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Blended Learning – Definition, Modelle & Praxis-Tipps

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Blended Learning – Definition, Modelle & Praxis-Tipps

Blended Learning (auch: integriertes oder hybrides Lernen) kombiniert Präsenzveranstaltungen mit digitalen Lernformaten wie E-Learning zu einer stimmigen Lerneinheit. Diese Methode gilt laut Experten als die wichtigste Lernform für Unternehmen: 89% bewerten sie als zentral für die betriebliche Weiterbildung. Für HR bietet Blended Learning die Möglichkeit, Mitarbeitende flexibel, individuell und kosteneffizient weiterzubilden.

Definition: Was ist Blended Learning?

Blended Learning bezeichnet eine Lernform, die klassische Präsenzveranstaltungen mit digitalen Lernformaten didaktisch sinnvoll verbindet. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort "blended" (vermischt, ineinander übergehend) ab und wird im Deutschen auch als "integriertes Lernen" oder "hybrides Lernen" bezeichnet.

Im Gegensatz zum reinen E-Learning, bei dem Lernende ausschließlich digital und selbstgesteuert arbeiten, kombiniert Blended Learning das Beste aus beiden Welten: Die Flexibilität und Skalierbarkeit digitaler Formate trifft auf den persönlichen Austausch und die direkte Interaktion in Präsenzphasen. Typischerweise erarbeiten Teilnehmer:innen theoretische Inhalte eigenständig online, während die Präsenztermine für Vertiefung, Diskussion und praktische Anwendung genutzt werden.

Synchrones und asynchrones Lernen

Ein wesentliches Merkmal von Blended Learning ist die Kombination zweier Lernformen:

Synchrones Lernen findet zur gleichen Zeit statt – ob im Seminarraum oder per Videokonferenz. Trainer:innen können den Lernprozess direkt steuern und auf individuelle Fragen eingehen.

Asynchrones Lernen ermöglicht selbstgesteuertes Arbeiten: Lernende bearbeiten E-Learning-Module, Videos oder Übungen im eigenen Tempo und zu selbst gewählten Zeiten.

Die 4 Blended-Learning-Modelle

Die Forschung unterscheidet vier grundlegende Blended-Learning-Modelle, die Clayton M. Christensen, Michael B. Horn und Heather Stalker erstmals systematisch klassifiziert haben.

Rotationsmodell (inkl. Flipped Classroom)

Beim Rotationsmodell wechseln Lernende nach einem vorgegebenen Zeitplan zwischen verschiedenen Lernstationen – mindestens eine davon ist digital. Das bekannteste Untermodell ist der Flipped Classroom (umgedrehter Unterricht): Hier erarbeiten Teilnehmer:innen theoretische Inhalte vorab online (z.B. per Lernvideo), während die Präsenzzeit für Vertiefung, Diskussion und praktische Übungen genutzt wird.

Weitere Varianten sind die Station Rotation (Wechsel zwischen Lernstationen im selben Raum) und die Lab Rotation (Wechsel zwischen Klassenraum und Computer-Labor).

Flex-Modell

Im Flex-Modell arbeiten Lernende hauptsächlich online und selbstgesteuert. Trainer:innen stehen nach Bedarf für individuelle Unterstützung, Kleingruppen-Coaching oder Vertiefungssessions zur Verfügung. Dieses Modell eignet sich besonders für heterogene Gruppen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen.

Self-Blend-Modell

Beim Self-Blend entscheiden Lernende eigenständig, welche zusätzlichen Online-Kurse sie neben dem regulären Präsenzangebot belegen möchten. Sie ergänzen ihr Lernportfolio individuell – etwa durch MOOCs (Massive Open Online Courses) oder externe Zertifikatskurse.

Enriched-Virtual-Modell

Dieses Modell ist vorwiegend online angelegt. Präsenztermine finden nur zu bestimmten Anlässen statt, etwa zum Auftakt, bei Meilensteinen oder zum Abschluss. Es eignet sich besonders für räumlich verteilte Teams oder internationale Lerngruppen.

Vorteile und Nachteile von Blended Learning

Vorteile für Unternehmen und Lernende

Flexibilität: Mitarbeitende können Online-Inhalte orts- und zeitunabhängig bearbeiten. Das ermöglicht Lernen im eigenen Tempo und reduziert Abwesenheiten vom Arbeitsplatz.

