenbarkeit und die garantierte Präsenz für Teammeetings.
  • Team-basiertes Modell: Jedes Team entscheidet selbst über die Regelungen. Das fördert Autonomie und Verantwortungsgefühl, erfordert aber klare Richtlinien zur Vermeidung von Ungleichbehandlung.
  • Office-First vs. Remote-First: Je nach Modell wird eine überwiegende Präsenz (z.B. 4 Tage) oder eine überwiegende Remote-Arbeit (z.B. 4 Tage) vorausgesetzt. Dies gibt die grundsätzliche Ausrichtung vor und eignet sich für Unternehmen mit einer klaren Kultur- oder Arbeitsphilosophie.

Rollen-basiertes Modell: Die Präsenzpflicht richtet sich nach der jeweiligen Funktion. Rollen, die viel Zusammenarbeit erfordern (z.B. Kreativteams), haben möglicherweise mehr Präsenztage als Rollen mit hohem Fokusanteil (z.B. Softwareentwickler:innen).

Die Chancen und Risiken von Hybrid Work

Die Einführung hybrider Arbeitsmodelle birgt enorme Chancen, aber auch bedeutende Risiken, die von HR-Verantwortlichen und Führungskräften gezielt adressiert werden müssen.

Vorteile: Mehr als nur Flexibilität

Die positiven Effekte sind gut dokumentiert und spiegeln sich in den Erwartungen der Bewerber:innen wider:

  • Erhöhte Mitarbeitendenzufriedenheit: Flexibilität ist heute ein Schlüsselfaktor für die Bindung und das Wohlbefinden von Mitarbeitenden.
  • Besseres Employer Branding: Unternehmen, die hybride Modelle anbieten, sind auf dem Arbeitsmarkt oft attraktiver. Die Flexibilität wird zu einem wesentlichen Bestandteil der Employee Value Proposition (EVP).
  • Produktivitätssteigerung: Studien deuten darauf hin, dass die Möglichkeit, sich für konzentrierte Aufgaben ins Home-Office zurückzuziehen, die individuelle Produktivität fördern kann.
  • Zugang zu einem breiteren Talentpool: Durch die Reduktion der räumlichen Abhängigkeit können Unternehmen Talente über ihre bisherige Standortgrenze hinaus gewinnen.

Die versteckten Risiken: Worauf du achten musst

Trotz der Vorteile gibt es auch Herausforderungen, die sorgfältig gemanagt werden müssen. Wenn nicht aktiv darauf geachtet wird, können sich negative Effekte einschleichen:

  • Gefühlte Ungleichbehandlung: Mitarbeitende, die häufiger im Büro sind, könnten unbewusst bevorzugt werden, während Remote-Mitarbeitende das Gefühl haben, den Anschluss zu verlieren („Proximity Bias“).
  • Fragmentierte Unternehmenskultur: Der Zusammenhalt kann leiden, wenn es keine klaren Kommunikationsrituale und gemeinsame soziale Momente gibt.
  • Koordinationsaufwand: Die Koordination von Meetings, Teamevents und Projekten wird komplexer. Wer ist wann wo?
  • Erschwerte Führung: Führungskräfte müssen neue Fähigkeiten entwickeln, um Teams effektiv zu führen, die nicht permanent vor Ort sind.

Belastung & Grenzen: Die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben können verschwimmen, was zu erhöhtem Stress und Burnout-Risiken führen kann.

Die Lösung: Hybrides Arbeiten wissenschaftlich fundiert gestalten

Um die genannten Nachteile, die in der Praxis von hybriden Arbeitsmodellen häufig auftreten, zu vermeiden, reicht es nicht, einfach nur eine Anwesenheitsquote festzulegen. Es braucht einen durchdachten, systematischen Ansatz, der sowohl die organisationale als auch die arbeitspsychologische Dimension berücksichtigt. Hier spielen Ansätze zur Gestaltung gesunder und produktiver Arbeit eine entscheidende Rolle.

Der Job Demands-Resources (JD-R) Modell-Ansatz bietet eine hervorragende Brille, um die Belastungen (Job Demands) und Ressourcen (Job Resources) in der hybriden Arbeitswelt gezielt zu analysieren und auszubalancieren:

  • Belastungen (Job Demands): Dazu gehören Faktoren, die im hybriden Setting verstärkt auftreten können, wie der Koordinationsaufwand, die ständige Erreichbarkeit oder unklare Erwartungen bezüglich Präsenz. Diese Stressoren können das Wohlbefinden mindern.
  • Ressourcen (Job Resources): Hierzu zählen alle unterstützenden Aspekte, wie soziale Unterstützung, Autonomie und die Klarheit der Rolle. Diese Ressourcen mildern die Belastungen ab und fördern die Motivation.

