Du willst als Talent deine Stärken erkunden?

Hier entlang

Login

E-Learning – Definition, Formate & Praxis-Tipps für HR

Home
-
Lexikon
-
E-Learning – Definition, Formate & Praxis-Tipps für HR

E-Learning bezeichnet alle Lernformen, bei denen digitale Medien zur Wissensvermittlung eingesetzt werden – von Online-Kursen über Webinare bis hin zu interaktiven Apps. Für Unternehmen bietet E-Learning flexible, kosteneffiziente Weiterbildung: Mitarbeitende lernen zeit- und ortsunabhängig, während HR den Lernfortschritt zentral steuert. Laut der E-Learning Studie 2024 der Haufe Akademie nutzen 88% der deutschen Unternehmen bereits digitale Lernformate.

Definition: Was ist E-Learning?

E-Learning (auch: elektronisches Lernen oder digitales Lernen) umfasst alle Lernformen, bei denen elektronische oder digitale Medien zur Unterstützung von Lernprozessen eingesetzt werden. Der Begriff setzt sich aus dem englischen "electronic" und "learning" zusammen.

Im Gegensatz zu klassischen Präsenzschulungen ermöglicht E-Learning das Lernen unabhängig von Zeit und Ort. Mitarbeitende können Lerninhalte über Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone abrufen – ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs. Die Inhalte werden dabei über das Internet (Web Based Training) oder lokale Anwendungen bereitgestellt.

Für die Personalentwicklung bedeutet das: Wissen lässt sich effizient und skalierbar vermitteln, ohne dass Reisekosten, Raummieten oder Trainerhonorare anfallen. Gleichzeitig können Lernfortschritte digital erfasst und ausgewertet werden.

E-Learning-Formate im Überblick

Die digitale Lernlandschaft bietet eine Vielzahl von Formaten. Je nach Lernziel, Zielgruppe und Budget eignen sich unterschiedliche Ansätze.

Web Based Training (WBT)

Web Based Trainings sind interaktive Online-Kurse, die über einen Webbrowser abgerufen werden. Sie kombinieren Texte, Bilder, Videos und Quizfragen zu strukturierten Lerneinheiten. WBTs eignen sich besonders für standardisierte Schulungen wie Compliance-Trainings, Produktschulungen oder Sicherheitsunterweisungen.

Webinare und Virtual Classrooms

Bei Webinaren und virtuellen Klassenzimmern findet das Lernen synchron statt – also in Echtzeit. Trainer:innen vermitteln Inhalte live, während Teilnehmende über Chat oder Sprachfunktion interagieren können. Dieses Format eignet sich besonders, wenn Austausch und direkte Rückfragen wichtig sind.

Microlearning

Microlearning bezeichnet kurze Lerneinheiten von 5-15 Minuten Dauer. Diese "Learning Nuggets" lassen sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren – etwa während kurzer Pausen oder auf dem Arbeitsweg. Laut dem mmb Trendmonitor Learning Delphi 2024/2025 schätzen 87% der befragten Expert:innen Microlearning als zentral bedeutsam für die betriebliche Weiterbildung ein.

Blended Learning

Blended Learning (auch: hybrides Lernen) kombiniert Präsenzveranstaltungen mit digitalen Lernelementen. Beispielsweise können Mitarbeitende Grundlagenwissen vorab über E-Learning erwerben und das Gelernte anschließend in einem Workshop praktisch anwenden. Laut der E-Learning Studie 2024 messen 83% der Befragten Blended Learning eine zentrale Bedeutung zu.

Mobile Learning

Mobile Learning ermöglicht das Lernen über Smartphones und Tablets. Mitarbeitende können so auch unterwegs – etwa während Dienstreisen – auf Lerninhalte zugreifen. Prognosen zufolge könnte der Markt für Mobile Learning bis 2027 weltweit ein Volumen von 80,1 Milliarden Dollar erreichen.