Kosteneffizienz: Laut der eLearning BENCHMARKING Studie 2024 schätzen Unternehmen besonders die Einsparungen bei Reise-, Raum- und Materialkosten. Einmal erstellte digitale Inhalte lassen sich skalieren und wiederverwenden.

Individualisierung: Unterschiedliche Lernpräferenzen werden bedient. Lernende können schwierige Passagen wiederholen oder bereits bekannte Inhalte überspringen.

Bessere Lernergebnisse: Studien zeigen, dass die Kombination verschiedener Lernformate zu besseren Lernergebnissen führt als reine Präsenz- oder reine Online-Formate. Die Studie "Learning effectiveness of a flexible learning study program" (2023) belegt, dass Blended Learning bei 51% reduzierter Lehrzeit vergleichbare Lernergebnisse erzielt.

Messbarkeit: Digitale Lernplattformen (LMS – Learning Management Systems) ermöglichen detailliertes Tracking von Lernfortschritten, Abschlussquoten und Wissenslücken.

Herausforderungen und Nachteile

Technische Voraussetzungen: Lernende benötigen Zugang zu geeigneten Geräten und stabilem Internet. Nicht alle Mitarbeitenden sind gleichermaßen digital affin.

Selbstdisziplin erforderlich: Asynchrone Online-Phasen erfordern Eigenverantwortung. Ohne klare Strukturen und Deadlines besteht die Gefahr, dass Inhalte nicht bearbeitet werden.

Konzeptionsaufwand: Die didaktische Verzahnung von Online- und Präsenzphasen erfordert sorgfältige Planung. Trainer:innen müssen neue Kompetenzen in der Gestaltung digitaler Lerninhalte entwickeln.

Akzeptanzbarrieren: In präsenzgeprägten Organisationen kann Widerstand gegen digitale Lernformate bestehen. Change Management ist oft notwendig.

Blended Learning erfolgreich einführen

Die Einführung von Blended Learning im Unternehmen erfordert strategische Planung. Folgende Schritte haben sich in der Praxis bewährt:

1. Lernziele und Zielgruppe definieren: Welche Kompetenzen sollen entwickelt werden? Welche Vorkenntnisse und technischen Fähigkeiten bringen die Lernenden mit?

2. Passendes Modell wählen: Für Führungskräfteentwicklung eignet sich oft der Flipped Classroom, für technische Schulungen das Flex-Modell. Die Wahl hängt von Inhalten, Zielgruppe und organisatorischen Rahmenbedingungen ab.

3. Infrastruktur prüfen: Ist ein Learning Management System (LMS) vorhanden? Welche Tools für Videokonferenzen, Kollaboration und Content-Erstellung werden benötigt?

4. Trainer:innen einbinden: Schulungen zur Gestaltung digitaler Lerninhalte und zur Moderation von Blended-Learning-Formaten sind essenziell. Die Akzeptanz der Trainer:innen entscheidet maßgeblich über den Erfolg.

5. Pilotprojekt starten: Mit einer überschaubaren Lerngruppe testen, Feedback einholen und das Konzept iterativ verbessern.

6. Feedback-Schleifen etablieren: Regelmäßige Evaluation durch Lernende und kontinuierliche Optimierung sichern langfristigen Erfolg.

Effektive Personalentwicklung beginnt bei der Kenntnis individueller Stärken und Potenziale. Wer die Lernbedarfe seiner Mitarbeitenden objektiv erfasst, kann Blended-Learning-Formate gezielter einsetzen und individuelle Lernpfade gestalten.

Häufige Fragen zu Blended Learning

Was ist Blended Learning einfach erklärt?

Blended Learning kombiniert Präsenztraining mit digitalem Lernen (E-Learning) zu einer zusammenhängenden Lerneinheit. Beide Lernformen ergänzen sich und gleichen ihre jeweiligen Nachteile aus. Das Konzept wird auch als hybrides oder integriertes Lernen bezeichnet.

Was ist der Unterschied zwischen Blended Learning und E-Learning?

E-Learning findet ausschließlich digital statt – Lernende arbeiten selbstgesteuert mit Online-Materialien. Blended Learning kombiniert diese digitalen Formate mit Präsenzphasen, in denen direkter Austausch mit Trainer:innen und anderen Lernenden möglich ist.

Was ist ein Flipped Classroom?

Der Flipped Classroom (umgedrehter Unterricht) kehrt die traditionelle Lernstruktur um: Theoretische Inhalte werden vorab online erarbeitet (z.B. per Video), die Präsenzzeit wird für Vertiefung, Diskussion und praktische Anwendung genutzt. So bleibt mehr Zeit für aktives Lernen und individuelle Betreuung.