Ein erfolgreiches hybrides Modell schafft demnach mehr Ressourcen, als es Belastungen erzeugt. Um dies zu messen und zu steuern, kommt die wissenschaftlich fundierte Eignungsdiagnostik ins Spiel, um die Lücke zu schließen, die durch subjektive Eindrücke entsteht.

Die Rolle objektiver Eignungsdiagnostik im hybriden Setting

Das Kernproblem der Ungleichbehandlung und des Proximity Bias (der Bevorzugung von präsenteren Mitarbeitenden) liegt oft in der fehlenden Objektivität von Entscheidungen. Beurteilungen basieren schnell auf subjektiven Eindrücken und nicht auf transparenten Daten über die tatsächliche Leistung und das Potenzial der Mitarbeitenden.

Eine digitale Plattform kann hier Abhilfe schaffen.

Ein innovatives Tool wie die Lösung von Aivy bietet die Möglichkeit, die Arbeitsstile und Potenziale der Mitarbeitenden zu objektivieren. Anstatt zu erraten, wer gut in einem hybriden Umfeld zurechtkommt, können Unternehmen datenbasierte Entscheidungen treffen. Game-based Assessments und wissenschaftlich fundierte Fragebögen identifizieren dabei objektive Merkmale, die für den Erfolg in hybriden Teams entscheidend sind:

  • Zusammenarbeitsstil: Wer bevorzugt welche Art der Kollaboration? Wer ist autonomer, wer sucht eher den Austausch? Das hilft bei der Gestaltung sinnvoller Team-Vereinbarungen.
  • Veränderungsbereitschaft: Wie gut können Mitarbeitende sich an neue Arbeitsweisen, Tools und hybride Modelle anpassen?
  • Kompetenzen: Welche fachlichen und überfachlichen Kompetenzen sind für die jeweilige Rolle im hybriden Kontext entscheidend?

Durch den Einsatz solcher objektiver Instrumente wird Transparenz geschaffen. Entscheidungen basieren auf validen Daten, nicht auf der Häufigkeit des persönlichen Kontakts, wodurch die Fairness signifikant erhöht wird.

Praxisbeispiel: Wie Unternehmen Hybrides Arbeiten mit Aivy erfolgreich gestalten

Unternehmen nutzen wissenschaftlich fundierte Lösungen, um die Zusammenarbeit und den Person-Job-Fit im hybriden Umfeld zu optimieren.

  • Fallbeispiel Lufthansa: Lufthansa setzt Aivy in der Potenzialanalyse von Studierenden und Absolvent:innen ein. Mit dem Ziel, die Kandidat:innen für die richtige Stelle zu finden, nutzt das Unternehmen eine datenbasierte Lösung, die hilft, auch in einem hybriden Arbeitsumfeld die Stärken und Fähigkeiten der Bewerber:innen zu erkennen. Diese objektive Herangehensweise sichert, dass die ausgewählten Talente über die notwendigen Kompetenzen für ihre künftigen Rollen verfügen – unabhängig davon, ob sie primär remote oder im Büro arbeiten.
  • Fallbeispiel persona service: Der Personaldienstleister persona service setzt die Lösung von Aivy zur Identifizierung der persönlichen Arbeitsstile und Kompetenzen ein. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, Kandidat:innen passgenau in die Teams und Rollen zu vermitteln, in denen sie ihre Potenziale am besten entfalten können. Das ist entscheidend, um in einer hybriden Welt eine optimale Passung sicherzustellen und die Fluktuation zu senken.

Diese Beispiele zeigen, dass der Einsatz von wissenschaftlich fundierter Eignungsdiagnostik dazu beiträgt, Ungleichbehandlung zu vermeiden und die Effektivität von Teams auch in einer komplexen Arbeitswelt zu gewährleisten. Das Ziel ist es, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der alle Mitarbeitenden ihr volles Potenzial ausschöpfen können – unabhängig davon, ob sie im Büro oder remote arbeiten.

Rechtliche Aspekte und praktische Umsetzung des Hybriden Arbeitsmodells

Neben den psychologischen und organisatorischen Aspekten müssen HR-Verantwortliche auch die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen, wenn sie ein hybrides Arbeitsmodell einführen. In Deutschland spielen die Themen Arbeitszeit, Datenschutz und Mitbestimmung eine zentrale Rolle.

  • Arbeitszeit: Die gesetzlichen Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes gelten auch für hybride Modelle. Hier ist es entscheidend, die Arbeitszeit transparent zu erfassen und sicherzustellen, dass Ruhezeiten eingehalten werden.
  • Datenschutz: Bei der Nutzung von Tools zur Kollaboration oder zur Zeiterfassung müssen die Datenschutzbestimmungen (DSGVO) beachtet werden.
  • Mitbestimmung: Sofern ein Betriebsrat existiert, hat dieser bei der Einführung von IT-Systemen und der Gestaltung der Arbeitsbedingungen ein Mitspracherecht. Eine Betriebsvereinbarung zum hybriden Arbeiten ist oft der beste Weg, um klare und verbindliche Regeln festzulegen.

