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4-Tage-Woche – Modelle, Studien & Praxis-Tipps für HR

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4-Tage-Woche – Modelle, Studien & Praxis-Tipps für HR

Die 4-Tage-Woche ist ein Arbeitszeitmodell, bei dem Beschäftigte an vier statt fünf Tagen pro Woche arbeiten – entweder mit komprimierter (40 Stunden auf 4 Tage) oder reduzierter Arbeitszeit (32 Stunden bei vollem Gehalt nach dem 100-80-100-Prinzip). Laut deutscher Pilotstudie der Universität Münster (2024) führten 73% der teilnehmenden Unternehmen das Modell nach der Testphase fort, da Mitarbeiterzufriedenheit und Gesundheit stiegen, ohne dass Produktivität oder Umsatz sanken. In Deutschland wird die 4-Tage-Woche aktuell nur in etwa 0,12% der Stellenanzeigen angeboten – sie bleibt ein strategisches Differenzierungsmerkmal im Recruiting.

Definition: Was ist die 4-Tage-Woche?

Die 4-Tage-Woche bezeichnet ein Arbeitszeitmodell, bei dem Beschäftigte ihre wöchentliche Arbeitszeit auf vier statt fünf Tage verteilen. Anders als bei klassischer Teilzeit kann dabei je nach Modell das volle Gehalt erhalten bleiben.

Das Konzept zielt darauf ab, die Work-Life-Balance zu verbessern und gleichzeitig die Produktivität zu erhalten oder sogar zu steigern. Die Idee dahinter: Ausgeruhtere Mitarbeiter:innen arbeiten fokussierter und effizienter. International hat das Modell durch Pilotprojekte in Großbritannien, Island und Belgien an Aufmerksamkeit gewonnen. In Deutschland testeten 2024 erstmals 45 Unternehmen die 4-Tage-Woche unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Münster.

Modelle der 4-Tage-Woche im Überblick

Es gibt nicht "die eine" 4-Tage-Woche. Je nach Ausgestaltung unterscheiden sich die Modelle erheblich in Arbeitszeit, Gehalt und Produktivitätserwartung.

Das 100-80-100-Modell (reduzierte Arbeitszeit, volles Gehalt)

Beim 100-80-100-Modell erhalten Beschäftigte 100% ihres Gehalts für 80% der Arbeitszeit – bei der Erwartung, 100% der bisherigen Leistung zu erbringen. Konkret bedeutet das meist eine Reduktion von 40 auf 32 Wochenstunden.

Dieses Modell wurde 2018 von Charlotte Lockhart und Andrew Barnes in Neuseeland entwickelt und wird seither von der Organisation "4 Day Week Global" international propagiert. Es setzt voraus, dass Unternehmen ihre Prozesse optimieren, Meetings reduzieren und Ablenkungen minimieren. Die deutsche Pilotstudie 2024 testete primär dieses Modell.

Das belgische Modell (komprimierte Arbeitszeit)

Seit 2022 haben Beschäftigte in Belgien einen gesetzlichen Anspruch darauf, ihre volle Wochenarbeitszeit auf vier Tage zu komprimieren. Bei 40 Wochenstunden bedeutet das 10 Stunden pro Arbeitstag.

Das Gehalt bleibt unverändert, da auch die Arbeitszeit gleich bleibt – sie wird lediglich anders verteilt. In der Praxis wird dieses Modell jedoch weniger genutzt als erwartet, da viele Beschäftigte die langen Arbeitstage als belastend empfinden.

Teilzeit-Variante (reduzierte Arbeitszeit und reduziertes Gehalt)

Die klassische Variante ist die Reduktion auf vier Arbeitstage mit entsprechend angepasstem Gehalt – faktisch eine Teilzeitstelle mit 32 statt 40 Stunden bei 80% des bisherigen Gehalts.

Laut einer Randstad/ifo-Umfrage (2024) bieten 47% der Unternehmen mit 4-Tage-Woche diese Teilzeit-Variante an, 43% halten das Gehalt bei komprimierter Arbeitszeit konstant (belgisches Modell) und nur etwa 1,1% setzen das 100-80-100-Modell mit vollem Lohnausgleich bei reduzierter Arbeitszeit um.

Rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland

Arbeitszeitgesetz und Höchstarbeitszeit

Die 4-Tage-Woche ist in Deutschland grundsätzlich legal – es gibt kein Gesetz, das sie verbietet. Allerdings sind die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) zu beachten.

Laut §3 ArbZG beträgt die Höchstarbeitszeit 8 Stunden pro Werktag. Sie kann auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Monaten oder 24 Wochen ein Durchschnitt von 8 Stunden pro Werktag eingehalten wird.

Das bedeutet: Das belgische Modell mit 10-Stunden-Tagen ist rechtlich möglich, erfordert aber einen entsprechenden Ausgleich. Eine dauerhafte 10-Stunden-Regelung ohne Ausgleich wäre nicht zulässig.

Urlaubsanspruch bei der 4-Tage-Woche

Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch richtet sich nach der Anzahl der wöchentlichen Arbeitstage. Bei einer 5-Tage-Woche beträgt er 20 Tage (4 Wochen × 5 Tage), bei einer 4-Tage-Woche entsprechend 16 Tage (4 Wochen × 4 Tage).

Faktisch bleibt die Urlaubsdauer in Wochen gleich – du hast weiterhin mindestens vier Wochen Urlaub pro Jahr. Vertragliche Regelungen können natürlich höher liegen.

Arbeitsvertrag und Mitbestimmung

Für die Einführung einer 4-Tage-Woche muss der Arbeitsvertrag entsprechend angepasst werden. In Unternehmen mit Betriebsrat sind zudem die Mitbestimmungsrechte nach §87 BetrVG zu beachten, da Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit sowie die Verteilung auf die Wochentage mitbestimmungspflichtig sind.

Aktuelle Studien und Ergebnisse

Deutsche Pilotstudie der Universität Münster (2024)

Die bislang größte deutsche Studie zur 4-Tage-Woche wurde 2024 von der Universität Münster unter Leitung von Prof. Dr. Julia Backmann durchgeführt. 45 Unternehmen aus verschiedenen Branchen testeten das Modell über sechs Monate.

Die zentralen Ergebnisse:

Umsatz und Gewinn blieben im Vergleich zum Vorjahr stabil – bei reduzierter Arbeitszeit. Mitarbeiter:innen berichteten von signifikant weniger Stress und verbesserten Gesundheitswerten. Die durchschnittliche Schlafdauer stieg um 38 Minuten pro Woche. 73% der teilnehmenden Unternehmen beschlossen, das Modell nach der Testphase fortzuführen. 20% kehrten zur 5-Tage-Woche zurück, 7% waren noch unentschlossen.

Allerdings ist die Aussagekraft begrenzt: Die teilnehmenden Unternehmen sind nicht repräsentativ für die deutsche Wirtschaft, und die sechsmonatige Dauer erlaubt keine Aussagen über langfristige Effekte.

Internationale Erfahrungen

Island testete bereits von 2015 bis 2019 eine verkürzte Arbeitswoche für über 2.500 Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Das Ergebnis: verbesserte Gesundheit und Produktivität bei gleichbleibendem Output. Mittlerweile haben 86% der isländischen Arbeitnehmer:innen Zugang zu verkürzten Arbeitszeiten.

In Großbritannien nahmen 2022 rund 60 Unternehmen an einer Pilotstudie teil. Die meisten behielten das Modell nach dem Test bei und berichteten von weniger Stress und mehr Zeit für Familie und Erholung.

Vor- und Nachteile für Arbeitgeber

Die Einführung einer 4-Tage-Woche bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich.

Zu den Vorteilen zählen eine potenziell höhere Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation, geringere Krankheitstage durch bessere Erholung, ein Wettbewerbsvorteil im Recruiting (besonders bei jüngeren Zielgruppen), mögliche Energiekosteneinsparungen und eine stärkere Arbeitgeberattraktivität.

Auf der anderen Seite stehen Herausforderungen wie organisatorische Komplexität bei der Einführung, potenzielle Arbeitsverdichtung und höherer Zeitdruck, schwierige Umsetzbarkeit in Branchen mit festen Öffnungszeiten oder Schichtarbeit, mögliche Kundenservice-Einschränkungen und der Bedarf an Prozessoptimierung, um Produktivität zu halten.

