Kurzfristige Merkfähigkeit

Wenn wir vom Gedächtnis sprechen, denken die meisten Menschen intuitiv an das Langzeitgedächtnis. Hier werden länger zurückliegende Ereignisse oder Informationen gespeichert, wie Erinnerungen an den letzten Urlaub oder das Wissen, dass Berlin die Hauptstadt Deutschlands ist (Tulving, 1972).

Doch neben dem Langzeitgedächtnis gibt es noch einen weiteren Teil des Gedächtnisses – das Kurzzeitgedächtnis. Hier werden Informationen gespeichert, die in nur wenige Sekunden oder Minuten alt sind. Muss beispielsweise eine neue Telefonnummer vom Telefonbuch in das Handy eingegeben werden, wird diese im Kurzzeitgedächtnis gespeichert, von dort abgerufen und anschließend vergessen. Manche Personen müssen hierfür mehrfach ins Telefonbuch schauen, andere können die Nummer sofort merken und übernehmen.

In diesem Beispiel macht es keinen großen Unterschied, ob man nun fünfmal oder nur einmal ins Telefonbuch schauen muss. Bei manchen Jobs hingegen ist ein gutes Kurzzeitgedächtnis gefordert. Vor allem in Feldern, in denen man sich viele Informationen auf einmal merken und verarbeiten muss.

Ein gutes Kurzzeitgedächtnis bildet zudem die Basis für die Konzentration, das Hörverstehen und Lesen komplizierter Texte.
Es ist beispielsweise in der Forschung, als Berater:in oder im Service einen Vorteil.

Wie erfasst man kurzfristige Merkfähigkeit?

Gehört die kurzfristige Merkfähigkeit zu den Stärken ihrer Bewerber:innen?

Mit unserem game-based Assessment „Codeknacker“ finden Sie das im Handumdrehen heraus. Hierbei müssen sich Nutzende immer länger werdende Symbolfolgen einprägen.

Das ganze entspricht den Testgütekriterien der klassischen Testtheorie und bietet somit eine fundierte und zugleich auch spielerische Unterstützung bei der Selbstreflektion! 

Eine weitere Auswahl an Konstrukten, die wir für Sie erheben können, finden Sie hier:

Challenges
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Quellen
  • Betsch, T., & Haberstroh, S. (2005). Current research on routine decision making: Advances and prospects. The routines of decision making, 359-376.
  • Duncker, K. (1935). Zur Psychologie des produktiven Denkens. [The psychology of productive thought]. Springer.
  • English, L. D. (1997). The development of fifth-grade children's problem-posing abilities. Educational studies in Mathematics, 34(3), 183-217.
  • Fernandez-Duque, D., Baird, J. A., & Posner, M. I. (2000). Executive attention and metacognitive regulation. Consciousness and cognition, 9(2), 288-307.
  • Funke, J., & Fritz, A. (1995). Über Planen, Problemlösen und Handeln.
  • Greiff, S., Fischer, A., Wüstenberg, S., Sonnleitner, P., Brunner, M., & Martin, R. (2013). A multitrait–multimethod study of assessment instruments for complex problem solving. Intelligence, 41(5), 579-596.
  • Mainert, J., Niepel, C., Murphy, K. R., & Greiff, S. (2019). The incremental contribution of complex problem-solving skills to the prediction of job level, job complexity, and salary. Journal of Business and Psychology, 34(6), 825-845.
  • Salovey, P., & Mayer, J. D. (1990). Emotional intelligence. Imagination, cognition and personality, 9(3), 185-211.
  • Tulving, E. (1972). Episodic and semantic memory. Organization of memory, 1, 381-403.
  • Zeidner, Moshe, Gerald Matthews, and Richard D. Roberts. "Emotional intelligence in the workplace: A critical review." Applied Psychology 53.3 (2004): 371-399.
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