Tipp: Nutze Vorlagen und Leitfäden, wie sie beispielsweise von den IHKs bereitgestellt werden. Ein solches Vorgehen schafft Vertrauen und rechtliche Sicherheit für das hybride Arbeiten.

Ein 6-Schritte-Leitfaden zur Implementierung des Hybriden Modells

Die Einführung eines hybriden Modells sollte nicht überstürzt, sondern als strategischer Prozess angegangen werden:

  1. Analyse & Konzeption: Definiere die Ziele, beziehe die wichtigsten Stakeholder (Management, Betriebsrat, Mitarbeitende) ein und wähle ein passendes Modell hybriden Arbeitens aus.
  2. Pilotphase: Teste das ausgewählte Modell in einem oder zwei Teams, um erste Erfahrungen zu sammeln.
  3. Richtlinien & Team-Vereinbarungen: Erstelle eine Policy, die die rechtlichen Rahmenbedingungen abdeckt. Ergänzend dazu können Teams ihre eigenen, individuellen Spielregeln festlegen.
  4. Tooling & Technologie: Stelle sicher, dass Mitarbeitende die notwendigen Tools für die Kollaboration und Kommunikation (z.B. Videokonferenzen, Projektmanagement-Software) haben.
  5. Kultur & Führung: Biete Führungskräften gezielte Schulungen an, wie sie hybride Teams effektiv führen können.

Messung & Anpassung: Erhebe regelmäßig Feedback und passe das hybride Arbeitsmodell bei Bedarf an.

Zusammenfassung & dein nächster Schritt

Hybrides Arbeiten ist gekommen, um zu bleiben. Die erfolgreiche Umsetzung erfordert jedoch mehr als nur flexible Richtlinien. Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz, der organisatorische, rechtliche und vor allem psychologische Aspekte berücksichtigt.

Hybrides Arbeiten ist gekommen, um zu bleiben. Die erfolgreiche Umsetzung erfordert jedoch mehr als nur flexible Richtlinien. Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz, der organisatorische, rechtliche und vor allem arbeitspsychologische Aspekte berücksichtigt, um die Risiken von Ungleichbehandlung und kultureller Fragmentierung zu minimieren.

Die größte Herausforderung liegt darin, Objektivität und Fairness zu gewährleisten, insbesondere wenn Mitarbeitende unterschiedlich häufig im Büro präsent sind. Um den Proximity Bias und das Gefühl der Ungleichbehandlung aktiv zu bekämpfen, müssen Entscheidungen (etwa über Beförderungen, Projektzuweisung oder die ideale Teamzusammensetzung) auf transparenten und validen Daten basieren.

Eine digitale, wissenschaftlich fundierte Plattform wie Aivy unterstützt dich dabei. Sie schafft eine datenbasierte Grundlage, indem sie die Arbeitsstile, Potenziale und Fit-Merkmale jedes einzelnen Teammitglieds objektiv und sichtbar macht. Durch den Einsatz von wissenschaftlicher Eignungsdiagnostik, passend zu den Anforderungen im hybriden Umfeld, wird sichergestellt, dass die Zusammenarbeit und Führung im hybriden Modell nicht zu einem Glücksspiel auf Basis subjektiver Eindrücke wird, sondern zu einem strategischen Erfolgsfaktor, der Chancengleichheit fördert und die Potenziale voll ausschöpft.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  1. Was sind die größten Nachteile des hybriden Arbeitens? Die größten Nachteile sind Ungleichbehandlung, ein potenzieller Verlust der Unternehmenskultur und ein erhöhter Koordinationsaufwand. Diese Risiken können jedoch durch eine klare Kommunikation, transparente Regeln und den gezielten Einsatz von objektiven Diagnostik-Tools minimiert werden.
  2. Wie viele Tage im Büro sind optimal? Es gibt keine allgemeingültige Antwort. Das optimale Verhältnis hängt von der Unternehmenskultur, den Aufgaben der Teams und individuellen Präferenzen ab. Viele Unternehmen setzen auf Modelle mit zwei bis drei festen Bürotagen (z.B. Anchor Days), um die persönliche Kollaboration zu fördern.
  3. Wie schaffe ich Fairness und Gleichbehandlung im hybriden Team? Schaffe klare, schriftlich festgelegte Regeln, sorge für Transparenz bei Entscheidungen (z.B. über Beförderungen) und biete allen Mitarbeitenden die gleichen Entwicklungschancen, unabhängig davon, ob sie remote oder im Büro arbeiten. Wissenschaftlich fundierte Tools können helfen, Entscheidungen objektiv zu treffen.
  4. Kann ich Desk-Sharing einfach so einführen? Desk-Sharing ist oft Teil eines hybriden Modells. Es erfordert jedoch klare Regeln und Tools zur Buchung. Zudem sind in Deutschland bei Unternehmen mit Betriebsrat Mitbestimmungsrechte zu beachten.
  5. Wie kann Aivy bei der Umsetzung von Hybrid Work helfen? Eine Plattform wie Aivy unterstützt dich dabei, die Potenziale und Arbeitsstile von Mitarbeitenden objektiv zu erfassen. Das hilft, die Zusammenarbeit zu optimieren, den Person-Team-Fit zu analysieren und sicherzustellen, dass die richtigen Leute an den richtigen Projekten arbeiten. Dies schafft Transparenz und beugt Vorurteilen vor.