Vorteile von E-Learning für Unternehmen

Digitales Lernen bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, die klassische Präsenzschulungen nicht bieten können.

Flexibilität und Skalierbarkeit

E-Learning ist orts- und zeitunabhängig. Mitarbeitende können lernen, wann und wo es für sie am besten passt. Gleichzeitig lassen sich Inhalte beliebig oft wiederverwenden und an beliebig viele Teilnehmende ausliefern – ohne zusätzlichen Aufwand.

Kostenersparnis

Der Wegfall von Reisekosten, Raummieten und Trainerhonoraren macht E-Learning langfristig kosteneffizienter als Präsenzschulungen. Einmal erstellte Inhalte können zudem einfach aktualisiert und wiederverwendet werden. Studien zeigen, dass E-Learning in Unternehmen 40-60% weniger Zeit benötigt als traditionelles Lernen.

Messbarkeit und Kontrolle

Über ein Learning Management System (LMS) können HR-Verantwortliche den Lernfortschritt aller Mitarbeitenden zentral tracken. Auswertungen zeigen, wer welche Kurse absolviert hat, wie Teilnehmende abgeschnitten haben und wo möglicherweise Wissenslücken bestehen. Diese Daten ermöglichen eine gezieltere Personalentwicklung.

Herausforderungen und Nachteile

Trotz aller Vorteile bringt E-Learning auch Herausforderungen mit sich, die HR-Verantwortliche kennen sollten.

Akzeptanz bei Mitarbeitenden

Nicht alle Mitarbeitenden sind gleichermaßen technikaffin oder motiviert, eigenständig zu lernen. Ohne ausreichende Begleitung und Kommunikation kann die Akzeptanz leiden. Hier ist gezieltes Change Management gefragt.

Grenzen des digitalen Lernens

Für manche Lerninhalte – etwa praktische Fertigkeiten im Handwerk oder komplexe Soft Skills wie Führungsverhalten – stößt reines E-Learning an Grenzen. In solchen Fällen bietet sich Blended Learning als Kompromiss an.

Technische Voraussetzungen

E-Learning setzt eine funktionierende technische Infrastruktur voraus: stabile Internetverbindung, geeignete Endgeräte und idealerweise ein Learning Management System (LMS) zur Verwaltung der Inhalte.

E-Learning erfolgreich einführen

Die Einführung von E-Learning im Unternehmen erfordert sorgfältige Planung. Folgende Schritte haben sich bewährt:

LMS-Auswahl

Ein Learning Management System (LMS) ist die zentrale Plattform für dein E-Learning-Angebot. Es ermöglicht die Verwaltung von Lerninhalten, Teilnehmenden und Zertifikaten sowie das Tracking des Lernfortschritts. Bei der Auswahl solltest du auf Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit, DSGVO-Konformität und Integrationsmöglichkeiten achten.

Change Management

Der Erfolg von E-Learning steht und fällt mit der Akzeptanz der Mitarbeitenden. Kommuniziere frühzeitig, warum digitales Lernen eingeführt wird und welche Vorteile es bietet. Führungskräfte sollten als Vorbilder vorangehen und ihre Teams ermutigen.

Erfolgsmessung (KPIs)

Definiere von Anfang an, wie du den Erfolg deiner E-Learning-Maßnahmen messen willst. Relevante Kennzahlen sind etwa Kursabschlussraten, Testergebnisse, Nutzerzufriedenheit oder – langfristig – die Auswirkung auf Produktivität und Qualität.

Trends 2025: KI und personalisiertes Lernen

Die E-Learning-Landschaft entwickelt sich rasant weiter. Laut der E-Learning Studie 2025 planen 71% der befragten Organisationen, ihre Lernangebote künftig stärker zu personalisieren – viele davon mithilfe von KI-gestützten Tools. Weitere Trends sind:

Adaptive Learning: KI-gestützte Systeme passen Lernpfade automatisch an den individuellen Wissensstand an. Wer bereits Vorwissen mitbringt, überspringt Grundlagen; wer Lücken hat, erhält zusätzliche Übungen.