Für welche Themen eignet sich Blended Learning besonders?

Blended Learning bewährt sich besonders bei Führungskräfteentwicklung, Onboarding neuer Mitarbeitender, Soft Skills und Future Skills, Compliance-Schulungen sowie Produkt- und technischen Trainings. Der troodi L&D Trend Report 2024 zeigt, dass insbesondere überfachliche Future Skills erfolgreich in Blended-Learning-Formaten vermittelt werden.

Wie messe ich den Erfolg von Blended Learning?

Learning Management Systems ermöglichen die Messung von Abschlussquoten, Lernzeit, Quiz-Ergebnissen und Fortschritten. Ergänzend sollten qualitative Feedbacks der Lernenden, Transfererfolge im Arbeitsalltag und – wo möglich – Kennzahlen wie Produktivitätssteigerungen oder Fehlerquoten erhoben werden.

Welche technische Infrastruktur benötige ich?

Grundlegend sind ein Learning Management System (LMS) zur Verwaltung und Bereitstellung von Lerninhalten, Videokonferenz-Tools für synchrone Online-Sessions sowie Authoring-Tools zur Content-Erstellung. Mitarbeitende benötigen Zugang zu geeigneten Endgeräten und stabilem Internet.

Wie schaffe ich Akzeptanz für Blended Learning im Unternehmen?

Erfolgsfaktoren sind: frühzeitige Einbindung von Führungskräften und Trainer:innen, transparente Kommunikation über Ziele und Mehrwert, Pilotprojekte mit motivierten Lerngruppen, technischer Support bei Startschwierigkeiten und die Berücksichtigung von Feedback in der Weiterentwicklung.

Fazit

Blended Learning hat sich als führende Lernform in der betrieblichen Weiterbildung etabliert. Die Kombination aus Präsenz und E-Learning bietet Unternehmen Flexibilität, Kosteneffizienz und bessere Lernergebnisse. Mit 89% Zustimmung unter Experten (MMB Learning Delphi 2024) und einer Verbreitung in über 80% der Unternehmen ist die Methode aus der modernen Personalentwicklung nicht mehr wegzudenken.

Für HR-Verantwortliche liegt der Schlüssel zum Erfolg in der sorgfältigen Konzeption: Die Wahl des passenden Modells, die Einbindung der Trainer:innen und die klare Verzahnung von Online- und Präsenzphasen entscheiden über die Wirksamkeit. Wer Blended Learning strategisch einsetzt, investiert nachhaltig in die Kompetenzentwicklung seiner Mitarbeitenden.

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Quellen

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Blended Learning – Definition, Modelle & Praxis-Tipps

Blended Learning (auch: integriertes oder hybrides Lernen) kombiniert Präsenzveranstaltungen mit digitalen Lernformaten wie E-Learning zu einer stimmigen Lerneinheit. Diese Methode gilt laut Experten als die wichtigste Lernform für Unternehmen: 89% bewerten sie als zentral für die betriebliche Weiterbildung. Für HR bietet Blended Learning die Möglichkeit, Mitarbeitende flexibel, individuell und kosteneffizient weiterzubilden.

Definition: Was ist Blended Learning?

Blended Learning bezeichnet eine Lernform, die klassische Präsenzveranstaltungen mit digitalen Lernformaten didaktisch sinnvoll verbindet. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort "blended" (vermischt, ineinander übergehend) ab und wird im Deutschen auch als "integriertes Lernen" oder "hybrides Lernen" bezeichnet.

Im Gegensatz zum reinen E-Learning, bei dem Lernende ausschließlich digital und selbstgesteuert arbeiten, kombiniert Blended Learning das Beste aus beiden Welten: Die Flexibilität und Skalierbarkeit digitaler Formate trifft auf den persönlichen Austausch und die direkte Interaktion in Präsenzphasen. Typischerweise erarbeiten Teilnehmer:innen theoretische Inhalte eigenständig online, während die Präsenztermine für Vertiefung, Diskussion und praktische Anwendung genutzt werden.

Synchrones und asynchrones Lernen

Ein wesentliches Merkmal von Blended Learning ist die Kombination zweier Lernformen:

Synchrones Lernen findet zur gleichen Zeit statt – ob im Seminarraum oder per Videokonferenz. Trainer:innen können den Lernprozess direkt steuern und auf individuelle Fragen eingehen.