Quellen:

  • Ardi, A., Cahyadi, H., Meilani, Y. F. C. P., & Pramono, R. (2024). Talent attraction through flexible work anytime from anywhere. International Journal of Innovation in Marketing Elements, 8(3), Article 2998.
  • Bloom, N., Sadun, R., & Liang, B. (2024). Hybrid working from home improves retention without damaging performance. Nature, 630, 920–925. https://doi.org/10.1038/s41586-024-07500-2 
  • Cabrita, J., & Eiffe, F. F. (2023). Hybrid work in Europe: Concept and practice. Publications Office of the European Union. https://doi.org/10.2806/26474 
  • Campion, E. D., Campion, M. A., & Strah, N. (2025). Influence of proctored remote versus onsite assessment on candidate scores, assessment types, subgroup differences, and fairness reactions. Human Resource Management, 64(4), 1041–1055. https://doi.org/10.1002/hrm.22297 
  • Coulston, C., Shergill, S., Twumasi, R., & Duncan, M. (2025). Advancing virtual and hybrid team well-being through a job demands–resources lens. International Journal of Qualitative Studies on Health and Well-being, 20(1), 2472460. https://doi.org/10.1080/17482631.2025.2472460 
  • Lauring, J., & Jonasson, C. (2025). What is hybrid work? Towards greater conceptual clarity of a common term and understanding its consequences. Human Resource Management Review, 35(1), 101044. https://doi.org/10.1016/j.hrmr.2024.101044 
  • Vartiainen, M., Antczak, R., Górniak, A., & Posta, D. (2025). Understanding the management challenges in hybrid work: A literature review (Eurofound Working Paper No. WPEF25012). European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions.
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Hybrides Arbeitsmodell: Definition, Modelle & Praxis-Leitfaden

Hybrides Arbeitsmodell: Dein Praxis-Leitfaden für HR und Führungskräfte

Die Arbeitswelt hat sich grundlegend gewandelt. Was vor wenigen Jahren noch die Ausnahme war, ist heute in vielen Unternehmen Standard: das hybride Arbeiten. Es steht für Flexibilität, birgt aber auch komplexe Herausforderungen. Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob du hybride Modelle einführst, sondern wie du sie so gestaltest, dass sie sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitenden zugutekommen.

Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff? Und wie kannst du ein Modell etablieren, das nicht nur rechtssicher, sondern auch kulturell passend und psychologisch fundiert ist? Dieser Leitfaden liefert dir die Antworten.

Was ist ein hybrides Arbeitsmodell und welche Varianten gibt es?

Hybrides Arbeiten beschreibt eine flexible Arbeitsorganisation, bei der Mitarbeitende einen Teil ihrer Arbeitszeit im Büro und den anderen Teil von einem anderen Ort, meist von zu Hause, erbringen. Dieses Modell ist ein Mittelweg zwischen der reinen Präsenzkultur und der vollständigen Remote-Arbeit.

Definition und Abgrenzung

Während Remote-Arbeit die Arbeit ausschließlich von außerhalb des Büros beschreibt, geht das hybride Modell bewusst von einer Mischform aus. Das Ziel ist es, die Vorteile beider Welten zu vereinen: die Kollaboration und soziale Interaktion im Büro mit der Flexibilität und individuellen Konzentration bei der Remote-Arbeit.

Die Herausforderung liegt in der Praxis, denn „hybrid“ ist kein starres Konzept. Stattdessen gibt es eine Vielzahl an Umsetzungsmodellen, die sich für verschiedene Unternehmen und Teams eignen.

Die gängigsten Modelle im Überblick

Die Entscheidung für ein Modell sollte niemals willkürlich getroffen werden, sondern stets auf den Zielen, der Unternehmenskultur und den Anforderungen der jeweiligen Rolle basieren. Hier sind einige der gängigsten Varianten:

  • Das 2-2-1-Modell (oder: Anchor Days): Mitarbeitende sind an festen Tagen im Büro (z.B. Dienstag und Donnerstag), die restliche Zeit ist flexibel. Vorteile sind die Berechenbarkeit und die garantierte Präsenz für Teammeetings.
  • Team-basiertes Modell: Jedes Team entscheidet selbst über die Regelungen. Das fördert Autonomie und Verantwortungsgefühl, erfordert aber klare Richtlinien zur Vermeidung von Ungleichbehandlung.
  • Office-First vs. Remote-First: Je nach Modell wird eine überwiegende Präsenz (z.B. 4 Tage) oder eine überwiegende Remote-Arbeit (z.B. 4 Tage) vorausgesetzt. Dies gibt die grundsätzliche Ausrichtung vor und eignet sich für Unternehmen mit einer klaren Kultur- oder Arbeitsphilosophie.

