Kennst du das?
Diese Tage, an denen sich einfach alles magisch fügt? Du wachst schon mit einem guten Gefühl auf. Im Bewerbungsprozess überzeugt dich ein Talent nach dem anderen?
Woran liegt das?
Das liegt an der Affektheuristik
Die Affektheuristik beschreibt, dass wir uns bei Entscheidungen oft auf unsere Gefühle und nicht auf konkrete Informationen verlassen.
Affekte und Emotionen spielen bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle. So ist die erste Reaktion bei der Wahrnehmung eines neuen Reizes oft eine emotionale (Zajonc, 1980). Emotionen werden also bereits vor oder ohne kognitive Aktivitäten empfunden und können so unsere Entscheidungsfindung beeinflussen.
Wer in einem positiven emotionalen Zustand ist, nimmt eine Aktivität eher als vorteilhaft und risikoarm wahr (Slovic, 2000). So kann es dazu kommen, dass Bewerber:innen durch die gute Laune des HR-Verantwortlichen eine Zusage erhalten, die nach objektiven Kriterien eher eine Absage erhalten hätten müssen.
Quellen
- Zajonc, R. B. (1980). Feeling and thinking: preferences need no inferences. American Psychologist, 35(2), 151–175.
- Finucane, M. L., Alhakami, A., Slovic, P., & Johnson, S. M. (2000). The affect heuristic in judgments of risks and benefits. Journal of Behavioral Decision Making, 13(1), 1–17. doi: 10.1002/(SICI)1099-0771(200001/03)13
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