Asynchrones Lernen ermöglicht selbstgesteuertes Arbeiten: Lernende bearbeiten E-Learning-Module, Videos oder Übungen im eigenen Tempo und zu selbst gewählten Zeiten.

Die 4 Blended-Learning-Modelle

Die Forschung unterscheidet vier grundlegende Blended-Learning-Modelle, die Clayton M. Christensen, Michael B. Horn und Heather Stalker erstmals systematisch klassifiziert haben.

Rotationsmodell (inkl. Flipped Classroom)

Beim Rotationsmodell wechseln Lernende nach einem vorgegebenen Zeitplan zwischen verschiedenen Lernstationen – mindestens eine davon ist digital. Das bekannteste Untermodell ist der Flipped Classroom (umgedrehter Unterricht): Hier erarbeiten Teilnehmer:innen theoretische Inhalte vorab online (z.B. per Lernvideo), während die Präsenzzeit für Vertiefung, Diskussion und praktische Übungen genutzt wird.

Weitere Varianten sind die Station Rotation (Wechsel zwischen Lernstationen im selben Raum) und die Lab Rotation (Wechsel zwischen Klassenraum und Computer-Labor).

Flex-Modell

Im Flex-Modell arbeiten Lernende hauptsächlich online und selbstgesteuert. Trainer:innen stehen nach Bedarf für individuelle Unterstützung, Kleingruppen-Coaching oder Vertiefungssessions zur Verfügung. Dieses Modell eignet sich besonders für heterogene Gruppen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen.

Self-Blend-Modell

Beim Self-Blend entscheiden Lernende eigenständig, welche zusätzlichen Online-Kurse sie neben dem regulären Präsenzangebot belegen möchten. Sie ergänzen ihr Lernportfolio individuell – etwa durch MOOCs (Massive Open Online Courses) oder externe Zertifikatskurse.

Enriched-Virtual-Modell

Dieses Modell ist vorwiegend online angelegt. Präsenztermine finden nur zu bestimmten Anlässen statt, etwa zum Auftakt, bei Meilensteinen oder zum Abschluss. Es eignet sich besonders für räumlich verteilte Teams oder internationale Lerngruppen.

Vorteile und Nachteile von Blended Learning

Vorteile für Unternehmen und Lernende

Flexibilität: Mitarbeitende können Online-Inhalte orts- und zeitunabhängig bearbeiten. Das ermöglicht Lernen im eigenen Tempo und reduziert Abwesenheiten vom Arbeitsplatz.

Kosteneffizienz: Laut der eLearning BENCHMARKING Studie 2024 schätzen Unternehmen besonders die Einsparungen bei Reise-, Raum- und Materialkosten. Einmal erstellte digitale Inhalte lassen sich skalieren und wiederverwenden.

Individualisierung: Unterschiedliche Lernpräferenzen werden bedient. Lernende können schwierige Passagen wiederholen oder bereits bekannte Inhalte überspringen.

Bessere Lernergebnisse: Studien zeigen, dass die Kombination verschiedener Lernformate zu besseren Lernergebnissen führt als reine Präsenz- oder reine Online-Formate. Die Studie "Learning effectiveness of a flexible learning study program" (2023) belegt, dass Blended Learning bei 51% reduzierter Lehrzeit vergleichbare Lernergebnisse erzielt.

Messbarkeit: Digitale Lernplattformen (LMS – Learning Management Systems) ermöglichen detailliertes Tracking von Lernfortschritten, Abschlussquoten und Wissenslücken.

Herausforderungen und Nachteile

Technische Voraussetzungen: Lernende benötigen Zugang zu geeigneten Geräten und stabilem Internet. Nicht alle Mitarbeitenden sind gleichermaßen digital affin.

Selbstdisziplin erforderlich: Asynchrone Online-Phasen erfordern Eigenverantwortung. Ohne klare Strukturen und Deadlines besteht die Gefahr, dass Inhalte nicht bearbeitet werden.

Konzeptionsaufwand: Die didaktische Verzahnung von Online- und Präsenzphasen erfordert sorgfältige Planung. Trainer:innen müssen neue Kompetenzen in der Gestaltung digitaler Lerninhalte entwickeln.

Akzeptanzbarrieren: In präsenzgeprägten Organisationen kann Widerstand gegen digitale Lernformate bestehen. Change Management ist oft notwendig.