Rollen-basiertes Modell: Die Präsenzpflicht richtet sich nach der jeweiligen Funktion. Rollen, die viel Zusammenarbeit erfordern (z.B. Kreativteams), haben möglicherweise mehr Präsenztage als Rollen mit hohem Fokusanteil (z.B. Softwareentwickler:innen).

Die Chancen und Risiken von Hybrid Work

Die Einführung hybrider Arbeitsmodelle birgt enorme Chancen, aber auch bedeutende Risiken, die von HR-Verantwortlichen und Führungskräften gezielt adressiert werden müssen.

Vorteile: Mehr als nur Flexibilität

Die positiven Effekte sind gut dokumentiert und spiegeln sich in den Erwartungen der Bewerber:innen wider:

  • Erhöhte Mitarbeitendenzufriedenheit: Flexibilität ist heute ein Schlüsselfaktor für die Bindung und das Wohlbefinden von Mitarbeitenden.
  • Besseres Employer Branding: Unternehmen, die hybride Modelle anbieten, sind auf dem Arbeitsmarkt oft attraktiver. Die Flexibilität wird zu einem wesentlichen Bestandteil der Employee Value Proposition (EVP).
  • Produktivitätssteigerung: Studien deuten darauf hin, dass die Möglichkeit, sich für konzentrierte Aufgaben ins Home-Office zurückzuziehen, die individuelle Produktivität fördern kann.
  • Zugang zu einem breiteren Talentpool: Durch die Reduktion der räumlichen Abhängigkeit können Unternehmen Talente über ihre bisherige Standortgrenze hinaus gewinnen.

Die versteckten Risiken: Worauf du achten musst

Trotz der Vorteile gibt es auch Herausforderungen, die sorgfältig gemanagt werden müssen. Wenn nicht aktiv darauf geachtet wird, können sich negative Effekte einschleichen:

  • Gefühlte Ungleichbehandlung: Mitarbeitende, die häufiger im Büro sind, könnten unbewusst bevorzugt werden, während Remote-Mitarbeitende das Gefühl haben, den Anschluss zu verlieren („Proximity Bias“).
  • Fragmentierte Unternehmenskultur: Der Zusammenhalt kann leiden, wenn es keine klaren Kommunikationsrituale und gemeinsame soziale Momente gibt.
  • Koordinationsaufwand: Die Koordination von Meetings, Teamevents und Projekten wird komplexer. Wer ist wann wo?
  • Erschwerte Führung: Führungskräfte müssen neue Fähigkeiten entwickeln, um Teams effektiv zu führen, die nicht permanent vor Ort sind.

Belastung & Grenzen: Die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben können verschwimmen, was zu erhöhtem Stress und Burnout-Risiken führen kann.

Die Lösung: Hybrides Arbeiten wissenschaftlich fundiert gestalten

Um die genannten Nachteile, die in der Praxis von hybriden Arbeitsmodellen häufig auftreten, zu vermeiden, reicht es nicht, einfach nur eine Anwesenheitsquote festzulegen. Es braucht einen durchdachten, systematischen Ansatz, der sowohl die organisationale als auch die arbeitspsychologische Dimension berücksichtigt. Hier spielen Ansätze zur Gestaltung gesunder und produktiver Arbeit eine entscheidende Rolle.

Der Job Demands-Resources (JD-R) Modell-Ansatz bietet eine hervorragende Brille, um die Belastungen (Job Demands) und Ressourcen (Job Resources) in der hybriden Arbeitswelt gezielt zu analysieren und auszubalancieren:

  • Belastungen (Job Demands): Dazu gehören Faktoren, die im hybriden Setting verstärkt auftreten können, wie der Koordinationsaufwand, die ständige Erreichbarkeit oder unklare Erwartungen bezüglich Präsenz. Diese Stressoren können das Wohlbefinden mindern.
  • Ressourcen (Job Resources): Hierzu zählen alle unterstützenden Aspekte, wie soziale Unterstützung, Autonomie und die Klarheit der Rolle. Diese Ressourcen mildern die Belastungen ab und fördern die Motivation.

Ein erfolgreiches hybrides Modell schafft demnach mehr Ressourcen, als es Belastungen erzeugt. Um dies zu messen und zu steuern, kommt die wissenschaftlich fundierte Eignungsdiagnostik ins Spiel, um die Lücke zu schließen, die durch subjektive Eindrücke entsteht.