Immersives Lernen mit VR/AR: Virtual Reality und Augmented Reality ermöglichen interaktive Lernumgebungen – etwa für Sicherheitstrainings oder komplexe technische Schulungen. Die Bedeutung dieser Technologien ist laut mmb Trendmonitor von 20% (2014) auf 59% (2024) gestiegen.

Social Learning: Lernen wird zunehmend kollaborativ. Plattformen integrieren Foren, Diskussionsgruppen und Peer-Feedback, um den Austausch zwischen Lernenden zu fördern.

Häufige Fragen zu E-Learning

Was ist E-Learning?

E-Learning bezeichnet alle Lernformen, bei denen digitale Medien und Technologien zur Wissensvermittlung eingesetzt werden. Dazu gehören Online-Kurse, Webinare, interaktive Trainingsprogramme, Video-Tutorials und mobile Lern-Apps. Ziel ist es, Lerninhalte unabhängig von Zeit und Ort zugänglich zu machen.

Welche E-Learning-Formate gibt es?

Die wichtigsten Formate sind: Web Based Trainings (interaktive Online-Kurse), Webinare und Virtual Classrooms (Live-Schulungen), Microlearning (kurze Lerneinheiten von 5-15 Minuten), Blended Learning (Mix aus Präsenz und Online), Mobile Learning (Lernen per Smartphone/Tablet) sowie Video-Tutorials und Screencasts.

Was sind die Vorteile von E-Learning?

E-Learning bietet Flexibilität (Lernen jederzeit und überall), Kostenersparnis (keine Reise- oder Raumkosten), Skalierbarkeit (beliebig viele Teilnehmende), Individualisierung (eigenes Lerntempo) und Messbarkeit (Lernfortschritt trackbar).

Was ist ein LMS (Learning Management System)?

Ein Learning Management System ist eine digitale Plattform zur Verwaltung von Lerninhalten. Es ermöglicht die zentrale Organisation von Kursen und Teilnehmenden, das Tracking von Lernfortschritten und die Vergabe von Zertifikaten. Bekannte Beispiele sind Moodle, Cornerstone und SAP Litmos.

Wie führe ich E-Learning im Unternehmen ein?

Die Einführung erfolgt idealerweise in fünf Schritten: 1) Bedarfsanalyse (Welche Kompetenzen fehlen?), 2) LMS-Auswahl nach Anforderungen, 3) Pilotprojekt mit kleiner Gruppe, 4) Change Management zur Steigerung der Akzeptanz, 5) Definition von Erfolgskennzahlen (KPIs).

Welche Nachteile hat E-Learning?

Zu den Herausforderungen gehören: weniger soziale Interaktion als bei Präsenzschulungen, hohe Selbstdisziplin erforderlich, nicht für alle Lerninhalte geeignet (z.B. praktische Fertigkeiten), technische Voraussetzungen nötig sowie initiale Einrichtungskosten.

Welche E-Learning-Trends sind 2025 wichtig?

Die wichtigsten Trends sind KI-gestützte Personalisierung von Lernpfaden, Adaptive Learning (automatische Anpassung an den Wissensstand), VR/AR für immersives Lernen, Social Learning mit Peer-to-Peer-Austausch sowie der weitere Ausbau von Microlearning-Formaten.

Fazit

E-Learning hat sich als fester Bestandteil der betrieblichen Weiterbildung etabliert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Flexibilität, Kostenersparnis und Skalierbarkeit machen digitales Lernen für Unternehmen jeder Größe attraktiv. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch nicht die Technologie allein, sondern die richtige Kombination aus Formaten, Change Management und kontinuierlicher Erfolgsmessung.