Das IW Köln (2025) zeigt: Rund 80% der deutschen Unternehmen stehen der 4-Tage-Woche skeptisch gegenüber. Viele sehen erhebliche Herausforderungen bei der Einführung, insbesondere steigende Personalkosten und erschwerte Auftragsbearbeitung.

4-Tage-Woche als Employer-Branding-Instrument

Flexible Arbeitsmodelle sind längst kein Bonus mehr, sondern ein Hygienefaktor – besonders für Millennials und die Generation Z. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung (2023) wünschen sich 81% der Vollzeitbeschäftigten eine 4-Tage-Woche, wobei 73% dies nur bei vollem Lohnausgleich möchten.

Dennoch bleibt das Angebot knapp: Die Bertelsmann Stiftung (2025) analysierte 34 Millionen Stellenanzeigen und fand, dass nur 0,12% der Jobangebote im Jahr 2024 die 4-Tage-Woche erwähnten – das entspricht etwa 8.600 Anzeigen.

Interessant: In Engpassberufen wird das Modell fast dreimal so oft beworben wie in Berufen ohne Fachkräftemangel. Besonders im Handwerk (Innenausbau: 0,4%), in der Gebäudetechnik (0,32%) und in der medizinischen Gesundheitsversorgung (0,27%) findet sich das Modell überdurchschnittlich oft – dort, wo andere Flexibilisierungsmöglichkeiten wie Homeoffice eingeschränkt sind.

Für HR-Verantwortliche bedeutet das: Die 4-Tage-Woche kann ein echtes Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um Talente sein, insbesondere in schwer zu besetzenden Bereichen.

Praktische Umsetzung für HR

Die Einführung einer 4-Tage-Woche erfordert sorgfältige Planung. Bewährte Schritte sind:

Zunächst solltest du das passende Modell wählen: Welche Variante passt zu deinem Unternehmen? Das 100-80-100-Modell erfordert Prozessoptimierung, das belgische Modell lange Arbeitstage. Prüfe, was in deiner Branche und für deine Teams realistisch ist.

Dann empfiehlt sich ein Pilotprojekt: Starte mit einem Team oder einer Abteilung, bevor du das Modell unternehmensweit ausrollst. Die deutsche Pilotstudie zeigt, dass Anpassungen während der Testphase oft nötig sind.

Wichtig ist auch die Prozessoptimierung: Die Studie der Universität Münster zeigt, dass erfolgreiche Unternehmen vor allem Ablenkungen reduzierten (65%), Prozesse optimierten (63%) und Meetingstrukturen anpassten (52%).

Schließlich solltest du klare Kommunikation sicherstellen: Informiere Mitarbeiter:innen, Kund:innen und ggf. den Betriebsrat frühzeitig. Definiere klare Erwartungen an Erreichbarkeit und Output.

Flexible Arbeitszeitmodelle wie die 4-Tage-Woche erfordern Mitarbeiter:innen mit hoher Eigenverantwortung und Selbstorganisation. Mit objektiver Eignungsdiagnostik können HR-Teams diese Kompetenzen messbar machen und Kandidat:innen identifizieren, die gut zum Cultural Fit und zu flexiblen Arbeitsmodellen passen.

Häufige Fragen zur 4-Tage-Woche

Was ist die 4-Tage-Woche?

Die 4-Tage-Woche ist ein Arbeitszeitmodell, bei dem Beschäftigte an vier statt fünf Tagen pro Woche arbeiten. Je nach Ausgestaltung bleibt die Wochenarbeitszeit gleich (komprimiert auf 4 Tage) oder wird reduziert (z.B. von 40 auf 32 Stunden). Das Ziel ist eine bessere Work-Life-Balance bei gleichbleibender oder höherer Produktivität.

Was ist das 100-80-100-Modell?

Das 100-80-100-Modell bedeutet: 100% Gehalt für 80% der Arbeitszeit bei 100% erwarteter Produktivität. Typischerweise arbeiten Beschäftigte dann 32 statt 40 Stunden pro Woche. Das Modell setzt voraus, dass Unternehmen ihre Prozesse so optimieren, dass trotz weniger Arbeitszeit der gleiche Output möglich ist.

Bekommt man bei der 4-Tage-Woche weniger Gehalt?