Die Rolle objektiver Eignungsdiagnostik im hybriden Setting

Das Kernproblem der Ungleichbehandlung und des Proximity Bias (der Bevorzugung von präsenteren Mitarbeitenden) liegt oft in der fehlenden Objektivität von Entscheidungen. Beurteilungen basieren schnell auf subjektiven Eindrücken und nicht auf transparenten Daten über die tatsächliche Leistung und das Potenzial der Mitarbeitenden.

Eine digitale Plattform kann hier Abhilfe schaffen.

Ein innovatives Tool wie die Lösung von Aivy bietet die Möglichkeit, die Arbeitsstile und Potenziale der Mitarbeitenden zu objektivieren. Anstatt zu erraten, wer gut in einem hybriden Umfeld zurechtkommt, können Unternehmen datenbasierte Entscheidungen treffen. Game-based Assessments und wissenschaftlich fundierte Fragebögen identifizieren dabei objektive Merkmale, die für den Erfolg in hybriden Teams entscheidend sind:

  • Zusammenarbeitsstil: Wer bevorzugt welche Art der Kollaboration? Wer ist autonomer, wer sucht eher den Austausch? Das hilft bei der Gestaltung sinnvoller Team-Vereinbarungen.
  • Veränderungsbereitschaft: Wie gut können Mitarbeitende sich an neue Arbeitsweisen, Tools und hybride Modelle anpassen?
  • Kompetenzen: Welche fachlichen und überfachlichen Kompetenzen sind für die jeweilige Rolle im hybriden Kontext entscheidend?

Durch den Einsatz solcher objektiver Instrumente wird Transparenz geschaffen. Entscheidungen basieren auf validen Daten, nicht auf der Häufigkeit des persönlichen Kontakts, wodurch die Fairness signifikant erhöht wird.

Praxisbeispiel: Wie Unternehmen Hybrides Arbeiten mit Aivy erfolgreich gestalten

Unternehmen nutzen wissenschaftlich fundierte Lösungen, um die Zusammenarbeit und den Person-Job-Fit im hybriden Umfeld zu optimieren.

  • Fallbeispiel Lufthansa: Lufthansa setzt Aivy in der Potenzialanalyse von Studierenden und Absolvent:innen ein. Mit dem Ziel, die Kandidat:innen für die richtige Stelle zu finden, nutzt das Unternehmen eine datenbasierte Lösung, die hilft, auch in einem hybriden Arbeitsumfeld die Stärken und Fähigkeiten der Bewerber:innen zu erkennen. Diese objektive Herangehensweise sichert, dass die ausgewählten Talente über die notwendigen Kompetenzen für ihre künftigen Rollen verfügen – unabhängig davon, ob sie primär remote oder im Büro arbeiten.
  • Fallbeispiel persona service: Der Personaldienstleister persona service setzt die Lösung von Aivy zur Identifizierung der persönlichen Arbeitsstile und Kompetenzen ein. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, Kandidat:innen passgenau in die Teams und Rollen zu vermitteln, in denen sie ihre Potenziale am besten entfalten können. Das ist entscheidend, um in einer hybriden Welt eine optimale Passung sicherzustellen und die Fluktuation zu senken.

Diese Beispiele zeigen, dass der Einsatz von wissenschaftlich fundierter Eignungsdiagnostik dazu beiträgt, Ungleichbehandlung zu vermeiden und die Effektivität von Teams auch in einer komplexen Arbeitswelt zu gewährleisten. Das Ziel ist es, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der alle Mitarbeitenden ihr volles Potenzial ausschöpfen können – unabhängig davon, ob sie im Büro oder remote arbeiten.

Rechtliche Aspekte und praktische Umsetzung des Hybriden Arbeitsmodells

Neben den psychologischen und organisatorischen Aspekten müssen HR-Verantwortliche auch die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen, wenn sie ein hybrides Arbeitsmodell einführen. In Deutschland spielen die Themen Arbeitszeit, Datenschutz und Mitbestimmung eine zentrale Rolle.

  • Arbeitszeit: Die gesetzlichen Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes gelten auch für hybride Modelle. Hier ist es entscheidend, die Arbeitszeit transparent zu erfassen und sicherzustellen, dass Ruhezeiten eingehalten werden.
  • Datenschutz: Bei der Nutzung von Tools zur Kollaboration oder zur Zeiterfassung müssen die Datenschutzbestimmungen (DSGVO) beachtet werden.
  • Mitbestimmung: Sofern ein Betriebsrat existiert, hat dieser bei der Einführung von IT-Systemen und der Gestaltung der Arbeitsbedingungen ein Mitspracherecht. Eine Betriebsvereinbarung zum hybriden Arbeiten ist oft der beste Weg, um klare und verbindliche Regeln festzulegen.