Für HR-Verantwortliche eröffnet E-Learning die Möglichkeit, Mitarbeitende gezielter zu entwickeln – vorausgesetzt, die individuellen Stärken und Potenziale sind bekannt. Hier können objektive Analysemethoden wertvolle Erkenntnisse liefern, welche Kompetenzen gefördert werden sollten.

Du möchtest die Potenziale deiner Mitarbeitenden besser verstehen, bevor du E-Learning-Maßnahmen planst? Mehr über datenbasierte Personalentwicklung mit Aivy erfahren

Quellen

Home
-
Lexikon
-
E-Learning – Definition, Formate & Praxis-Tipps für HR

E-Learning bezeichnet alle Lernformen, bei denen digitale Medien zur Wissensvermittlung eingesetzt werden – von Online-Kursen über Webinare bis hin zu interaktiven Apps. Für Unternehmen bietet E-Learning flexible, kosteneffiziente Weiterbildung: Mitarbeitende lernen zeit- und ortsunabhängig, während HR den Lernfortschritt zentral steuert. Laut der E-Learning Studie 2024 der Haufe Akademie nutzen 88% der deutschen Unternehmen bereits digitale Lernformate.

Definition: Was ist E-Learning?

E-Learning (auch: elektronisches Lernen oder digitales Lernen) umfasst alle Lernformen, bei denen elektronische oder digitale Medien zur Unterstützung von Lernprozessen eingesetzt werden. Der Begriff setzt sich aus dem englischen "electronic" und "learning" zusammen.

Im Gegensatz zu klassischen Präsenzschulungen ermöglicht E-Learning das Lernen unabhängig von Zeit und Ort. Mitarbeitende können Lerninhalte über Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone abrufen – ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs. Die Inhalte werden dabei über das Internet (Web Based Training) oder lokale Anwendungen bereitgestellt.

Für die Personalentwicklung bedeutet das: Wissen lässt sich effizient und skalierbar vermitteln, ohne dass Reisekosten, Raummieten oder Trainerhonorare anfallen. Gleichzeitig können Lernfortschritte digital erfasst und ausgewertet werden.

E-Learning-Formate im Überblick

Die digitale Lernlandschaft bietet eine Vielzahl von Formaten. Je nach Lernziel, Zielgruppe und Budget eignen sich unterschiedliche Ansätze.

Web Based Training (WBT)

Web Based Trainings sind interaktive Online-Kurse, die über einen Webbrowser abgerufen werden. Sie kombinieren Texte, Bilder, Videos und Quizfragen zu strukturierten Lerneinheiten. WBTs eignen sich besonders für standardisierte Schulungen wie Compliance-Trainings, Produktschulungen oder Sicherheitsunterweisungen.

Webinare und Virtual Classrooms

Bei Webinaren und virtuellen Klassenzimmern findet das Lernen synchron statt – also in Echtzeit. Trainer:innen vermitteln Inhalte live, während Teilnehmende über Chat oder Sprachfunktion interagieren können. Dieses Format eignet sich besonders, wenn Austausch und direkte Rückfragen wichtig sind.

Microlearning

Microlearning bezeichnet kurze Lerneinheiten von 5-15 Minuten Dauer. Diese "Learning Nuggets" lassen sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren – etwa während kurzer Pausen oder auf dem Arbeitsweg. Laut dem mmb Trendmonitor Learning Delphi 2024/2025 schätzen 87% der befragten Expert:innen Microlearning als zentral bedeutsam für die betriebliche Weiterbildung ein.

Blended Learning

Blended Learning (auch: hybrides Lernen) kombiniert Präsenzveranstaltungen mit digitalen Lernelementen. Beispielsweise können Mitarbeitende Grundlagenwissen vorab über E-Learning erwerben und das Gelernte anschließend in einem Workshop praktisch anwenden. Laut der E-Learning Studie 2024 messen 83% der Befragten Blended Learning eine zentrale Bedeutung zu.