Das hängt vom gewählten Modell ab. Beim 100-80-100-Modell und beim belgischen Modell bleibt das Gehalt gleich. Bei der Teilzeit-Variante wird das Gehalt entsprechend der reduzierten Stunden angepasst. Laut Umfragen bieten etwa 47% der Unternehmen die Teilzeit-Variante mit Lohnkürzung an, 43% halten das Gehalt bei komprimierter Arbeitszeit konstant.

Wie viel Urlaub hat man bei der 4-Tage-Woche?

Der Urlaubsanspruch richtet sich nach den wöchentlichen Arbeitstagen. Bei 5 Arbeitstagen beträgt der gesetzliche Mindestanspruch 20 Tage, bei 4 Arbeitstagen entsprechend 16 Tage. Die faktische Urlaubsdauer in Wochen (mindestens 4) bleibt gleich – du hast also nicht weniger Erholung.

Ist die 4-Tage-Woche in Deutschland legal?

Ja, die 4-Tage-Woche ist grundsätzlich legal. Es gibt kein Gesetz, das sie verbietet. Allerdings muss das Arbeitszeitgesetz beachtet werden: Die tägliche Höchstarbeitszeit von 8 Stunden (erweiterbar auf 10 Stunden bei Ausgleich) darf nicht dauerhaft überschritten werden. Der Arbeitsvertrag muss entsprechend angepasst und ggf. der Betriebsrat beteiligt werden.

Was sagen Studien zur Produktivität bei der 4-Tage-Woche?

Die deutsche Pilotstudie der Universität Münster (2024) zeigt: Umsatz und Gewinn blieben bei den teilnehmenden Unternehmen stabil, obwohl weniger gearbeitet wurde. 73% der Unternehmen führten das Modell nach dem Test fort. Internationale Studien aus Island und Großbritannien bestätigen ähnliche Ergebnisse. Allerdings sind die Effekte stark branchenabhängig.

Welche Branchen eignen sich für die 4-Tage-Woche?

Gut geeignet sind wissensbasierte Branchen wie IT, Kreativwirtschaft und Beratung. Auch im Handwerk wird die 4-Tage-Woche überdurchschnittlich oft eingesetzt – etwa mit dem Freitag als freiem Tag. Schwieriger ist die Umsetzung in Produktion, Schichtarbeit, Einzelhandel und Pflege, wo feste Öffnungszeiten oder Präsenzpflicht bestehen.

Wie wirkt sich die 4-Tage-Woche auf das Recruiting aus?

Die 4-Tage-Woche ist ein starkes Employer-Branding-Instrument, besonders für jüngere Zielgruppen. Da nur 0,12% der Stellenanzeigen das Modell erwähnen, bietet es ein echtes Differenzierungsmerkmal. In Engpassberufen wird es fast dreimal so oft angeboten wie in anderen Bereichen – als Hebel, um schwer zu besetzende Stellen attraktiver zu machen.

Fazit

Die 4-Tage-Woche ist kein flächendeckendes Zukunftsmodell, aber auch kein kurzfristiger Trend. Sie ist ein strategisches Instrument, das bei richtiger Umsetzung Vorteile für Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen bieten kann: höhere Zufriedenheit, bessere Gesundheit und potenziell gleichbleibende Produktivität.

Für HR-Verantwortliche lohnt sich eine differenzierte Betrachtung: Welches Modell passt zur eigenen Branche und Unternehmenskultur? Wo liegen die größten Herausforderungen? Und kann die 4-Tage-Woche als Recruiting-Vorteil genutzt werden?

Die aktuellen Studien zeigen: Es gibt kein "One-size-fits-all". Aber Unternehmen, die flexibel experimentieren und ihre Prozesse optimieren, können von dem Modell profitieren – und sich im Wettbewerb um Talente differenzieren.

Du möchtest die passenden Mitarbeiter:innen für flexible Arbeitsmodelle finden? Die digitale Plattform Aivy unterstützt HR-Teams mit wissenschaftlich fundierter Eignungsdiagnostik dabei, Kompetenzen wie Eigenverantwortung und Selbstorganisation objektiv zu messen. Mehr über Aivy erfahren

Quellen

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4-Tage-Woche – Modelle, Studien & Praxis-Tipps für HR

Die 4-Tage-Woche ist ein Arbeitszeitmodell, bei dem Beschäftigte an vier statt fünf Tagen pro Woche arbeiten – entweder mit komprimierter (40 Stunden auf 4 Tage) oder reduzierter Arbeitszeit (32 Stunden bei vollem Gehalt nach dem 100-80-100-Prinzip). Laut deutscher Pilotstudie der Universität Münster (2024) führten 73% der teilnehmenden Unternehmen das Modell nach der Testphase fort, da Mitarbeiterzufriedenheit und Gesundheit stiegen, ohne dass Produktivität oder Umsatz sanken. In Deutschland wird die 4-Tage-Woche aktuell nur in etwa 0,12% der Stellenanzeigen angeboten – sie bleibt ein strategisches Differenzierungsmerkmal im Recruiting.