Tipp: Nutze Vorlagen und Leitfäden, wie sie beispielsweise von den IHKs bereitgestellt werden. Ein solches Vorgehen schafft Vertrauen und rechtliche Sicherheit für das hybride Arbeiten.

Ein 6-Schritte-Leitfaden zur Implementierung des Hybriden Modells

Die Einführung eines hybriden Modells sollte nicht überstürzt, sondern als strategischer Prozess angegangen werden:

  1. Analyse & Konzeption: Definiere die Ziele, beziehe die wichtigsten Stakeholder (Management, Betriebsrat, Mitarbeitende) ein und wähle ein passendes Modell hybriden Arbeitens aus.
  2. Pilotphase: Teste das ausgewählte Modell in einem oder zwei Teams, um erste Erfahrungen zu sammeln.
  3. Richtlinien & Team-Vereinbarungen: Erstelle eine Policy, die die rechtlichen Rahmenbedingungen abdeckt. Ergänzend dazu können Teams ihre eigenen, individuellen Spielregeln festlegen.
  4. Tooling & Technologie: Stelle sicher, dass Mitarbeitende die notwendigen Tools für die Kollaboration und Kommunikation (z.B. Videokonferenzen, Projektmanagement-Software) haben.
  5. Kultur & Führung: Biete Führungskräften gezielte Schulungen an, wie sie hybride Teams effektiv führen können.

Messung & Anpassung: Erhebe regelmäßig Feedback und passe das hybride Arbeitsmodell bei Bedarf an.

Zusammenfassung & dein nächster Schritt

Hybrides Arbeiten ist gekommen, um zu bleiben. Die erfolgreiche Umsetzung erfordert jedoch mehr als nur flexible Richtlinien. Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz, der organisatorische, rechtliche und vor allem psychologische Aspekte berücksichtigt.

Hybrides Arbeiten ist gekommen, um zu bleiben. Die erfolgreiche Umsetzung erfordert jedoch mehr als nur flexible Richtlinien. Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz, der organisatorische, rechtliche und vor allem arbeitspsychologische Aspekte berücksichtigt, um die Risiken von Ungleichbehandlung und kultureller Fragmentierung zu minimieren.

Die größte Herausforderung liegt darin, Objektivität und Fairness zu gewährleisten, insbesondere wenn Mitarbeitende unterschiedlich häufig im Büro präsent sind. Um den Proximity Bias und das Gefühl der Ungleichbehandlung aktiv zu bekämpfen, müssen Entscheidungen (etwa über Beförderungen, Projektzuweisung oder die ideale Teamzusammensetzung) auf transparenten und validen Daten basieren.

Eine digitale, wissenschaftlich fundierte Plattform wie Aivy unterstützt dich dabei. Sie schafft eine datenbasierte Grundlage, indem sie die Arbeitsstile, Potenziale und Fit-Merkmale jedes einzelnen Teammitglieds objektiv und sichtbar macht. Durch den Einsatz von wissenschaftlicher Eignungsdiagnostik, passend zu den Anforderungen im hybriden Umfeld, wird sichergestellt, dass die Zusammenarbeit und Führung im hybriden Modell nicht zu einem Glücksspiel auf Basis subjektiver Eindrücke wird, sondern zu einem strategischen Erfolgsfaktor, der Chancengleichheit fördert und die Potenziale voll ausschöpft.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  1. Was sind die größten Nachteile des hybriden Arbeitens? Die größten Nachteile sind Ungleichbehandlung, ein potenzieller Verlust der Unternehmenskultur und ein erhöhter Koordinationsaufwand. Diese Risiken können jedoch durch eine klare Kommunikation, transparente Regeln und den gezielten Einsatz von objektiven Diagnostik-Tools minimiert werden.
  2. Wie viele Tage im Büro sind optimal? Es gibt keine allgemeingültige Antwort. Das optimale Verhältnis hängt von der Unternehmenskultur, den Aufgaben der Teams und individuellen Präferenzen ab. Viele Unternehmen setzen auf Modelle mit zwei bis drei festen Bürotagen (z.B. Anchor Days), um die persönliche Kollaboration zu fördern.
  3. Wie schaffe ich Fairness und Gleichbehandlung im hybriden Team? Schaffe klare, schriftlich festgelegte Regeln, sorge für Transparenz bei Entscheidungen (z.B. über Beförderungen) und biete allen Mitarbeitenden die gleichen Entwicklungschancen, unabhängig davon, ob sie remote oder im Büro arbeiten. Wissenschaftlich fundierte Tools können helfen, Entscheidungen objektiv zu treffen.
  4. Kann ich Desk-Sharing einfach so einführen? Desk-Sharing ist oft Teil eines hybriden Modells. Es erfordert jedoch klare Regeln und Tools zur Buchung. Zudem sind in Deutschland bei Unternehmen mit Betriebsrat Mitbestimmungsrechte zu beachten.
  5. Wie kann Aivy bei der Umsetzung von Hybrid Work helfen? Eine Plattform wie Aivy unterstützt dich dabei, die Potenziale und Arbeitsstile von Mitarbeitenden objektiv zu erfassen. Das hilft, die Zusammenarbeit zu optimieren, den Person-Team-Fit zu analysieren und sicherzustellen, dass die richtigen Leute an den richtigen Projekten arbeiten. Dies schafft Transparenz und beugt Vorurteilen vor.