Mobile Learning

Mobile Learning ermöglicht das Lernen über Smartphones und Tablets. Mitarbeitende können so auch unterwegs – etwa während Dienstreisen – auf Lerninhalte zugreifen. Prognosen zufolge könnte der Markt für Mobile Learning bis 2027 weltweit ein Volumen von 80,1 Milliarden Dollar erreichen.

Vorteile von E-Learning für Unternehmen

Digitales Lernen bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, die klassische Präsenzschulungen nicht bieten können.

Flexibilität und Skalierbarkeit

E-Learning ist orts- und zeitunabhängig. Mitarbeitende können lernen, wann und wo es für sie am besten passt. Gleichzeitig lassen sich Inhalte beliebig oft wiederverwenden und an beliebig viele Teilnehmende ausliefern – ohne zusätzlichen Aufwand.

Kostenersparnis

Der Wegfall von Reisekosten, Raummieten und Trainerhonoraren macht E-Learning langfristig kosteneffizienter als Präsenzschulungen. Einmal erstellte Inhalte können zudem einfach aktualisiert und wiederverwendet werden. Studien zeigen, dass E-Learning in Unternehmen 40-60% weniger Zeit benötigt als traditionelles Lernen.

Messbarkeit und Kontrolle

Über ein Learning Management System (LMS) können HR-Verantwortliche den Lernfortschritt aller Mitarbeitenden zentral tracken. Auswertungen zeigen, wer welche Kurse absolviert hat, wie Teilnehmende abgeschnitten haben und wo möglicherweise Wissenslücken bestehen. Diese Daten ermöglichen eine gezieltere Personalentwicklung.

Herausforderungen und Nachteile

Trotz aller Vorteile bringt E-Learning auch Herausforderungen mit sich, die HR-Verantwortliche kennen sollten.

Akzeptanz bei Mitarbeitenden

Nicht alle Mitarbeitenden sind gleichermaßen technikaffin oder motiviert, eigenständig zu lernen. Ohne ausreichende Begleitung und Kommunikation kann die Akzeptanz leiden. Hier ist gezieltes Change Management gefragt.

Grenzen des digitalen Lernens

Für manche Lerninhalte – etwa praktische Fertigkeiten im Handwerk oder komplexe Soft Skills wie Führungsverhalten – stößt reines E-Learning an Grenzen. In solchen Fällen bietet sich Blended Learning als Kompromiss an.

Technische Voraussetzungen

E-Learning setzt eine funktionierende technische Infrastruktur voraus: stabile Internetverbindung, geeignete Endgeräte und idealerweise ein Learning Management System (LMS) zur Verwaltung der Inhalte.

E-Learning erfolgreich einführen

Die Einführung von E-Learning im Unternehmen erfordert sorgfältige Planung. Folgende Schritte haben sich bewährt:

LMS-Auswahl

Ein Learning Management System (LMS) ist die zentrale Plattform für dein E-Learning-Angebot. Es ermöglicht die Verwaltung von Lerninhalten, Teilnehmenden und Zertifikaten sowie das Tracking des Lernfortschritts. Bei der Auswahl solltest du auf Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit, DSGVO-Konformität und Integrationsmöglichkeiten achten.

Change Management

Der Erfolg von E-Learning steht und fällt mit der Akzeptanz der Mitarbeitenden. Kommuniziere frühzeitig, warum digitales Lernen eingeführt wird und welche Vorteile es bietet. Führungskräfte sollten als Vorbilder vorangehen und ihre Teams ermutigen.

Erfolgsmessung (KPIs)

Definiere von Anfang an, wie du den Erfolg deiner E-Learning-Maßnahmen messen willst. Relevante Kennzahlen sind etwa Kursabschlussraten, Testergebnisse, Nutzerzufriedenheit oder – langfristig – die Auswirkung auf Produktivität und Qualität.