Definition: Was ist die 4-Tage-Woche?

Die 4-Tage-Woche bezeichnet ein Arbeitszeitmodell, bei dem Beschäftigte ihre wöchentliche Arbeitszeit auf vier statt fünf Tage verteilen. Anders als bei klassischer Teilzeit kann dabei je nach Modell das volle Gehalt erhalten bleiben.

Das Konzept zielt darauf ab, die Work-Life-Balance zu verbessern und gleichzeitig die Produktivität zu erhalten oder sogar zu steigern. Die Idee dahinter: Ausgeruhtere Mitarbeiter:innen arbeiten fokussierter und effizienter. International hat das Modell durch Pilotprojekte in Großbritannien, Island und Belgien an Aufmerksamkeit gewonnen. In Deutschland testeten 2024 erstmals 45 Unternehmen die 4-Tage-Woche unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Münster.

Modelle der 4-Tage-Woche im Überblick

Es gibt nicht "die eine" 4-Tage-Woche. Je nach Ausgestaltung unterscheiden sich die Modelle erheblich in Arbeitszeit, Gehalt und Produktivitätserwartung.

Das 100-80-100-Modell (reduzierte Arbeitszeit, volles Gehalt)

Beim 100-80-100-Modell erhalten Beschäftigte 100% ihres Gehalts für 80% der Arbeitszeit – bei der Erwartung, 100% der bisherigen Leistung zu erbringen. Konkret bedeutet das meist eine Reduktion von 40 auf 32 Wochenstunden.

Dieses Modell wurde 2018 von Charlotte Lockhart und Andrew Barnes in Neuseeland entwickelt und wird seither von der Organisation "4 Day Week Global" international propagiert. Es setzt voraus, dass Unternehmen ihre Prozesse optimieren, Meetings reduzieren und Ablenkungen minimieren. Die deutsche Pilotstudie 2024 testete primär dieses Modell.

Das belgische Modell (komprimierte Arbeitszeit)

Seit 2022 haben Beschäftigte in Belgien einen gesetzlichen Anspruch darauf, ihre volle Wochenarbeitszeit auf vier Tage zu komprimieren. Bei 40 Wochenstunden bedeutet das 10 Stunden pro Arbeitstag.

Das Gehalt bleibt unverändert, da auch die Arbeitszeit gleich bleibt – sie wird lediglich anders verteilt. In der Praxis wird dieses Modell jedoch weniger genutzt als erwartet, da viele Beschäftigte die langen Arbeitstage als belastend empfinden.

Teilzeit-Variante (reduzierte Arbeitszeit und reduziertes Gehalt)

Die klassische Variante ist die Reduktion auf vier Arbeitstage mit entsprechend angepasstem Gehalt – faktisch eine Teilzeitstelle mit 32 statt 40 Stunden bei 80% des bisherigen Gehalts.

Laut einer Randstad/ifo-Umfrage (2024) bieten 47% der Unternehmen mit 4-Tage-Woche diese Teilzeit-Variante an, 43% halten das Gehalt bei komprimierter Arbeitszeit konstant (belgisches Modell) und nur etwa 1,1% setzen das 100-80-100-Modell mit vollem Lohnausgleich bei reduzierter Arbeitszeit um.

Rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland

Arbeitszeitgesetz und Höchstarbeitszeit

Die 4-Tage-Woche ist in Deutschland grundsätzlich legal – es gibt kein Gesetz, das sie verbietet. Allerdings sind die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) zu beachten.

Laut §3 ArbZG beträgt die Höchstarbeitszeit 8 Stunden pro Werktag. Sie kann auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Monaten oder 24 Wochen ein Durchschnitt von 8 Stunden pro Werktag eingehalten wird.