Quellen:

  • Ardi, A., Cahyadi, H., Meilani, Y. F. C. P., & Pramono, R. (2024). Talent attraction through flexible work anytime from anywhere. International Journal of Innovation in Marketing Elements, 8(3), Article 2998.
  • Bloom, N., Sadun, R., & Liang, B. (2024). Hybrid working from home improves retention without damaging performance. Nature, 630, 920–925. https://doi.org/10.1038/s41586-024-07500-2 
  • Cabrita, J., & Eiffe, F. F. (2023). Hybrid work in Europe: Concept and practice. Publications Office of the European Union. https://doi.org/10.2806/26474 
  • Campion, E. D., Campion, M. A., & Strah, N. (2025). Influence of proctored remote versus onsite assessment on candidate scores, assessment types, subgroup differences, and fairness reactions. Human Resource Management, 64(4), 1041–1055. https://doi.org/10.1002/hrm.22297 
  • Coulston, C., Shergill, S., Twumasi, R., & Duncan, M. (2025). Advancing virtual and hybrid team well-being through a job demands–resources lens. International Journal of Qualitative Studies on Health and Well-being, 20(1), 2472460. https://doi.org/10.1080/17482631.2025.2472460 
  • Lauring, J., & Jonasson, C. (2025). What is hybrid work? Towards greater conceptual clarity of a common term and understanding its consequences. Human Resource Management Review, 35(1), 101044. https://doi.org/10.1016/j.hrmr.2024.101044 
  • Vartiainen, M., Antczak, R., Górniak, A., & Posta, D. (2025). Understanding the management challenges in hybrid work: A literature review (Eurofound Working Paper No. WPEF25012). European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
Erfolgsgeschichten

Diese Resultate kannst du erwarten

Entdecke, welche Erfolge andere Unternehmen mit dem Einsatz von Aivy erzielen. Lass dich inspirieren und tu es ihnen gleich.

Viele innovative Arbeitgebende vertrauen bereits auf Aivy

Das sagen #HeRoes

„Durch die sehr hohe Rücklaufquote überzeugen und binden wir unsere Azubis früh im Bewerbungsprozess.“

Tamara Molitor
Ausbildungsleiterin bei Würth
Tamara Molitor

„Das Stärkenprofil spiegelt 1:1 unsere Erfahrung im persönlichen Gespräch.“

Wolfgang Böhm
Ausbildungsleiter bei DIEHL
Wolfgang Böhm Portrait

„Durch objektive Kriterien fördern wir Chancengleichheit und Diversität im Recruiting.“

Marie-Jo Goldmann
Head of HR bei nucao
Marie Jo Goldmann Portrait

Aivy ist das beste, was mir im deutschen Diagnostik Start-up Bereich bislang über den Weg gelaufen ist.“

Carl-Christoph Fellinger
Strategic Talent Acquisition bei Beiersdorf
Christoph Feillinger Portrait

„Auswahlverfahren, die Spaß machen.“

Anna Miels
Manager Learning & Development bei apoproject
Anna Miels Portrait

„Bewerbende finden heraus, für welche Stelle sie die passenden Kompetenzen mitbringen.“

Jürgen Muthig
Leiter Berufsausbildung bei Fresenius
Jürgen Muthig Fresenius Portrait

„Versteckten Potenziale kennenlernen und Bewerber:innen gezielt aufbauen.“

Christian Schütz
HR Manager bei KU64
Christian Schuetz

Spart Zeit und macht viel Spaß bei der täglichen Arbeit.“

Matthias Kühne
Director People & Culture bei MCI Deutschland
Matthias Kühne

Ansprechende Candidate Experience durch Kommunikation auf Augenhöhe.“

Theresa Schröder
Head of HR bei Horn & Bauer
Theresa Schröder

„Sehr solide, wissenschaftlich fundiert, auch aus Kandidatensicht innovativ und in Summe einfach toll durchdacht.“

Dr. Kevin-Lim Jungbauer
Recruiting and HR Diagnostics Expert bei Beiersdorf
Kevin Jungbauer
Der Assistent, der Talent erkennt.

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Werde zum HeRo 🦸 und erkenne mit Aivy wie gut Bewerbende zu euch passen – und das noch vor dem ersten Bewerbungsgespräch...