Vernetztes Denken

Eine Facette oder Strategie, die beim Problemlösen angewandt werden kann, ist das analoge Denken.

Neue Probleme kann man oft dadurch Lösen, indem man sich an ähnlichen Erfahrungen orientiert und diese auf das neue Problem überträgt (English, 1997).

Ein alltagsnahes Beispiel:

Ich möchte mir neue Laufschuhe kaufen. Meine beste Freundin, die im selben Alter ist, ungefähr dasselbe Gewicht hat und dieselbe Strecke läuft wie ich, hat Laufschuhe, mit denen sie zufrieden ist. Also schlussfolgere ich aus der Ähnlichkeit zwischen meiner Freundin und mir, dass auch ich mit diesen Schuhen zufrieden sein werde und kaufe sie.

Das Ganze würde nicht funktionieren, wenn meine Freundin mir im Laufverhalten nicht ähnlich wäre, oder ich diese Ähnlichkeit nicht erkennen würde.

Je komplexer Probleme werden, desto schwieriger ist es jedoch, kleinste Ähnlichkeiten zu erkennen und dadurch erfolgreiche Lösungsstrategien zu adaptieren. Vor allem Manager und Personen in Führungspositionen sind oft mit einer solchen Art von Problemen konfrontiert.

Bei vielen Stellen ist dieses Erkennen von kleinsten Ähnlichkeiten kein Bestandteil der täglichen Arbeit, weshalb diese Fähigkeit für unterschiedliche Berufsgruppen unterschiedlich wichtig ist. Berufe, in denen analoges Denken gut eingebracht werden kann sind beispielsweise Ärzt:innen, Detektive oder Politiker:innen.

Wie erfasst man vernetztes Denken?

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Das ganze entspricht den Testgütekriterien der klassischen Testtheorie und bietet somit eine fundierte und zugleich auch spielerische Unterstützung bei der Selbstreflektion! 

Eine weitere Auswahl an Konstrukten, die wir für Sie erheben können, finden Sie hier:

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Quellen
  • Betsch, T., & Haberstroh, S. (2005). Current research on routine decision making: Advances and prospects. The routines of decision making, 359-376.
  • Duncker, K. (1935). Zur Psychologie des produktiven Denkens. [The psychology of productive thought]. Springer.
  • English, L. D. (1997). The development of fifth-grade children's problem-posing abilities. Educational studies in Mathematics, 34(3), 183-217.
  • Fernandez-Duque, D., Baird, J. A., & Posner, M. I. (2000). Executive attention and metacognitive regulation. Consciousness and cognition, 9(2), 288-307.
  • Funke, J., & Fritz, A. (1995). Über Planen, Problemlösen und Handeln.
  • Greiff, S., Fischer, A., Wüstenberg, S., Sonnleitner, P., Brunner, M., & Martin, R. (2013). A multitrait–multimethod study of assessment instruments for complex problem solving. Intelligence, 41(5), 579-596.
  • Mainert, J., Niepel, C., Murphy, K. R., & Greiff, S. (2019). The incremental contribution of complex problem-solving skills to the prediction of job level, job complexity, and salary. Journal of Business and Psychology, 34(6), 825-845.
  • Salovey, P., & Mayer, J. D. (1990). Emotional intelligence. Imagination, cognition and personality, 9(3), 185-211.
  • Tulving, E. (1972). Episodic and semantic memory. Organization of memory, 1, 381-403.
  • Zeidner, Moshe, Gerald Matthews, and Richard D. Roberts. "Emotional intelligence in the workplace: A critical review." Applied Psychology 53.3 (2004): 371-399.
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