Trends 2025: KI und personalisiertes Lernen

Die E-Learning-Landschaft entwickelt sich rasant weiter. Laut der E-Learning Studie 2025 planen 71% der befragten Organisationen, ihre Lernangebote künftig stärker zu personalisieren – viele davon mithilfe von KI-gestützten Tools. Weitere Trends sind:

Adaptive Learning: KI-gestützte Systeme passen Lernpfade automatisch an den individuellen Wissensstand an. Wer bereits Vorwissen mitbringt, überspringt Grundlagen; wer Lücken hat, erhält zusätzliche Übungen.

Immersives Lernen mit VR/AR: Virtual Reality und Augmented Reality ermöglichen interaktive Lernumgebungen – etwa für Sicherheitstrainings oder komplexe technische Schulungen. Die Bedeutung dieser Technologien ist laut mmb Trendmonitor von 20% (2014) auf 59% (2024) gestiegen.

Social Learning: Lernen wird zunehmend kollaborativ. Plattformen integrieren Foren, Diskussionsgruppen und Peer-Feedback, um den Austausch zwischen Lernenden zu fördern.

Häufige Fragen zu E-Learning

Was ist E-Learning?

E-Learning bezeichnet alle Lernformen, bei denen digitale Medien und Technologien zur Wissensvermittlung eingesetzt werden. Dazu gehören Online-Kurse, Webinare, interaktive Trainingsprogramme, Video-Tutorials und mobile Lern-Apps. Ziel ist es, Lerninhalte unabhängig von Zeit und Ort zugänglich zu machen.

Welche E-Learning-Formate gibt es?

Die wichtigsten Formate sind: Web Based Trainings (interaktive Online-Kurse), Webinare und Virtual Classrooms (Live-Schulungen), Microlearning (kurze Lerneinheiten von 5-15 Minuten), Blended Learning (Mix aus Präsenz und Online), Mobile Learning (Lernen per Smartphone/Tablet) sowie Video-Tutorials und Screencasts.

Was sind die Vorteile von E-Learning?

E-Learning bietet Flexibilität (Lernen jederzeit und überall), Kostenersparnis (keine Reise- oder Raumkosten), Skalierbarkeit (beliebig viele Teilnehmende), Individualisierung (eigenes Lerntempo) und Messbarkeit (Lernfortschritt trackbar).

Was ist ein LMS (Learning Management System)?

Ein Learning Management System ist eine digitale Plattform zur Verwaltung von Lerninhalten. Es ermöglicht die zentrale Organisation von Kursen und Teilnehmenden, das Tracking von Lernfortschritten und die Vergabe von Zertifikaten. Bekannte Beispiele sind Moodle, Cornerstone und SAP Litmos.

Wie führe ich E-Learning im Unternehmen ein?

Die Einführung erfolgt idealerweise in fünf Schritten: 1) Bedarfsanalyse (Welche Kompetenzen fehlen?), 2) LMS-Auswahl nach Anforderungen, 3) Pilotprojekt mit kleiner Gruppe, 4) Change Management zur Steigerung der Akzeptanz, 5) Definition von Erfolgskennzahlen (KPIs).

Welche Nachteile hat E-Learning?

Zu den Herausforderungen gehören: weniger soziale Interaktion als bei Präsenzschulungen, hohe Selbstdisziplin erforderlich, nicht für alle Lerninhalte geeignet (z.B. praktische Fertigkeiten), technische Voraussetzungen nötig sowie initiale Einrichtungskosten.

Welche E-Learning-Trends sind 2025 wichtig?

Die wichtigsten Trends sind KI-gestützte Personalisierung von Lernpfaden, Adaptive Learning (automatische Anpassung an den Wissensstand), VR/AR für immersives Lernen, Social Learning mit Peer-to-Peer-Austausch sowie der weitere Ausbau von Microlearning-Formaten.

Fazit

E-Learning hat sich als fester Bestandteil der betrieblichen Weiterbildung etabliert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Flexibilität, Kostenersparnis und Skalierbarkeit machen digitales Lernen für Unternehmen jeder Größe attraktiv. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch nicht die Technologie allein, sondern die richtige Kombination aus Formaten, Change Management und kontinuierlicher Erfolgsmessung.