Das bedeutet: Das belgische Modell mit 10-Stunden-Tagen ist rechtlich möglich, erfordert aber einen entsprechenden Ausgleich. Eine dauerhafte 10-Stunden-Regelung ohne Ausgleich wäre nicht zulässig.

Urlaubsanspruch bei der 4-Tage-Woche

Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch richtet sich nach der Anzahl der wöchentlichen Arbeitstage. Bei einer 5-Tage-Woche beträgt er 20 Tage (4 Wochen × 5 Tage), bei einer 4-Tage-Woche entsprechend 16 Tage (4 Wochen × 4 Tage).

Faktisch bleibt die Urlaubsdauer in Wochen gleich – du hast weiterhin mindestens vier Wochen Urlaub pro Jahr. Vertragliche Regelungen können natürlich höher liegen.

Arbeitsvertrag und Mitbestimmung

Für die Einführung einer 4-Tage-Woche muss der Arbeitsvertrag entsprechend angepasst werden. In Unternehmen mit Betriebsrat sind zudem die Mitbestimmungsrechte nach §87 BetrVG zu beachten, da Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit sowie die Verteilung auf die Wochentage mitbestimmungspflichtig sind.

Aktuelle Studien und Ergebnisse

Deutsche Pilotstudie der Universität Münster (2024)

Die bislang größte deutsche Studie zur 4-Tage-Woche wurde 2024 von der Universität Münster unter Leitung von Prof. Dr. Julia Backmann durchgeführt. 45 Unternehmen aus verschiedenen Branchen testeten das Modell über sechs Monate.

Die zentralen Ergebnisse:

Umsatz und Gewinn blieben im Vergleich zum Vorjahr stabil – bei reduzierter Arbeitszeit. Mitarbeiter:innen berichteten von signifikant weniger Stress und verbesserten Gesundheitswerten. Die durchschnittliche Schlafdauer stieg um 38 Minuten pro Woche. 73% der teilnehmenden Unternehmen beschlossen, das Modell nach der Testphase fortzuführen. 20% kehrten zur 5-Tage-Woche zurück, 7% waren noch unentschlossen.

Allerdings ist die Aussagekraft begrenzt: Die teilnehmenden Unternehmen sind nicht repräsentativ für die deutsche Wirtschaft, und die sechsmonatige Dauer erlaubt keine Aussagen über langfristige Effekte.

Internationale Erfahrungen

Island testete bereits von 2015 bis 2019 eine verkürzte Arbeitswoche für über 2.500 Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Das Ergebnis: verbesserte Gesundheit und Produktivität bei gleichbleibendem Output. Mittlerweile haben 86% der isländischen Arbeitnehmer:innen Zugang zu verkürzten Arbeitszeiten.

In Großbritannien nahmen 2022 rund 60 Unternehmen an einer Pilotstudie teil. Die meisten behielten das Modell nach dem Test bei und berichteten von weniger Stress und mehr Zeit für Familie und Erholung.

Vor- und Nachteile für Arbeitgeber

Die Einführung einer 4-Tage-Woche bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich.

Zu den Vorteilen zählen eine potenziell höhere Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation, geringere Krankheitstage durch bessere Erholung, ein Wettbewerbsvorteil im Recruiting (besonders bei jüngeren Zielgruppen), mögliche Energiekosteneinsparungen und eine stärkere Arbeitgeberattraktivität.

Auf der anderen Seite stehen Herausforderungen wie organisatorische Komplexität bei der Einführung, potenzielle Arbeitsverdichtung und höherer Zeitdruck, schwierige Umsetzbarkeit in Branchen mit festen Öffnungszeiten oder Schichtarbeit, mögliche Kundenservice-Einschränkungen und der Bedarf an Prozessoptimierung, um Produktivität zu halten.

Das IW Köln (2025) zeigt: Rund 80% der deutschen Unternehmen stehen der 4-Tage-Woche skeptisch gegenüber. Viele sehen erhebliche Herausforderungen bei der Einführung, insbesondere steigende Personalkosten und erschwerte Auftragsbearbeitung.

4-Tage-Woche als Employer-Branding-Instrument

Flexible Arbeitsmodelle sind längst kein Bonus mehr, sondern ein Hygienefaktor – besonders für Millennials und die Generation Z. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung (2023) wünschen sich 81% der Vollzeitbeschäftigten eine 4-Tage-Woche, wobei 73% dies nur bei vollem Lohnausgleich möchten.