Blended Learning erfolgreich einführen

Die Einführung von Blended Learning im Unternehmen erfordert strategische Planung. Folgende Schritte haben sich in der Praxis bewährt:

1. Lernziele und Zielgruppe definieren: Welche Kompetenzen sollen entwickelt werden? Welche Vorkenntnisse und technischen Fähigkeiten bringen die Lernenden mit?

2. Passendes Modell wählen: Für Führungskräfteentwicklung eignet sich oft der Flipped Classroom, für technische Schulungen das Flex-Modell. Die Wahl hängt von Inhalten, Zielgruppe und organisatorischen Rahmenbedingungen ab.

3. Infrastruktur prüfen: Ist ein Learning Management System (LMS) vorhanden? Welche Tools für Videokonferenzen, Kollaboration und Content-Erstellung werden benötigt?

4. Trainer:innen einbinden: Schulungen zur Gestaltung digitaler Lerninhalte und zur Moderation von Blended-Learning-Formaten sind essenziell. Die Akzeptanz der Trainer:innen entscheidet maßgeblich über den Erfolg.

5. Pilotprojekt starten: Mit einer überschaubaren Lerngruppe testen, Feedback einholen und das Konzept iterativ verbessern.

6. Feedback-Schleifen etablieren: Regelmäßige Evaluation durch Lernende und kontinuierliche Optimierung sichern langfristigen Erfolg.

Effektive Personalentwicklung beginnt bei der Kenntnis individueller Stärken und Potenziale. Wer die Lernbedarfe seiner Mitarbeitenden objektiv erfasst, kann Blended-Learning-Formate gezielter einsetzen und individuelle Lernpfade gestalten.

Häufige Fragen zu Blended Learning

Was ist Blended Learning einfach erklärt?

Blended Learning kombiniert Präsenztraining mit digitalem Lernen (E-Learning) zu einer zusammenhängenden Lerneinheit. Beide Lernformen ergänzen sich und gleichen ihre jeweiligen Nachteile aus. Das Konzept wird auch als hybrides oder integriertes Lernen bezeichnet.

Was ist der Unterschied zwischen Blended Learning und E-Learning?

E-Learning findet ausschließlich digital statt – Lernende arbeiten selbstgesteuert mit Online-Materialien. Blended Learning kombiniert diese digitalen Formate mit Präsenzphasen, in denen direkter Austausch mit Trainer:innen und anderen Lernenden möglich ist.

Was ist ein Flipped Classroom?

Der Flipped Classroom (umgedrehter Unterricht) kehrt die traditionelle Lernstruktur um: Theoretische Inhalte werden vorab online erarbeitet (z.B. per Video), die Präsenzzeit wird für Vertiefung, Diskussion und praktische Anwendung genutzt. So bleibt mehr Zeit für aktives Lernen und individuelle Betreuung.

Für welche Themen eignet sich Blended Learning besonders?

Blended Learning bewährt sich besonders bei Führungskräfteentwicklung, Onboarding neuer Mitarbeitender, Soft Skills und Future Skills, Compliance-Schulungen sowie Produkt- und technischen Trainings. Der troodi L&D Trend Report 2024 zeigt, dass insbesondere überfachliche Future Skills erfolgreich in Blended-Learning-Formaten vermittelt werden.

Wie messe ich den Erfolg von Blended Learning?

Learning Management Systems ermöglichen die Messung von Abschlussquoten, Lernzeit, Quiz-Ergebnissen und Fortschritten. Ergänzend sollten qualitative Feedbacks der Lernenden, Transfererfolge im Arbeitsalltag und – wo möglich – Kennzahlen wie Produktivitätssteigerungen oder Fehlerquoten erhoben werden.

Welche technische Infrastruktur benötige ich?

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Wie schaffe ich Akzeptanz für Blended Learning im Unternehmen?

Erfolgsfaktoren sind: frühzeitige Einbindung von Führungskräften und Trainer:innen, transparente Kommunikation über Ziele und Mehrwert, Pilotprojekte mit motivierten Lerngruppen, technischer Support bei Startschwierigkeiten und die Berücksichtigung von Feedback in der Weiterentwicklung.

Fazit

Blended Learning hat sich als führende Lernform in der betrieblichen Weiterbildung etabliert. Die Kombination aus Präsenz und E-Learning bietet Unternehmen Flexibilität, Kosteneffizienz und bessere Lernergebnisse. Mit 89% Zustimmung unter Experten (MMB Learning Delphi 2024) und einer Verbreitung in über 80% der Unternehmen ist die Methode aus der modernen Personalentwicklung nicht mehr wegzudenken.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
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