Für HR-Verantwortliche eröffnet E-Learning die Möglichkeit, Mitarbeitende gezielter zu entwickeln – vorausgesetzt, die individuellen Stärken und Potenziale sind bekannt. Hier können objektive Analysemethoden wertvolle Erkenntnisse liefern, welche Kompetenzen gefördert werden sollten.

Du möchtest die Potenziale deiner Mitarbeitenden besser verstehen, bevor du E-Learning-Maßnahmen planst? Mehr über datenbasierte Personalentwicklung mit Aivy erfahren

Quellen

Heading 1

Heading 2

Heading 3

Heading 4

Heading 5
Heading 6

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur.

Block quote

Ordered list

  1. Item 1
  2. Item 2
  3. Item 3

Unordered list

  • Item A
  • Item B
  • Item C

Text link

Bold text

Emphasis

Superscript

Subscript

Heading 1

Heading 2

Heading 3

Heading 4

Heading 5
Heading 6

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur.

Block quote

Ordered list

  1. Item 1
  2. Item 2
  3. Item 3

Unordered list

  • Item A
  • Item B
  • Item C

Text link

Bold text

Emphasis

Superscript

Subscript

Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
Erfolgsgeschichten

Diese Resultate kannst du erwarten

Entdecke, welche Erfolge andere Unternehmen mit dem Einsatz von Aivy erzielen. Lass dich inspirieren und tu es ihnen gleich.

Viele innovative Arbeitgebende vertrauen bereits auf Aivy

Das sagen #HeRoes

„Durch die sehr hohe Rücklaufquote überzeugen und binden wir unsere Azubis früh im Bewerbungsprozess.“

Tamara Molitor
Ausbildungsleiterin bei Würth
Tamara Molitor

„Das Stärkenprofil spiegelt 1:1 unsere Erfahrung im persönlichen Gespräch.“

Wolfgang Böhm
Ausbildungsleiter bei DIEHL
Wolfgang Böhm Portrait

„Durch objektive Kriterien fördern wir Chancengleichheit und Diversität im Recruiting.“

Marie-Jo Goldmann
Head of HR bei nucao
Marie Jo Goldmann Portrait

Aivy ist das beste, was mir im deutschen Diagnostik Start-up Bereich bislang über den Weg gelaufen ist.“

Carl-Christoph Fellinger
Strategic Talent Acquisition bei Beiersdorf
Christoph Feillinger Portrait

„Auswahlverfahren, die Spaß machen.“

Anna Miels
Manager Learning & Development bei apoproject
Anna Miels Portrait

„Bewerbende finden heraus, für welche Stelle sie die passenden Kompetenzen mitbringen.“

Jürgen Muthig
Leiter Berufsausbildung bei Fresenius
Jürgen Muthig Fresenius Portrait

„Versteckten Potenziale kennenlernen und Bewerber:innen gezielt aufbauen.“

Christian Schütz
HR Manager bei KU64
Christian Schuetz

Spart Zeit und macht viel Spaß bei der täglichen Arbeit.“

Matthias Kühne
Director People & Culture bei MCI Deutschland
Matthias Kühne

Ansprechende Candidate Experience durch Kommunikation auf Augenhöhe.“

Theresa Schröder
Head of HR bei Horn & Bauer
Theresa Schröder

„Sehr solide, wissenschaftlich fundiert, auch aus Kandidatensicht innovativ und in Summe einfach toll durchdacht.“

Dr. Kevin-Lim Jungbauer
Recruiting and HR Diagnostics Expert bei Beiersdorf
Kevin Jungbauer
Der Assistent, der Talent erkennt.

Unverbindlich ausprobieren

Werde zum HeRo 🦸 und erkenne mit Aivy wie gut Bewerbende zu euch passen – und das noch vor dem ersten Bewerbungsgespräch...