Dennoch bleibt das Angebot knapp: Die Bertelsmann Stiftung (2025) analysierte 34 Millionen Stellenanzeigen und fand, dass nur 0,12% der Jobangebote im Jahr 2024 die 4-Tage-Woche erwähnten – das entspricht etwa 8.600 Anzeigen.

Interessant: In Engpassberufen wird das Modell fast dreimal so oft beworben wie in Berufen ohne Fachkräftemangel. Besonders im Handwerk (Innenausbau: 0,4%), in der Gebäudetechnik (0,32%) und in der medizinischen Gesundheitsversorgung (0,27%) findet sich das Modell überdurchschnittlich oft – dort, wo andere Flexibilisierungsmöglichkeiten wie Homeoffice eingeschränkt sind.

Für HR-Verantwortliche bedeutet das: Die 4-Tage-Woche kann ein echtes Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um Talente sein, insbesondere in schwer zu besetzenden Bereichen.

Praktische Umsetzung für HR

Die Einführung einer 4-Tage-Woche erfordert sorgfältige Planung. Bewährte Schritte sind:

Zunächst solltest du das passende Modell wählen: Welche Variante passt zu deinem Unternehmen? Das 100-80-100-Modell erfordert Prozessoptimierung, das belgische Modell lange Arbeitstage. Prüfe, was in deiner Branche und für deine Teams realistisch ist.

Dann empfiehlt sich ein Pilotprojekt: Starte mit einem Team oder einer Abteilung, bevor du das Modell unternehmensweit ausrollst. Die deutsche Pilotstudie zeigt, dass Anpassungen während der Testphase oft nötig sind.

Wichtig ist auch die Prozessoptimierung: Die Studie der Universität Münster zeigt, dass erfolgreiche Unternehmen vor allem Ablenkungen reduzierten (65%), Prozesse optimierten (63%) und Meetingstrukturen anpassten (52%).

Schließlich solltest du klare Kommunikation sicherstellen: Informiere Mitarbeiter:innen, Kund:innen und ggf. den Betriebsrat frühzeitig. Definiere klare Erwartungen an Erreichbarkeit und Output.

Flexible Arbeitszeitmodelle wie die 4-Tage-Woche erfordern Mitarbeiter:innen mit hoher Eigenverantwortung und Selbstorganisation. Mit objektiver Eignungsdiagnostik können HR-Teams diese Kompetenzen messbar machen und Kandidat:innen identifizieren, die gut zum Cultural Fit und zu flexiblen Arbeitsmodellen passen.

Häufige Fragen zur 4-Tage-Woche

Was ist die 4-Tage-Woche?

Die 4-Tage-Woche ist ein Arbeitszeitmodell, bei dem Beschäftigte an vier statt fünf Tagen pro Woche arbeiten. Je nach Ausgestaltung bleibt die Wochenarbeitszeit gleich (komprimiert auf 4 Tage) oder wird reduziert (z.B. von 40 auf 32 Stunden). Das Ziel ist eine bessere Work-Life-Balance bei gleichbleibender oder höherer Produktivität.

Was ist das 100-80-100-Modell?

Das 100-80-100-Modell bedeutet: 100% Gehalt für 80% der Arbeitszeit bei 100% erwarteter Produktivität. Typischerweise arbeiten Beschäftigte dann 32 statt 40 Stunden pro Woche. Das Modell setzt voraus, dass Unternehmen ihre Prozesse so optimieren, dass trotz weniger Arbeitszeit der gleiche Output möglich ist.

Bekommt man bei der 4-Tage-Woche weniger Gehalt?

Das hängt vom gewählten Modell ab. Beim 100-80-100-Modell und beim belgischen Modell bleibt das Gehalt gleich. Bei der Teilzeit-Variante wird das Gehalt entsprechend der reduzierten Stunden angepasst. Laut Umfragen bieten etwa 47% der Unternehmen die Teilzeit-Variante mit Lohnkürzung an, 43% halten das Gehalt bei komprimierter Arbeitszeit konstant.

Wie viel Urlaub hat man bei der 4-Tage-Woche?

