Planungsfähigkeit

Jeder geht anders an Probleme heran. Während sich der Eine einen sorgfältigen Plan entwickelt, probiert der Andere sofort verschiedene Wege aus. Bei einfachen Problemen kommt man mit Ausprobieren oft zu der gewünschten Lösung aber bei steigender Komplexität verliert man ohne einen guten Plan schnell den Überblick. Hier kommt die Planungsfähigkeit ins Spiel.

Doch was ist Planungsfähigkeit eigentlich genau?

Planungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit, Pläne zu erstellen und einen Plan im Hinblick auf die Erreichung eines Ziels hin auszuführen, also die erstellte Planung in eine zielgerichtete Handlung umsetzen zu können (Funke & Fritz 1995).

Vor allem in Jobs, in denen man nicht Ausprobieren kann, sondern mehrschrittige Handlungen beim ersten Versuch funktionieren müssen, ist Planungsfähigkeit relevant. So beispielsweise als Architekt:in, Chemiker:in oder im Planungsmanagement.

Wie erfasst man Planungsfähigkeit?

Gehört Planungsfähigkeit  zu den Stärken ihrer Bewerber:innen?

Mit unserem game-based Assessment „Hochstapler“ finden Sie das im Handumdrehen heraus. Hierbei haben Nutzende jeweils nur wenige Sekunden Zeit, verschiedene Türme umzubauen. Ohne gute Planung kommt man dabei jedoch nicht weit.

Das ganze entspricht den Testgütekriterien der klassischen Testtheorie und bietet somit eine fundierte und zugleich auch spielerische Unterstützung bei der Selbstreflektion! 

Eine weitere Auswahl an Konstrukten, die wir für Sie erheben können, finden Sie hier:

Alle Testverfahren von Aivy®
Quellen
  • Betsch, T., & Haberstroh, S. (2005). Current research on routine decision making: Advances and prospects. The routines of decision making, 359-376.
  • Duncker, K. (1935). Zur Psychologie des produktiven Denkens. [The psychology of productive thought]. Springer.
  • English, L. D. (1997). The development of fifth-grade children's problem-posing abilities. Educational studies in Mathematics, 34(3), 183-217.
  • Fernandez-Duque, D., Baird, J. A., & Posner, M. I. (2000). Executive attention and metacognitive regulation. Consciousness and cognition, 9(2), 288-307.
  • Funke, J., & Fritz, A. (1995). Über Planen, Problemlösen und Handeln.
  • Greiff, S., Fischer, A., Wüstenberg, S., Sonnleitner, P., Brunner, M., & Martin, R. (2013). A multitrait–multimethod study of assessment instruments for complex problem solving. Intelligence, 41(5), 579-596.
  • Mainert, J., Niepel, C., Murphy, K. R., & Greiff, S. (2019). The incremental contribution of complex problem-solving skills to the prediction of job level, job complexity, and salary. Journal of Business and Psychology, 34(6), 825-845.
  • Salovey, P., & Mayer, J. D. (1990). Emotional intelligence. Imagination, cognition and personality, 9(3), 185-211.
  • Tulving, E. (1972). Episodic and semantic memory. Organization of memory, 1, 381-403.
  • Zeidner, Moshe, Gerald Matthews, and Richard D. Roberts. "Emotional intelligence in the workplace: A critical review." Applied Psychology 53.3 (2004): 371-399.
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