Der Urlaubsanspruch richtet sich nach den wöchentlichen Arbeitstagen. Bei 5 Arbeitstagen beträgt der gesetzliche Mindestanspruch 20 Tage, bei 4 Arbeitstagen entsprechend 16 Tage. Die faktische Urlaubsdauer in Wochen (mindestens 4) bleibt gleich – du hast also nicht weniger Erholung.

Ist die 4-Tage-Woche in Deutschland legal?

Ja, die 4-Tage-Woche ist grundsätzlich legal. Es gibt kein Gesetz, das sie verbietet. Allerdings muss das Arbeitszeitgesetz beachtet werden: Die tägliche Höchstarbeitszeit von 8 Stunden (erweiterbar auf 10 Stunden bei Ausgleich) darf nicht dauerhaft überschritten werden. Der Arbeitsvertrag muss entsprechend angepasst und ggf. der Betriebsrat beteiligt werden.

Was sagen Studien zur Produktivität bei der 4-Tage-Woche?

Die deutsche Pilotstudie der Universität Münster (2024) zeigt: Umsatz und Gewinn blieben bei den teilnehmenden Unternehmen stabil, obwohl weniger gearbeitet wurde. 73% der Unternehmen führten das Modell nach dem Test fort. Internationale Studien aus Island und Großbritannien bestätigen ähnliche Ergebnisse. Allerdings sind die Effekte stark branchenabhängig.

Welche Branchen eignen sich für die 4-Tage-Woche?

Gut geeignet sind wissensbasierte Branchen wie IT, Kreativwirtschaft und Beratung. Auch im Handwerk wird die 4-Tage-Woche überdurchschnittlich oft eingesetzt – etwa mit dem Freitag als freiem Tag. Schwieriger ist die Umsetzung in Produktion, Schichtarbeit, Einzelhandel und Pflege, wo feste Öffnungszeiten oder Präsenzpflicht bestehen.

Wie wirkt sich die 4-Tage-Woche auf das Recruiting aus?

Die 4-Tage-Woche ist ein starkes Employer-Branding-Instrument, besonders für jüngere Zielgruppen. Da nur 0,12% der Stellenanzeigen das Modell erwähnen, bietet es ein echtes Differenzierungsmerkmal. In Engpassberufen wird es fast dreimal so oft angeboten wie in anderen Bereichen – als Hebel, um schwer zu besetzende Stellen attraktiver zu machen.

Fazit

Die 4-Tage-Woche ist kein flächendeckendes Zukunftsmodell, aber auch kein kurzfristiger Trend. Sie ist ein strategisches Instrument, das bei richtiger Umsetzung Vorteile für Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen bieten kann: höhere Zufriedenheit, bessere Gesundheit und potenziell gleichbleibende Produktivität.

Für HR-Verantwortliche lohnt sich eine differenzierte Betrachtung: Welches Modell passt zur eigenen Branche und Unternehmenskultur? Wo liegen die größten Herausforderungen? Und kann die 4-Tage-Woche als Recruiting-Vorteil genutzt werden?

Die aktuellen Studien zeigen: Es gibt kein "One-size-fits-all". Aber Unternehmen, die flexibel experimentieren und ihre Prozesse optimieren, können von dem Modell profitieren – und sich im Wettbewerb um Talente differenzieren.

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Florian Dyballa

CEO, Co-Founder

Über Florian

  • Gründer & CEO von Aivy – entwickelt innovative Wege der Personaldiagnostik und zählt zu den Top 10 HR-Tech-Gründern Deutschlands (Business Punk)
  • Über 500.000 digitale Eignungstests erfolgreich im Einsatz bei mehr als 100 Unternehmen wie Lufthansa, Würth und Hermes
  • Dreifach mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet und regelmäßig in führenden Wirtschaftsmedien präsent (WirtschaftsWoche, Handelsblatt und FAZ)
  • Verbindet als Wirtschaftspsychologe und Digital-Experte fundierte Tests mit KI für faire Chancen in der Personalauswahl
  • Teilt Expertise als gefragter Vordenker der HR-Tech-Branche – in Podcasts, Medien und auf wichtigen Branchenveranstaltungen
  • Gestaltet aktiv die Zukunft der Arbeitswelt – durch die Verbindung von Wissenschaft und Technologie für bessere und gerechtere Personalentscheidungen
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